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Der Stall Wehntal verliert seine aktivste Mitbesitzerin: Helene Meier ist letzte Woche verstorben

Mittwoch, 16. Juni 2021 14:05

Alle im Schweizer Galopprennsport kannten sie - jahrelang bildete sie auf unseren Rennplätzen, vor allem natürlich auf der Heimbahn in Dielsdorf, mit ihrem Dalmatiner-Hund ein ebenso gern gesehenes wie unverwechselbares Duo. Am 10. Juni 2021 ist Helene Meier erst 70-jährig aus dem Leben geschieden. Die Urnenbeisetzung fand im engsten Freundeskreis statt.

 

Ein unheilbares Lungenleiden hatten ihr Leben zur Qual gemacht. Nun ist Helene Meier letzte Woche verstorben. Werner Bucher hat verdankenswerter Weise den folgenden Text über die passionierte Besitzerin verfasst.

 

Helene Meier streichelte Four Rooms nach seinem Sieg am 10. Juni 2018 in Dielsdorf - im gleichen Rennen hätte auch Horma laufen sollen, der allerdings beim Aufgalopp reiterlos geworden war und verletzt hatte abtransportiert werden müssen - mit tragischem Ausgang). 

 

 

Stall Wehntal verliert seine aktivste Mitbesitzerin

Mit dem Hinschied von Helene Meier verliert die Besitzergemeinschaft des Stall Wehntals sein engagiertestes Mitglied, das sich während über zwei Jahrzehnten als Teilhaberin verschiedener Pferde für das Wohl der Tiere, den Rennsport und die Stallgemeinschaft eingesetzt hat. Zum Pferderennsport kam die Zürcher Bankangestellte Ende der 80er-Jahre als Medienassistentin zum Rennverein Zürich. Mit viel Einsatz und Freude betreute sie als OK-Mitglied an den Renntagen das Pressebüro und kam so auch immer enger in Kontakt mit Pferden, Reitern und Trainern, wie Karl Klein. Besonders angetan haben es ihr die weissen Pferde und es war nur eine Frage der Zeit, dass sie sich dem Stall Wehntal anschloss und sich 1999 an Wildfang beteiligte. Der Schimmel lief für die markanten grünen Farben mit gelbem Stern 50 Rennen und gewann deren sechs. Später folgte eine ganze Reihe von Galoppern wie Newton Circus, der 2014 wichtige Punkte zum Gewinn des Hindernis-Besitzerchampionats. Mit Horma und Tiger Mood war Helene Meier ganz besonders verbunden, die sie, wie alle anderen Vollblüter, oft im Stall Schwindiboden neben der Rennbahn in Dielsdorf besuchte. Bis zuletzt war sie in einem Quartett mit Trainerin Isabelle Chrenka-Klein an Silver Craft beteiligt. Helene Meier engagierte sich auch im Umfeld des Pferderennsportes, leistete finanzielle Unterstützungen, sponserte Ponyrennen und war lange aktiv im Vorstand des Schwindiboden Clubs. In gesellschaftlicher Runde, begleitet von ihrem Dalmatiner, war die Schimmelliebhaberin eine lebensfrohe, diskussionsfreudige Frau. Vor drei Jahren erkrankte sie an einem schweren, unheilbaren Lungenleiden, dem die 70-jährige bewusst am 10. Juni 2021 ein Ende setzte. Dem Tag, als vor drei Jahren ihr Horma nach einem Unfall nicht mehr gerettet werden konnte. Die Urnenbeisetzung fand im engsten Freundeskreis statt. wbr.

 

Am 10. Juni 2021 - 3 Jahre nach dem tragischen Verlust von Horma (hier auf einem Bild von Scarlett Schär vom Mai 2017) hat Helene Meier unsere Welt verlassen.

 

Auf diesem Bild ist Helene Meier links zu sehen (Siegerehrungsfotos: Nathalie Vorburger).

 
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