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Talyzia



Implenia-Stutenderby am 17.August in Dielsdorf: Alle Gäste dabei, 8 Stuten am Start (UPDATED!)

Mittwoch, 13. August 2008 11:36

Im Grossen Preis Implenia-Stutenderby, der 25. Austragung der Schweizer Stutenclassic, treten am Sonntag 17.8.2008 sieben Stuten gegen die Favoritin Floriana an.

Wenn Gäste aus dem Ausland antreten, ist dies in Schweizer Besitzer- und Trainerkreisen nicht immer gern gesehen. Das eigene Hemd, oder eben das Preisgeldkonto, ist einem halt letztendlich doch am nächsten .

Doch wie schon im Davidoff Swiss Derby 2008 sind es nun auch im Implenia-Stutenderby  gerade die Gäste, welche die Hälfte der Starter stellen und das Feld auf eine erträgliche Quantität bringen. In Frauenfeld waren letztlich 5 Gäste dabei, in Dielsdorf sind es nun 4 Gaststuten, die gegen 4 Schweizerinnen antreten, wie wir von Jacky Eblé aus dem Sekretariat von Galopp Schweiz erfahren haben.

Floriana, Trigger Shot, Rafale Béré und Satin Lady bilden das Schweizer Quartett. Es nimmt fast schon tragische Züge an, wenn in Schweizer Trainingsquartieren nicht mehr als 4 Stuten stehen, die im Stutenderby laufen können.

Trotzdem stehen die Chancen sehr gut, dass in der Jubiläums-Austragung zum 10. Mal eine in der Schweiz trainierte Stute gewinnt. Nicht weniger als 15 Mal kam die Siegerin aus dem Ausland, 14 Mal aus Frankreich und einmal aus Deutschland.
Die von Guy Raveneau trainierte Floriana hat am 1.August gegen Hengste überzeugend gewonnen. Dies und die zuvor gezeigten Leistungen in Deutschland müssten locker reichen, um das Stutenderby zu gewinnen.

Aus Schweizer Sicht müsste dahinter Trigger Shot ins Ziel kommen, die bei ihrem Sieg den Oaks die 1000-Guineas-Siegerin Rafale Béré locker in Schach gehalten hatte. Doch auch die hervorragend gezogene Satin Lady (von Generous aus einer Kris Mutter) hat ihre Chancen.

Wie stark sind die Gast-Stuten?

Die vier Stuten aus dem Ausland sind nicht ganz einfach einzuschätzen. Aber die ganz grosse Überfliegerin ist mit Sicherheit nicht dabei. Auch kein noch gänzlich unerfasstes Pferd, das plötzlich gross überraschen könnte.

 

  • Vaccaria hat von den vier Gast-Stuten die höchste Handicap-Einschätzung (77 Kilo). Nach ihrem Sieglosen-Sieg als Zweijährige war ihr Betätigungsfeld dieses Jahr zunächst drei Ausgleich-III-Rennen (1 Sieg, 1 dritter Rang). Zuletzt versuchte sie sich in einem hoch (50'000 EUR) dotierten Auktionsrennen in Hamburg, wo sie allerdings als 9. chancenlos war und rund 15 Längen hinter dem Sieger ins Ziel kam. Kaum eine Siegchance, Platzgeld im Bereich des möglichen.
  • Kazoma Kate wird in Iffezheim von Manfred Weber trainiert, hat jedoch ausser ihr Lebensdebüt (August 2007 in Baden-Baden als 9. - wobei die damals von Christina Bucher trainierte Category auf dem 6. Platz landete) all ihre Rennen in Frankreich absolviert. Dabei gelangen ihr bei 6 Starts fünf Plazierungen, zuletzt als Fünfte in Vichy über 2400 Meter. In Frankreich hat sie ein Handicap von umgerechnet 73.5 Kilo. Dürfte für ein Platzgeld reichen.
  • Die von Andreas Wöhler für Rosmarie und Albert Lehmann trainierte Talyzia hat viele erfolgreiche, in der Schweiz bekannte Geschwister (Tazilia, Taziria, Taypan etc.). Sie ist nach 5 Rennen noch sieglos und lief auch noch nie in einem Ausgleich-Rennen, weshalb ihre Marke von 69 Kilo mit etwas Vorsicht zu geniessen ist. Zuletzt belegte sie in Düsseldorf als 16:1-Aussenseiterin über 2100 Meter den Ehrenplatz in einem Elfer-Feld. Ihre Schwester Talzaqueen belegte vor zwei Jahren im Stutenderby den fünften Platz. Dies wäre wohl auch für Talyzia ein Erfolg.

 

  • Mark Haennis von Philipp Lefèvre in Frankreich trainierte Out of Control hat bei 9 Starts sechsmal Geld verdient. Im Herbst zweijährig war sie mit umgerechnet 74 GAG eingestuft. In diesem hat sie in der französischen Provinz dreimal Geld verdient, wurde im Handicap aber kontinuierlich auf aktuell 69 kg runtergestuft. Damit dürfte sie keine Siegchance besitzen, auch wenn die Distanz kein Problem für sie ist. Ein Platzgeld könnte drinliegen.


Fazit: Alle drei Gaststuten haben zumindest nützliche Referenzen. Vaccaria müsste am weitesten kommen, wenn sie die Distanz steht. So oder so sind dei Schweizer Stuten klassemässig bestimmt nicht schlechter als die vier Stuten aus dem Ausland.

 

 

Insgesamt 11 Rennen - 14 Pferde für 2 Hindernisrennen

Die Hindernisrennen sind mit 9 Startern im Jagdrennen und 5 im Vierjährigen-Hürdenrennen ebenfalls nicht gerade üppig besetzt. Doch werden wir in diesem Herbst mit diesem Thema garantiert noch öfters konfrontiert, wie man aus verschiedenen Trainingsquartieren hört.

Bei den Flachrennen sind gleich zwei Rennen mehr als ursprünglich ausgeschrieben im Programm. Das Meilen-Rennen für die Elite konnte dank dem Engagement von Gönnern von Luzern übernommen werden. Zudem wurde das 2300-Meter-Rennen geteilt - sonst hätten 11 Pferde zu Hause bleiben müssen...

 

Ein Dutzend Kandidaten in der Inländer-Meisterschaft 

In Abwesenheit von Napoléon de Bussy treten 12 Pferde zur Inländer-Meisterschaft der Traber an. Mit Ouragan de Bussy, Piranha, Norval Crown oder Noble de Covy vorne weg müssen die drei Zulage-Pferde Khan, Mythos und der zuletzt nicht mehr so " bissige" Ludwig du Martza Gas geben, wenn sie gewinnen wollen.

Die anderen beiden Trabrennen sind mit 16 (Damen-Rennen) und 15 Startern sehr gut besetzt.

 

 



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