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Galopp Schweiz-GV, 9.3.2024: Klare Mehrheit stimmt für Verbot der Peitsche zum 'Antreiben' der Pferde

Samstag, 09. März 2024 23:12

Meilenstein im Schweizer Pferderennsport. Mit 37:15 Stimmen haben die Aktiven von Galopp Schweiz heute Samstag im Schützen in Aarau für den Antrag des Vorstandes gestimmt, den Einsatz der Peitsche in den Rennen zu verbieten. Eine deutliche Mehrheit hat erkannt, dass die Gesellschaft (und somit auch das Publikum auf unseren Rennplätzen) es nicht mehr akzeptiert, wenn Pferde geschlagen werden. Die Peitsche darf im Rennen mitgenommen werden, allerdings nur noch zu Korrektur-Zwecken (z.B. um ein Ausbrechen zu verhindern; etwas anders ist die Ausgangslage in Hindernisrennen bei den Sprüngen) eingesetzt werden, nicht mehr um Pferde anzutreiben. Der Vorstand von Galopp Schweiz arbeitet nun die entsprechenden Reglements-Passagen sowie den Sanktions-Katalog aus. Ab dem 1. Juli 2024 gelten die neuen Regeln.

von Markus Monstein 

 

Die 26. ordentliche Generalversammlung von Galopp Schweiz geht in die Geschichte ein: Nach einigen vergeblichen Anläufen, den Peitschengebrauch zu verbieten (es gab Einschränkungen, aber ganz wurde das Schlagen der Pferde nie verboten) ist es nun vollbracht. Die Peitsche darf am dem 1. Juli 2024 in Schweizer Galopprennen nicht mehr zum Antreiben der Pferde benutzt werden.

 

Bevor es soweit war und unter Traktandum 8 über den "Antrag des Vorstands Galopp Schweiz auf Änderung der Bestimmungen zum Peitschengebrauch" diskutiert und abgestimmt wurde, galt es die anderen Punkte auf der Traktandenliste abzuarbeiten. 63 Aktiv-Mitglieder und einige Gäste waren im Gasthaus zum Schützen dabei.

 

René Leiser geizte nicht mit Kritik

In seinem Jahresbericht sparte Galopp Schweiz-Präsident René Leiser nicht mit Kritik. "Seit vier Jahren amtet nun der neue Vorstand für Galopp Schweiz. Zwei der vier Jahre waren wir durch Covid sehr eingeschränkt. Zwei Jahre haben wir nun versucht, verschiedene Projekte anzukurbeln. Es gestaltet sich als herausfordernd, Veränderungen herbeizuführen. Diese Schwierigkeiten sind insbesondere auf die Handlungsweise unseres SPV-Präsidenten zurückzuführen. Seine Entscheidungen werden als einzig akzeptabel betrachtet, wodurch Raum für alternative Meinungen stark eingeschränkt wird."

 

Auch die Rennvereine und die Aktiven bekamen ihr Fett weg: "Kommen wir zu den Vereinspräsidenten. Ich habe das Gefühl, dass jeder nur für sich schaut. Die anderen interessieren nicht. Ich gehe weiter zu den Aktiven. Die Bereitschaft, Verantwortlichkeiten schnell auf andere abzuwälzen, zeigt sich in einem raschen Tempo. Kritik wird geäussert, sobald sich einmal Unstimmigkeiten zeigen. In einigen Fällen geht dies sogar so weit, dass persönliche Angriffe und Beleidigungen gegenüber Vorstandsmitgliedern oder Funktionären von Galopp Schweiz ausgesprochen werden. Wie will man den Sport weiterbringen, wenn im Vorfeld solche Sachen passieren."

 

Leiser nannte als Beispiel den Sportgerichts-Fall um das Cross in Maienfeld (mit dem Entscheid des Sportgerichts, die Disqualifikationen wegen vermeintlich "falscher Bahn" rückgängig zu machen). Dieser Fall habe zur Folge gehabt, dass ein Mitglied der Rennleitung (Raphael Lingg, Anm. des Schreibenden) seinen Rücktritt gegeben habe. Auch Hansjörg Speck habe seine Rennfarben daraufhin gestrichen.

 

"Ich möchte darauf hinweisen, dass wir auf diese Art und Weise keine Fortschritte im Rennsport Schweiz erzielen", so Leiser, der dann auch noch auf Kritik an seiner Person einging. "Weiter ist mir zu Ohren gekommen, dass es Stimmen gibt, die behaupten, man könne mich nicht ernst nehmen", berichtete Leiser. Er betonte, dass er eine langjährige Erfahrung von über drei Jahrzehnten in der Führung seines erfolgreichen Unternehmens vorweisen könne. "Ich stehe zu meiner Authentizität. Aber ja, ich bin nicht fehlerfrei. Heute finden Wahlen statt. Und ich ermutige diejenigen, die Zweifel haben an meiner Position haben, sich aktiv zu beteiligen und meine Amtsführung anzufechten. Es besteht die Möglichkeit, dass sie dabei erfolgreich sind. Andernfalls schlage ich vor, dass sie sich respektvoll verhalten und unsere Arbeit ungestört fortsetzen lassen. Ich denke, jeder hat genug zu tun, um sich um die eigenen Angelegenheiten zu kümmern. Jeder Rennverein kämpft ums Überleben. Aber anstatt der Unterstützung, die man erwarten könnte werden Steine in den Weg gelegt. Wenn wir alle nicht anfangen umzudenken, wird der Pferderennsport über kurz oder lang untergehen. Dessen müssen sich alle bewusst sein."

Wie immer bei solchen "Rundumschlägen" ohne ins Detail zu gehen, konnte der Grossteil der Anwesenden nicht verstehen, um wen oder was es effektiv ging. Aber dem Galopp Schweiz-Präsidenten war es offensichtlich ein Anliegen, dies loszuwerden.

 

René Leiser nutzte die Gelegenheit, seinen Frust loszuwerden.

 

Finanzen sind im Lot

Das Thema Finanzen war über lange Jahre bei Galopp Schweiz ein problembehaftetes. Die Sanierung ist inzwischen gelungen. Finanzchef Pascal Ebneter führte souverän durch Bilanz und Erfolgsrechnung. Die Jahresrechnung schloss mit einem Gewinn von 8952.59 Franken und damit 23'000 Franken besser als gegenüber dem Budget, dies dank höheren Erträgen von 19'000 Franken (insbesondere plus 15'000 Franken bei den Besitzerabgaben aus den Gewinnen - die Galopp Schweiz jeweils vorsichtig budgetiert - fallen ins Gewicht) und gleichzeitig tieferen Kosten von 4000 Franken (u.a. weniger Ausgaben bei Vorstand und GV).

 

Bei der Position "Debitoren Rennvereine" (per 31.12.2023 CHF 70'358.60) erklärte Pascal Ebneter, dies sei grösstenteils vom Rennverein Frauenfeld. Per Anfang März schulde der RVF Galopp Schweiz noch 53'000 Franken RVF. "Wir sind absolut überzeugt, dass wir zu diesem Geld kommen", so Ebneter, der an der RVF-GV als Präsident des neuen Vereins "Freunde Pferderennen Frauenfeld" vorgestellt wurde. 

 

Das Eigenkapital von Galopp Schweiz beträgt per Ende 2023 nun 156'727.51 Franken (inklusive dem Jahresgewinn von 2023). Vor diesem Hintergrund kann gemäss Pascal Ebneter getrost ein Verlust in Höhe von 8800 Franken für 2024 budgetiert werden (Aufgrund tiefer erwarteten Einnahmen, die Kosten seien aktuell nicht verhandelbar). Dabei ist im Budget die Absage des dritten White Turf-Renntags noch nicht enthalten. Ebneter schätzt die Mindereinahmen für Galopp Schweiz auf rund 17'000 Franken. "So wird es auf jeden Fall schwierig, an der nächsten GV eine schwarze Null zu zeigen", lautet seine Einschätzung.

 

Dem Antrag des Vorstandes, die Abgaben auf den Gewinnen für Besitzer aus dem Ausland von 16 Prozent auf 14 Prozent zu senken, stimmte die GV zu. Dies sei als Angleichung zu den Schweizer Besitzern zu verstehen, denen 11 Prozent von den Gewinnen abgezogen werden.

 

Die Frage kam auf, wie lange der Outsourcing-Vertrag mit IENA noch laufe. Noch ein Jahr, meinten René Leiser und Pascal Ebneter. IENA mache einen sehr guten Job, betonte Ebneter. Aber es sei schon richtig, dass Anzahl Renntage, Anzahl Rennen und Anzahl Pferde alles rückläufig sei und dieser Betrag konstant sei. "Aber da werden wir sicher schauen, dass wir verhandeln können." Man habe da gewisse Ideen. René Leiser sagte, man werde auf jeden Fall die Diskussion mit Jean-Pierre Kratzer suchen.

 

 

Rege Diskussion um den Gebrauch der Peitsche und um Sanktionen

Das mit Spannung erwartete Traktandum 8 "Antrag des Vorstands Galopp Schweiz auf Änderung der Bestimmungen zum Peitschengebrauch" nahm wie erwartet die meiste Zeit in Anspruch.

 

Dies sind die vorgeschlagenen Änderungen:

  • Das Schlagen eines Pferdes mit der Peitsche, dem Zügel oder der Hand des Reiters ist verboten.
  • Die Peitsche darf nur zur Abwendung einer offensichtlich gefährlichen Situation (z.B. Ausbrechen des Pferdes oder Abbremsen vor einem Hindernis) auf die Schulter des Pferdes angewendet werden.
  • Ein Schlag mit dem Zügel oder der Hand des Reiters wird einem Schlag mit der Peitsche gleichgesetzt.
  • Der Reiter hat stets beide Hände an den Zügeln zu halten (ausgenommen er muss sich über oder nach einem Sprung mit einem Arm ausbalancieren, beim Seitenwechsel der Peitsche oder beim Aufnehmen der Zügel)
  • Die Peitsche ist in einem nach unten zeigenden Winkel zu halten. Ein Schwingen oder Richten der Peitsche gegen den Kopf des Pferdes ist verboten.

 

Und als Sanktionen wurde vorgeschlagen:

  • Falsche Zügel- oder Peitschenhaltung: Analog heutiger Sanktion für falschen Peitschengebrauch
  • Unerlaubtes Schlagen eines Pferdes auf die Schulter: Analog heutiger Sanktion für übermässigen Peitschengebrauch
  • Schlagen eines Pferdes auf die Hinterhand:
    1. Fall: Busse von Fr. 200.- + 90 Kalendertage Lizenzentzug + Einziehung der Gewinnprozente
    2. Fall: Busse von 400 Franken + 120 Kalendertage Lizenzentzug + Einziehung der Gewinnprozente
    3. Fall: Busse von 800 Franken + 150 Kalendertage Lizenzentzug + Einziehung der Gewinnprozente

 

Es wäre weniger Diskussion nötig gewesen, wenn klarer kommuniziert worden wäre. Nur die Folie mit dem dritten Punkt (Schläge auf die Hinterhand und die entsprechenden Sanktionen) war die ganze Zeit zu sehen, anstatt alle Punkte so aufzuführen wie im Antrag. 

 

Einige Votanten schossen sich deshalb sofort auf die Sanktionen ein, die der Vorstand für den Fall vorgesehen hatte, dass ein Reiter (oder eine Reiterin) trotz des Verbotes tatsächlich weiter auf die Hinterhand eines Pferdes schlägt. Dabei ist dieses Verbot ja klar genug und im Kopf eines jeden bestimmt einfach zu verankern. Es gibt keine Entschuldigung mehr dafür, auf die Hinterhand zu schlagen.

 

Jürg Langmeier gab zu bedenken, dass die Peitsche für die Hindernisreiter ein wichtiges Hilfsmittel vor den Hindernissen sei. "Für mich, ein guter oder ein schlechter Reiter, macht das aus, etwas zu merken, bevor es passiert. Ich warte nicht darauf, bis ein Pferd zu wackeln oder zu bremsen beginnt. Ich sage ihm, er soll nicht schlafen", führte der erfolgreichste und erfahrenste Schweizer Hindernisreiter aus (er meinte dabei einen sanften Klapps auf die Schulter, kaum zu erkennen von aussen). Seine Sorge ist, dass es schwierig sei, für die Rennleitung zu entscheiden, wann eine solche Aufmunterung korrekt sei und wann nicht.

Ein Ansatz zur Lösung dieses Problems könnte sein, dass nicht die Rennleitung am Renntag unter Zeitdruck solche Entscheide abschliessend beurteilt, sondern eine neu zu konstituierende Sanktions-Kommission (in welcher auch zwingend Rennreit-Erfahrungskompetenz vorhanden sein muss) im Nachgang. Wichtig sind am Renntag selbst ja vor allem jene Entscheide, die den Rennausgang beeinflussen - das tut eine Peitschen-Sanktion nicht.

 

Michael Schmid sprach sich für die Annahme des Antrags aus. Punkt eins sei die gesellschaftliche Veränderung, die Wichtigkeit des Tierwohls. Den Druck von aussen spüren auch andere Pferdesportarten. Da gelte es gegen aussen besser zu kommunizieren. Die Peitsche sei ein Hilfsmittel, wie auch die Zügel oder der Sattel. Man müsse genau erklären, wie man diese Ausrüstungsgegenstände brauche und weshalb. "Wir müssen aber auch den Punkt des Pferdes anschauen. Jeder hier weiss, wer die Höchstleistung bringt auf dem Rennplatz, wer alles gibt für uns. Das Pferd ist ein Top-Athlet. Sie bringen muskulär, kreislaufmässig und von der Lunge her alles mit und sie geben alles. Jeder weiss, dass ein Schlag eine Strafe ist. Und es gibt überhaupt keine Begründung, weshalb man ein Tier oder einen Athleten, der Höchstleistung bringt, bestrafen muss. Schlagen auf die Hinterhand ist ein No-Go. Ich sehe, dass die Strafen hoch sind. Aber man muss sehen, dass jeder Reiter dann weiss, dass sie das nicht dürfen. Diese Strafen sind vermeidbar, keiner muss hinten draufhauen."

 

Auch Peter Scotton sprach sich für die harten Konsequenzen aus. "Die gelten ja nur für 'Schlagen auf die Hinterhand', damit wird klar gesagt, dass Peitscheneinsatz auf die Hinterhand ein No-Go ist. Damit weiss der Reiter genau, er macht es einmal und dann nie mehr. Wenn wir das abschwächen, macht das Ganze wenig Sinn. Schläge auf die Hinterhand wollen wir nicht mehr, da sind wir uns ja einig." 

 

Mit Yvonne Donzé, Carina Schneider und Claudia Wendel äusserten sich weitere aktive Reiterinnen ähnlich. Kein Schlag mehr auf die Hinterhand, aber die Peitsche soll zur Sicherheit mitgenommen werden dürfen (wer will kann sie trotzdem in der Garderobe oder zu Hause lassen).

 

In der Abstimmung sprachen sich 37 Aktive für den Antrag des Vorstandes aus, bei 15 Stimmen dagegen und 10 Enthaltungen. Wie hart die Sanktionen ausfallen werden, liegt in der Kompetenz des Vorstandes, der diese nun Überarbeiten wird. 

 

Die Umsetzung/Einführung braucht noch etwas Zeit, am 1. Juli 2024 tritt das Ganze in Kraft.

 

 

Wiederwahl des Vorstandes - Clément Lheureux ersetzt Dennis Schiergen

Schliesslich stand die Gesamterneuerungswahl des Vorstandes für die Amtsperiode 2024 bis 2028 auf dem Programm. Präsident René Leiser und Vizepräsident Paul Baumgartner (Belange der Besitzer und Rennvereine) kamen in den Genuss, mit Applaus einzeln wiedergewählt zu werden. Jasmin Böhi (Nachwuchsförderung), Pascal Ebneter (Finanzen) und Nicole Seiler (Aktuariat, Marketing & Kommunikation) stellten sich ebenfalls zur Wiederwahl. Dennis Schiergen, der sich vermehrt auf seine Aufgabe in St. Moritz konzentriert, verlässt den Vorstand (er war verantwortlich für die Belange der Aktiven und für Sponsoring). Sein Nachfolger ist Clément Lheureux. Auch Michèle Egloff trat aus dem Vorstand zurück. Für das Ressort Zucht wurde niemand als Ersatz in den Vorstand gewählt (notabene: 2023 gab es in der Schweiz noch 8 bedeckte Galopp-Stuten und 8 -Fohlengeburten; bei den Trabern waren es 33 bedeckte Stuten und 22 Fohlengeburten, wobei die Regeln etwas anders sind).

 

 

Kommentar zum Peitschen-Entscheid

Einer der Hauptkritik-Punkte, die dem Pferderennsport ein besonders schlechtes Image eingebracht haben, fällt somit weg. Natürlich haben Tierschützer noch lange nicht genug, würden am liebsten das Reiten der Pferde oder am besten gleich die Nutzung sämtlicher Tiere verbieten (als Konsequenz dann alle Tiere freilassen oder was wohl??) - aber am Ende entscheiden nicht die Tierschützer über die Zukunft unseres Sports, sondern die Gesellschaft (und ein Querschnitt davon kommt als Publikum auf unsere Rennplätze). Damit Pferderennen in der Schweiz auch in 10 oder 20 Jahren noch stattfinden, braucht es Reformen. Wir müssen glaubwürdig zeigen können, dass im Pferderennsport ein Umdenken stattgefunden hat. Dass wir die Pferde als Athleten in allen Belangen und mit all ihren Bedürfnissen ernst nehmen. Schaffen wir das nicht, wird der Druck der Gesellschaft zu gross werden. Nicht zuletzt deshalb, weil die Tierschützer sehr viele Mittel zur Verfügung haben und diese auch einsetzen werden, um ihre Ziele zu erreichen. Der gestrige Entscheid ist deshalb von grosser Wichtigkeit. Mit diesem Entscheid hat der Schweizer Galopprennsport eine Vorreiter-Rolle übernommen - innerhalb des Rennsports und auch innerhalb des gesamten Pferdesports, zumindest in der Schweiz. Jetzt muss dies unbedingt gut nach aussen "verkauft" werden. Ganz nach dem alten Leitspruch "Tue Gutes und sprich darüber".

 

Markus Monstein

 

P.S. Notabene sind die Reaktionen auf unseren Facebook-Post von gestern spätabends enorm. Bis Sonntag 10 Uhr wurde der Beitrag schon 25 Mal geteilt...

 

 

 

Galopp Schweiz-Präsident René Leiser an der 26. ordentlichen GV von Galopp Schweiz in Aarau.

 
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