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Avenches, 5.Juni 2012: Der Speed von Quick Fighter sticht zum 25. Mal

Dienstag, 05. Juni 2012 20:46

An der Premium-Soirée vom 5.Juni 2012 gewann Quick Fighter das Hauptereignis mit einem trockenen Antritt in der Zielgeraden - es war sein 25. Sieg, der 22. in der Schweiz. 

(mmo) Der einige 15'000er des Abends wurde gleich zu Beginn gelaufen. Die Frage, ob Quidaho für ein hohes Tempo sorgen oder abwarten würde, stellte sich letztlich nicht. Denn der Mitfavorit blieb wie weitere Pferde aus dem Quartier von Jean-Bernard Matthey mit Fieber im Stall.

So gab es noch ein Favoriten-Trio: Quick Fighter und Prince du Chevrel schlossen rasch zum Feld auf, in welchem der schon bei zwei Fehlstarts jeweils schlecht (respektive im Galopp) gestartete dritte Favorit Papillon. Das Tempo war unterwegs nicht allzu schnell, so dass es im Einlauf zu einem Sprint kam. Marc-André Bovay beorderte Quick Fighter nach aussen und mit seiner Grundschnelligkeit hatte der Vertreter des Stalles Fighter seine Gegner rasch im Griff. Rattjaska konnte ihm nichts entgegensetzen. Und Prince du Chevrel, der zunächst eine Lücke in der Mitte gesucht hatte, dann doch nach aussen genommen werden musste, kam zwar noch gut auf, ohne aber eine Gefahr für den Favoriten zu sein. Rattjaska hielt gegen den Allegra-Traber, der bei der Beschleunigung von Quick Fighter etwas "pris de vitesse" war, einen Hals-Vorsprung um Rang zwei. 

Es brauchte sicher keine Top-Leistung für Quick Fighter, um den 22. Sieg auf Schweizer Bahnen ins Trockene zu bringen. Die Art und Weise gefiel aber einmal mehr. Somit steht der 8-Jährige nun als Mister 33% da: 22 seiner 66 Schweizer Starts hat er gewonnen. Weitere 38 Male lief er ins Geld, was lediglich 6 Nuller bedeutet. Hinzu kommen drei Siege in Frankreich.

Für die kommenden Ziele gegen seine Zuchtgefährten, die Meisterschaft der Inländer und den Grand Prix Suisse, ist Quick Fighter auf jeden Fall bestens gerüstet.

 

Das zweite Rennen mit Elite-Traber hatte in Nègre du Digeon seinen grossen Favoriten. Als Marcel Humbert bereits Ende der letzten Gegenseite seinen Angriff auf den führenden Ovni de Marny startete, schien die Zeit der Entscheidung gekommen. Doch Daniel Grüter wehrte sich mit dem 7:1-Mitfavoriten, liess den 1.8-Millionen-Traber nicht vorbei, sondern aussen in 2. Spur hängen und "zog ihm" somit gewissermassen "den Zahn". Am Ende gewann Ovni de Marny leicht vor Nègre du Digeon, der sich gegen Narcos d'Acanthe um Rang zwei noch bemühen musste.

 

Den beeindruckendsten Sieg des Abends realisierte Adrian Burger mit Top Boy, dem die Vorbereitung auf die Coupe des 5Ans vom 15.Juni nicht besser hätte gelingen können. Sein Endspurt in der Zielgerade war absolut sehenswert, Radjah de Fay und Strauss du Martza (nicht "les premiers venus"...) hatten nicht den Hauch einer Chance.

 

Jean-Bernard Matthey kam trotz des "Virus" in seinem Quartier doch noch zu einem Sieg. Mit dem von seinem Besitzer Hans-Ueli Gerber trainierten Schubert du Martza dominierte er Rapace Charentais und Royal Fox in der Endphase nach Belieben.

 

Als 10:1- respektive 14:1-Chancen gewannen Pacha de Ry (André Bärtschi) und Rinaya du Thot (Manuela Scheidegger), düpierten damit die Favoriten. Rinaya du Thot verbesserte damit im zarten Alter von 7 Jahren ihren Rekord um ganze 1.2 Sekunden auf nun 1:17,7.

 

Das letzte Rennen, ohne Wetten und Equidia-Übertragung, liess sich Vidal (Christophe Vulliamy) nicht nehmen. Der weit enteilte Vigo du Verger konnte von Jean-Bernard Matthey beim ersten Fehler vor der Tribüne noch pariert werden, doch die zweite Galopp-Einlage bedeutete wenig später das aus.



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