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Yogi Kievitshof



Avenches 6.Juli 2012: Shelby düpiert im 10'000er die Favoriten

Freitag, 06. Juli 2012 20:42

Der Aussenseiter Shelby mit Raphaël Fresneau setzte sich im einzigen Rennen mit fünfstelliger Dotation am Freitag, 6.Juli 2012, in Avenches überraschend vor Shadow Fighter und Uniflosa durch - Joey Vignoni gewann gleich beide Amateur-Rennen.

(mmo) Damit war nun wirklich nicht zu rechnen. Shelby, der zuvor bei 8 Starts auf Schweizer Bahnen gerade mal 4 Plätze (4./5. und zweimal 6.) erzielt hatte, dominierte im 3000-Meter-Rennen für "vier- bis sechsjährige TF" in der Endphase seine höher eingeschätzten Gegner praktisch nach belieben. Raphaël Fresneau hatte aus hinteren Regionen in einem lange Zeit von Ticotico Fleuri schnell gemachten Rennen in der letzten Gegenseite angegriffen, pilotierte den Sechsjährigen im letzten Bogen weit aussen herum an die Spitze und hielt die Gegner bis ins Ziel sicher in Schach. Rang zwei holte sich Shadow Fighter, der im Rücken des im letzten Bogen abrupt zurückfallenden Leaders Ticotico Fleuri einige Ränge verlor und nochmal zurückgekommen war. Uniflosa, von Jean-Bernard Matthey auf Sicherheit gefahren, trabte auf den dritten Platz.

 

Zwei Treffer für Joey Vignoni - auf dem Weg zum Amateur-Championnat?

In den beiden Abteilungen des geteilten Amateur-Rennens kam beide Male derselbe Fahrer zu Siegerehren: Joey Vignoni, von der Ecurie Max Gordon konsequent gefördert, lieferte zwei taktisch perfekte Rennen ab. Zunächst steuerte er Passe Passe im letzten Bogen innen durch (während einige der auf dem Papier stärksten Gegner aussen herum viel Boden verschenkten) und liess dem trotz äusserster Startnummer vom Start weg führenden Nerjac auf den letzten 100 Metern keine Chance. Der wie Qualentino zu spät an den Start gekommenen und somit handicappierte Niky de Padoueng kam von weit hinten noch auf Rang drei.

 

Den zweiten Streich landete Joey Vignoni eine halbe Stunde später mit dem Favoriten Yogi Kievitshof. Mit dem siebenjährigen Coktail Jet-Sohn wartete der 20-Jährige im Rücken der Leader bis mitte Gerade, griff dann an und gewann leicht vor dem viel Weg machenden Quinapril und Ovni Beau, der endlich wieder seinen Speed zeigen konnte. 

Von einem Championnat zu sprechen ist nach knapp der Hälfte der Saison natürlich verfrüht, doch Joey Vignoni hat mit nun 7 Saison-Siegen zumindest eine gute Ausgangslage - die beste aktuell vor Barbara Schneider (5) sowie dem Trio Vitor Nunes de Oliveira, Valérie Henry und Erhard Schneider jun. mit je 4.

Vignoni hat mit 40 Starts dieses Jahr bisher viermal mehr Rennen bestritten als Valérie Henry (10), mehr als doppelt so viele wie Barbara Schneider (15) und immer noch deutlich mehr als Vitor Nunes de Oliveira (25). Dies zahlt sich offensichtlich aus, in Form von Siegen wie auch in Form von taktisch steter Verbesserung. Die Gegner haben allerdings noch fast 5 Monate Zeit, den jungen Herausforderer noch zu stoppen.

 

Topattina und Sunny Boy überraschen

 

Der angesprochene Vitor Nunes de Oliveira begrenzte den "Schaden" im Vergleich zu Joey Vignoni dank eines Sieges mit Topattina. Die im Training diese Saison gemäss ihren Besitzer Henri Turrettini stets besser als im Rennen gehende Stute holte für ihre Stallgefährtin Pachmina de Lucle (kam nie an die Spitze und blieb blass)  die Kohlen aus dem Feuer. Alle, die Pachmina auf Sieg gewettet hatten, konnten sich dank der Stallwette und Topattina trotzdem als Sieger fühlen.

Pacha de Ry, der im letzten Bogen geschlagen schien, kam nochmal zurück und holte sich den dritten Platz vor dem lange führenden Ramuntcho Fleuri, der nicht ganz durchzog.

 

Dies, nächmlich voll durchzuziehen, gelang dafür Sunny Boy im ersten Rennen. Mit Pascal Schneider übernahm der zum zweiten Mal unter der Regie von Marc-André Bovay laufende Sechsjährige sofort die Spitze, legte ein hohes Tempo vor (dem nur Tom Fox zunächst folgen konnte) und liess im Einlauf seine Gegner überlegen hinter sich. Tom Fox musste noch die gut fertig machenden Favoriten Schubert du Martza und Ulysse du Martza vorbei lassen. Sunny Boy zahlte auf Sieg 46.70:1 - die Dreierwette gab 1334:1...

 

 

Top Boy beeindruckt weiter

Eine neuerlich starke Vorstellung lieferte Top Boy mit Adrian Burger ab. Gut gestartet tauchte er früh an der Seite der Leaderin Slavia auf, trabte allerdings alles in der sogenannten "Todesspur" mit der Nase im Wind. Dies hinderte den Jag de Bellouet-Sohn aus einer Schwester von Love You allerdings nicht daran, im Einlauf einem lockeren Sieg entgegenzutraben, vor Shattoosh und Slavia.

 



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