von Markus Monstein
Im IENA ist seit März kaum ein Stein auf dem anderen geblieben. Der Reorganisationsprozess verlief nicht ohne heikle Phasen, weshalb wir auf eine Berichterstattung verzichtet und die Verantwortlichen ungestört haben arbeiten lassen, um den Erfolg nicht zu gefährden.
Nun, nach Abschluss der Saison, sind Christine Baumgartner (Geschäftsführerin von IENA) und Peter Scotton (im IENA-Verwaltungsrat federführend bei der Reorganisation) auf horseracing.ch zugekommen, um die breite Rennsport-Öffentlichkeit umfassend über die Entwicklungen zu informieren. Das dem folgenden Interview zugrundeliegende Gespräch fand am 17. November 2025 vor den Rennen in Avenches auf Deutsch statt und wurde anschliessend ins Französische übersetzt.

Christine Baumgartner und Peter Scotton stellten sich den Fragen von Markus Monstein.
Der Wendepunkt war der Moment, als die Zahlen einmal alle auf dem Tisch lagen, als die interne Analyse klar aufzeigte, dass IENA in mehreren Bereichen strukturell defizitär gearbeitet hat.
Es wurde zu viel selbst gemacht, anstatt sich auf das Core-Business zu konzentrieren. Uns allen im Verwaltungsrat war sofort klar, dass es unmöglich war, so weiterzumachen wie in den letzten Jahren. Sonst hätte IENA nicht überlebt.
IENA hat finanzielle Altlasten, die sich über Jahre aufgebaut haben. Wir sahen, dass IENA in mehreren Bereichen Verluste schreibt.
Besonders betroffen war das Restaurant (hoher Personalaufwand, hohe Verluste), der Bereich Fremd-Veranstaltungen (bisher selbst durchgeführt, häufig mit Defiziten), die Trainer-Aktivitäten (ein Trainer von IENA angestellt) und auch insgesamt muss IENA schlanker sowie effizienter werden. Nur so kann IENA langfristig überleben und seine wichtige Rolle für den Schweizer Pferderennsport erfüllen. IENA hat andere Aufgaben als (Fremd-)Anlässe zu organisieren, ein Restaurant zu betreiben oder über einen angestellten Trainer Pferde trainieren zu lassen. IENA soll sich auf die Kernkompetenzen konzentrieren und zum Beispiel die Organisation von Events und Anlässen externen Profis überlassen, welche IENA für die Benutzung der Anlage Miete bezahlen. Das hat zudem den Vorteil, dass diese Organisatoren ihr ganzes Beziehungsnetz einbringen und über ihre Kanäle Werbung machen – das muss IENA nicht mehr tun, diese Ressourcen haben wir nicht.
Wir haben mehrere Hebel umgelegt. Das Restaurant wurde komplett neu organisiert. Es wird ab 2026 von einem neuen Pächter geführt (mehr Infos weiter unten in separatem Abschnitt).
Statt wie in der Vergangenheit mit dem Restaurant über mehrere Jahre grössere Verluste zu erwirtschaften, bekommt IENA dafür nun Pachtzinsen. Im Personalbereich haben wir defizitäre Strukturen bereinigt und die Anstellung des Trainers wurde aufgelöst. Die zum Teil über eine Stiftung finanzierte Ponyschule wird neu organisiert und stärker an die Academy angelehnt. Es wird klar weniger Kosten für IENA geben. Bis Ende Jahr ist in diesen Bereichen vertraglich alles geregelt und bereinigt. 2025 wird kein Erfolgsjahr, das ist klar. Und ganz wichtig: Auf organisatorischer Ebene wurde die eindeutige Trennung der Rollen definiert: IENA bleibt Eigentümerin der Anlage, während ein neu zu gründender Rennverein künftig die Durchführung der Rennen übernimmt.
Nur so können Transparenz, klare Verantwortlichkeiten und saubere Finanzflüsse entstehen. Vermischte Rollen führen zu Intransparenz, Interessenkonflikten und ineffizienten Strukturen. Das neue Modell orientiert sich bewusst am hervorragend funktionierenden Beispiel mit dem Horse Park Zürich-Dielsdorf und dem RVZ. Der neue Rennverein kann zusätzliche Sponsoren suchen, wodurch mehr Rennen durchgeführt werden können. Sponsoren können einen Verein finanzieren, aber keine Firma (GmbH) wie es bisher der Fall war.
Wie bei den anderen Rennvereinen kann im «Rennverein Avenches» (der Name ist noch nicht klar) jeder und jede Mitglied werden. An der Generalversammlung wird es volle Transparenz über die Finanzflüsse geben.
Ja, das ist der Kern der Reorganisation. Die Mittel sollen künftig direkt beim Rennverein ankommen. Der Rennverein zahlt IENA Miete für die Benutzung der Anlage (wie der RVZ dem Horse Park) und sieht dann auch, welche Kosten anfallen. Hier kann man bestimmt auch noch da und dort optimieren. Allerdings gilt: Transparenz bedeutet nicht automatisch sofort mehr Geld für den Sport. Erst wenn die IENA stabilisiert ist, können diese Mittel nachhaltig wirken. Bevor der Sport gestärkt werden kann, muss zuerst aufgeräumt und die Organisation stabilisiert werden. Die Grundlage bilden klare Budgets, das Streichen von defizitären Aktivitäten (die bisher durch ADEC-/LoRo-Gelder aufgefangen wurden) und die sukzessive Bereinigung der Altlasten, von denen einige uns allerdings noch eine Zeit lang beschäftigen werden. Wichtig ist, dass klar und transparent kommuniziert wird.
Zuerst muss der Rennverein starten und die Strukturen müssen sich einspielen. Solange die IENA mit Altlasten kämpft, steht Stabilisierung im Vordergrund. 2026 wird ein Übergangsjahr. Erste Verbesserungen können möglich werden, wenn die neue Struktur greift. Und es hängt natürlich auch von den Erträgen aus dem Wett-Geschäft ab, das leider rückläufig ist.
Eine Erhöhung des Preisgeld-Niveaus ist aufgrund der substanziellen Einsparungen, die erst nach und nach greifen werden, für 2027 realistisch - je nach dem allenfalls für das zweite Semester 2026, wenn wir die Rennen zusätzlich verkaufen können - nach dem Vorbild der Seeländer- und Berner-Tage - vorausgesetzt, die Sanierung wird konsequent umgesetzt.
Man darf die Kosten für den Unterhalt der grossen Anlage nicht unterschätzen (Ein Beispiel: Ein Zentimeter Sand auf der Rennbahn kostet rund 100'000 Franken). Vor allem der Unterhalts-Nachholbedarf ist riesig.
Die Anlage ist bald 30 Jahre alt und der Unterhalt wurde in den letzten Jahren ziemlich vernachlässigt. Wenn wir ehrlich sind, könnten wir jetzt eine halbe Million Franken brauchen, um einiges instand zu stellen. Wir müssen konsequent analysieren, was von wem wofür benötigt wird und möchten auch die Verbände anderer FEI-Disziplinen mit ins Boot holen. Hier hilft die Trennung von IENA und Rennsport auch – wenn man einen Sandplatz sanieren muss, der mit den Rennen nichts zu tun hat, dann darf das nicht mehr mit ADEC-/LoRo-Geld finanziert werden. Auch hier ist Transparenz der Schlüssel.
Absolut, es ist wichtig, dass wir den Aktiven aufzeigen können, dass es wieder aufwärts gehen wird. Es gibt Leute, die bereit wären zu investieren. Aber wenn es Unsicherheiten gibt, dann ist das hinderlich. Die Frage ist, wie viele Rennen wir haben und wie viel Preisgeld zur Verfügung steht.
Hier gilt es zu unterscheiden zwischen Galopp und Trab. Die Traber haben mehr Rennen, es gibt eher zu wenig Pferde für die Anzahl Rennen. Die Galopper brauchen mehr Startmöglichkeiten. Beiden gemeinsam ist, dass höhere Preisgelder natürlich willkommen sind. Wie das dann im Detail aussehen wird, ist Sache des neuen Rennvereins.
Die Struktur des neuen Vereins mit den Statuten steht. Jetzt folgt zeitnah die sorgfältige Besetzung. Vorgesehen ist ein Vorstand von 5 bis 7 Personen mit Kompetenzen in Galopp, Trab, Finanzen, Organisation und Kommunikation. Der IENA-Verwaltungsrat hat den Start der neuen Struktur ab 1.1.2026 abgesegnet, nun werden die getrennten Budgets vorbereitet. Alles Weitere ist dann in der Verantwortung des neuen Rennvereins.
Wir sind überzeugt, dass einige Veränderungen zum Positiven möglich sind. Wir haben im Sommer 2026 mehrere PMU-Abendrenntage an Samstagen und Sonntagen bekommen. Da kann man viel draus machen.
In Avenches braucht es unbedingt Zuschauer – auch wenn dies jahrelang verneint wurde. Man kann auch in Avenches mehr Publikum auf die Bahn bringen, gerade in den Sommermonaten.
Ich erinnere an den 19. Juli 2025, einen Samstag-Abend, für den wir in einem Pilot-Projekt auch mit Hilfe von Aktiven mehr Werbung gemacht und ein spezielles Programm mit Foodtruck etc. organisiert haben – es hatte so viele Zuschauer wie seit Jahren nicht mehr.
Bisher waren die Personalkosten zu hoch. So entstanden Verluste, die IENA tragen musste. Durch die Neuverpachtung erwarten wir eine Professionalisierung, klare Mieteinnahmen, geringere Risiken und ein attraktives Angebot für Aktive und Besucher – ohne dass die IENA wirtschaftlich belastet wird. Jonathan Pingris, der das Restaurant mit seiner Frau Marine leiten und vor Ort wohnen wird, hat u.a. beim Spitzenkoch Paul Bocuse in Lyon gearbeitet.
Das Ehepaar Pingris ist noch bis im Dezember in der Auberge des Carabiniers in St-Aubin, von wo sie auch ihren Pizza-Ofen mit ins IENA bringen werden. Das hier ist ein Betrieb, der florieren kann. Nicht nur an Renntagen. Die Anlage ist prädestiniert für Anlässe, Seminare oder Feste wie zum Beispiel Hochzeiten. Die Neueröffnung ist voraussichtlich im Februar. Es wird einen frischeren Auftritt geben, das unterstreicht auch der neue Name «The Yearling».
Die personellen Konsequenzen waren enorm schwierig und emotional.
Ja, das war das Schwierigste. Und dann hatten wir von einem Tag auf den anderen mehrere personelle Ausfälle im Restaurant, das jedoch weiterlaufen musste. Auf der anderen Seite haben wir die Zusammenarbeit im Verwaltungsrat, der die neue Strategie voll und ganz unterstützt, als sehr positiv erlebt. In welchem Tempo wir viele Altlasten auch juristisch/vertraglich bereinigen und IENA für die Zukunft fit machen konnten, ist beeindruckend und tut gut.
Als besonders positives Beispiel für künftige Fremdveranstaltungen auf unserer Anlage möchten wir den Final der Longines EEF Series erwähnen, der Anfang September ein voller Erfolg war. So eine Zusammenarbeit mit Externen wäre früher nicht möglich gewesen.
Ja, das war top, das gibt uns Visibilität, steigert weltweit den Bekanntheitsgrad (an der GV der FEI in Hong Kong wurde über IENA gesprochen) und gibt Avenches ein positives Image. Wir sind auf dem richtigen Weg, aber es liegt noch viel Arbeit vor uns!

Das 1999 eröffnete Institut Équestre National Avenches erlebt 2025 eine grosse Umstrukturierung, um fit für die Zukunft zu werden.
Depuis le décès de son fondateur et président Jean-Pierre Kratzer, l’Institut Équestre National Avenches (IENA) traverse une phase de profonde transformation. Au cours des derniers mois, les structures ont été remises en question, les responsabilités redéfinies et plusieurs secteurs réorganisés en profondeur – un processus parfois délicat, qui se poursuit encore aujourd’hui. Par choix, l’institution a d’abord renoncé à toute communication publique afin de pouvoir avancer sans distraction sur les étapes essentielles. Désormais, la directrice Christine Baumgartner et le membre du conseil d’administration Peter Scotton livrent pour la première fois un aperçu détailllé des défis, des constats et des priorités qui façonnent cette restructuration et orientent l’avenir des courses à Avenches.
Au sein de l’IENA, depuis le mois de mars, pas une pierre n’est restée sur l’autre. Le processus de réorganisation n’a pas été sans phases délicates, raison pour laquelle nous avons volontairement renoncé à toute couverture médiatique afin de laisser les responsables travailler en toute tranquillité et de ne pas compromettre la réussite du processus.
À présent, à la fin de la saison, Christine Baumgartner (directrice de l’IENA) et Peter Scotton (membre du conseil d’administration de l’IENA et responsable de la réorganisation) se sont adressés à horseracing.ch pour informer de manière approfondie le public des courses. L’entretien sur lequel repose l’interview suivante a eu lieu le 17 novembre 2025, avant les courses à Avenches, en allemand, puis a été traduit en français.
Christine Baumgartner et Peter Scotton ont répondu aux questions de Markus Monstein.
Le tournant est survenu lorsque les chiffres ont enfin été mis à plat et que l’analyse interne a clairement montré que l’IENA fonctionnait de manière structurellement déficitaire dans plusieurs domaines.
Trop de choses étaient réalisées en interne, au lieu de se concentrer sur le core business. Pour nous tous au conseil d’administration, il est apparu immédiatement qu’il était impossible de continuer ainsi. Sinon, l’IENA n’aurait pas survécu.
L’IENA fait face à des charges financières accumulées au fil des années. Nous avons constaté que l’institution enregistrait des pertes dans plusieurs secteurs.
Les domaines les plus touchés étaient le restaurant (coûts de personnel élevés, pertes importantes), les événements externes (jusqu’ici organisées en interne, souvent déficitaires), les activités liées au training des chevaux (un entraîneur salarié par l’IENA). Et plus globalement, l’IENA doit devenir plus léger et plus efficace pour survivre à long terme et remplir son rôle essentiel dans le turf suisse.
Organiser des événements externes, exploiter un restaurant ou entraîner des chevaux au moyen d’un entraîneur salarié ne fait pas partie de ses missions principales. L’IENA doit se concentrer sur ses compétences clés et confier, par exemple, l’organisation d’événements à des professionnels externes qui paient une location pour l’utilisation du site. Ces organisateurs apportent en plus leur réseau et assurent leur propre communication — des ressources dont l’IENA ne dispose pas.
Nous avons actionné plusieurs leviers. Le restaurant a été complètement réorganisé. À partir de 2026, il sera exploité par un nouveau locataire (plus d’informations ci-dessous).
Au lieu d’accumuler, comme par le passé, durant plusieurs années d’importantes pertes avec le restaurant, l’IENA percevra désormais des loyers.
Dans le domaine du personnel, des structures déficitaires ont été éliminées et le poste d’entraîneur interne a été supprimé.
L’école de poneys, financée en partie par une fondation, est réorganisée et davantage rattachée à l’Academy. Cela réduira clairement les coûts pour l’IENA. D’ici fin d’année, tout sera réglé contractuellement. 2025 ne sera pas une année de bénéfices, c’est clair.
Et un point essentiel : nous avons établi une séparation nette des rôles. L’IENA reste propriétaire des infrastructures, tandis qu’une nouvelle société des courses, en cours de création, assumera à l’avenir l’organisation des réunions.
C’est la seule manière de garantir transparence, responsabilités claires et flux financiers propres. Les rôles mélangés entraînent opacité, conflits d’intérêts et inefficacités.
Le nouveau modèle s’inspire volontairement du Horse Park Zürich-Dielsdorf et du RVZ, dont le fonctionnement fait ses preuves.
La nouvelle société des courses pourra rechercher de nouveaux sponsors, ce qui permettra de financer davantage de réunions. Un sponsor peut soutenir une association, mais pas une société de type Sàrl, comme c’était le cas jusqu’à présent.
Comme dans les autres sociétés des courses, chacun pourra devenir membre de la future «Société des Courses d’Avenches» (nom encore à définir). L’assemblée générale garantira une transparence totale des flux financiers.
Oui, c’est un point central de la réorganisation. Les fonds doivent aller directement à la société des courses. Celle-ci versera un loyer à l’IENA pour l’utilisation du site (comme la RVZ au Horse Park) et verra clairement quels coûts apparaissent. Il restera certes des optimisations possibles.
Bien entendu, transparence ne signifie pas automatiquement davantage d’argent pour le sport dès le premier jour. Tant que l’IENA doit gérer ses charges anciennes, la priorité est la stabilisation. Avant de renforcer le sport, il faut assainir l’institution. Cela repose sur des budgets clairs, l’abandon des activités déficitaires (jusqu’ici compensées par les fonds ADEC/LoRo) et l’élimination progressive des charges du passé, dont certaines nous occuperont encore longtemps. L’essentiel est de communiquer de manière claire et transparente.
La société des courses doit d’abord démarrer et les structures doivent se stabiliser. Tant que l’IENA lutte avec des problèmes financiers, la stabilisation reste prioritaire. 2026 sera une année de transition.
Les premières améliorations pourront apparaître lorsque la nouvelle structure sera pleinement opérationnelle. Cela dépendra également des recettes des paris, malheureusement en recul.
Une hausse des allocations sera réaliste en 2027 – éventuellement déjà au second semestre 2026 si nous parvenons à vendre des journées de courses, comme pour les «Seeländer-Tage» ou les «Berner-Tage» à l'époque. — à condition que l’assainissement soit appliqué rigoureusement.
Les coûts d’entretien du site sont immenses: par exemple un centimètre de sable sur la piste coûte environ 100'000 francs.
Le site a bientôt 30 ans et l’entretien a été assez négligé ces dernières années. Il faudrait près d’un demi-million pour remettre à niveau certains éléments.
Il faudra analyser précisément ce qui est nécessaire, pour qui et pourquoi, et impliquer les autres disciplines FEI.
La séparation entre IENA et société des courses aide aussi ici: rénover une carrière en sable sans lien avec les courses, cela ne doit plus être financé avec l’argent ADEC/LoRo. La transparence est la clé.
Absolument. Il est essentiel de montrer que la situation s’améliora. Certains seraient prêts à investir, mais l’incertitude les en empêche. La question centrale est le nombre de réunions et le montant disponible pour les allocations.
Il faut distinguer le galop et le trot. Les trotteurs ont beaucoup de réunions, parfois même trop par rapport au nombre de chevaux. Les galopeurs, au contraire, ont besoin de davantage d’opportunités de courir.
Mais dans les deux cas, des allocations plus élevées seraient évidemment bienvenues. Ce sera de la responsabilité de la nouvelle société de courses.
La structure et les statuts de la future société des courses sont prêts. La composition du comité suivra prochainement. Il est prévu 5 à 7 membres aux compétences complémentaires (galop, trot, finances, organisation, communication).
Le conseil d’administration de l’IENA a validé le lancement du nouveau modèle au 1er janvier 2026. Les budgets séparés sont en préparation.
Nous avons obtenu plusieurs réunions PMU en soirée pour l’été 2026, les samedis et dimanches. C’est une opportunité importante.
Avenches a besoin de spectateurs — même si cela a longtemps été nié. Avec de la communication et un programme attractif, on peut attirer du public, surtout l’été.
L’exemple du 19 juillet 2025 le prouve: un samedi soir, avec plus de communication (dont l’aide des actifs), un food-truck et programme élargi a attiré autant de visiteurs qu’on en avait plus vus depuis des années.
Les coûts de personnel étaient trop élevés, le modèle inefficace. Cela générait des pertes que l’IENA devait absorber. Avec la mise en location, nous attendons une professionnalisation, des loyers clairs, moins de risques et une offre attractive pour les acteurs et les visiteurs — sans charge pour l’IENA.
Jonathan Pingris, qui dirigera le restaurant avec son épouse Marine et vivra sur place, a travaillé notamment chez Paul Bocuse à Lyon. Ils sont encore en décembre à l’Auberge des Carabiniers à Saint-Aubin, d’où ils apporteront aussi leur four à pizza. Leur établissement pourra prospérer, et pas seulement les jours de courses. Le site est idéal pour des événements, séminaires ou mariages. L’ouverture est prévue en février. Une identité visuelle modernisée est prévue — le nouveau nom «The Yearling» le souligne.
Les conséquences sur le personnel ont été très difficiles et émotionnelles.
Oui, c’était la partie la plus dure. Puis nous avons également dû faire face à plusieurs absences soudaines au restaurant, qui devait pourtant continuer à fonctionner.
Mais la collaboration au sein du conseil d’administration, qui soutient pleinement la nouvelle stratégie, a été très positive. La rapidité avec laquelle nous avons pu régler juridiquement et contractuellement de nombreuses charges du passé et préparer l’IENA pour l’avenir est impressionnante et encourageante.
Un exemple particulièrement positif pour les futurs événements externes est la finale de la Longines EEF Series début septembre: une collaboration externe de ce type n’aurait pas été possible auparavant.
C'était top: Cela nous donne de la visibilité, augmente la notoriété mondiale (on a parlé de l’IENA à l’AG de la FEI à Hong Kong) et renforce l’image d’Avenches.
Nous sommes sur la bonne voie, mais il reste encore beaucoup de travail.

L’Institut Équestre National Avenches, inauguré en 1999, vit en 2025 une vaste restructuration afin de se préparer pour l’avenir.
Wie im Interview zu erfahren war, wird das Restaurant im IENA ab 2026 von Pächtern geführt. Auf frapp.ch ist kürzlich ein Artikel erschienen, in welchem Jonathan und Marine Pingris ihre Pläne erläutern. Sie sprechen vom Projekt ihres Lebens.
Das Institut Équestre National Avenches (IENA) nimmt einen bedeutenden Schritt: Ab Januar 2026 übernimmt das junge Gastronomie-Paar Jonathan Pingris und Marine Pingris das bisherige Restaurant „Le Paddock“ – und tauft es um in „The Yearling“. Laut dem Artikel auf frapp.ch wird mit diesem Schritt nicht bloss der Name gewechselt, sondern ein neues Konzept gestartet, das ein jüngeres Publikum und Pferdesport-Interessierte ebenso ansprechen soll wie Gäste von ausserhalb.
Der neue Name „The Yearling“ stehe symbolisch für die Ausrichtung: Ein jüngeres Publikum soll angesprochen werden, zugleich aber auch die Pferdesport-Community bedient werden. „Das spricht auch jene an, die wenig mit dem Reitsport zu tun haben – und klingt wie ein chic-englisches Pub“, erklärte Marine Pingris (36-jährig) gegenüber frapp.ch.
Jonathan Pingris (37-jährig) bringt dabei seine Gastronomie-Erfahrung mit – unter anderem durch frühere Zusammenarbeit mit Spitzenköchen in Lyon. Das Paar setzt nicht auf Spitzengastronomie, sondern auf eine Kombination aus Schweizer, französischer und italienischer Küche – ergänzt durch einen Pizzaofen, den sie von ihrem bisherigen Standort in Saint-Aubin (Auberge des Carabiniers) mitbringen. Ihr Ziel für das erste Jahr liegt bei einem Umsatz von 1,5 bis 2 Mio. Franken; zum Vergleich: Unter dem bisherigen Betrieb wurden rund 30'000–40 000 Gedecke jährlich gezählt.
Für das bestehende Restaurantpersonal bedeutet der Betreiberwechsel zwar eine Veränderung, aber ein grosser Teil der aktuell Beschäftigten bleibt: Von den fünf fixen Angestellten werden vier vom neuen Betreiber übernommen. Auch die Terrasse sowie spezielle Angebote wie Petanque-Fläche sollen Teil des neuen Konzepts werden, um verstärkt Gäste auch ausserhalb der Renntage und des Rennsports anzusprechen.
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| Jonathan Pingris wird im The Yearling die Kochlöffel schwingen. Jonathan Pingris sera aux commandes des fourneaux de The Yearling. |
Comme expliqué dans l’interview, le restaurant de l’IENA sera dès 2026 exploité par des locataires. Sur frapp.ch, un article est récemment paru dans lequel Jonathan et Marine Pingris présentent leurs projets. Ils parlent du "projet de vie".
L’Institut Équestre National Avenches (IENA) franchit en effet une étape importante : dès janvier 2026, le jeune couple de restaurateurs Jonathan et Marine Pingris reprendra l’actuel restaurant « Le Paddock » et le rebaptisera « The Yearling ». Selon l’article publié sur frapp.ch, ce changement ne se limite pas à un nouveau nom, mais marque le lancement d’un concept repensé visant à attirer un public plus jeune, les passionnés de sports équestres, ainsi que des visiteurs extérieurs.
Le nouveau nom « The Yearling » symbolise cette orientation : l’objectif est d’attirer un public plus jeune tout en restant connecté à la communauté hippique. « Cela parle aussi à ceux qui n’ont pas beaucoup de liens avec le monde équestre – et cela sonne comme un pub chic à l’anglaise », explique Marine Pingris (36 ans) dans son entretien avec frapp.ch.
Jonathan Pingris (37 ans) apporte quant à lui une solide expérience gastronomique, acquise notamment aux côtés de grands chefs lyonnais. Le couple ne vise pas la haute gastronomie, mais une cuisine mêlant influences suisses, françaises et italiennes – avec un four à pizza qu’ils emporteront depuis leur établissement actuel à Saint-Aubin (Auberge des Carabiniers). Leur objectif pour la première année est ambitieux : atteindre un chiffre d’affaires de 1,5 à 2 millions de francs. À titre de comparaison, le précédent restaurant servait quelque 30'000 à 40'000 couverts par an.
Pour le personnel en place, ce changement d’exploitant représente certes une transition, mais la continuité est largement assurée: sur les cinq employés fixes, quatre seront repris par les nouveaux gérants. La terrasse ainsi que des offres spécifiques – comme un espace de pétanque – feront également partie du nouveau concept, afin d’attirer davantage de visiteurs, y compris en dehors des jours de courses et des activités hippiques.
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