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Maienfeld 7.10.12: Sechs Querfeldeinspezialisten im GP der Stadt Maienfeld

Mittwoch, 03. Oktober 2012 16:20

Silvia Casanova könnte nach Chantal Zollet die zweite Frau werden, die den prestigeträchtigen Grossen Preis der Stadt Maienfeld gewinnt. Mit Quel Beau Mec, den sie kürzlich in Aarau zum Sieg ritt, besitzt sie im Maienfelder Hauptereignis ausgezeichnete Chancen.

 

(S.L.) Und schon stehen wieder die Maienfelder Pferderennen vor der Tür, ein sicheres Zeichen, dass der Herbst Einzug gehalten hat. Der Rennverein Maienfeld/Bad Ragaz kann sich an seinem ersten Renntag, an welchem 10 Prüfungen anstehen, über eine gute Resonanz freuen. Im Grossen Preis der Stadt Maienfeld, dem über 5400 Meter führenden Cross-Country, ist alles am Start, was zur Zeit in diesem Sport in der Schweiz Rang und Namen hat. Auf der Flachen tritt unter anderem die kürzliche Siegerin des Grand Prix des Indigènes, My Mary, an. Dieser Sieg zeichnet sie als zur Zeit beste Inländerin aus. Und mit Opéra House tritt der frisch gebackene Meister der Traber an, in einer mit 7000 Franken dotierten Prüfung!

 

Die Bündner Rennreiterin Silvia Casanova, die im Frühling wegen einer Verletzung länger pausieren musste, befindet sich zur Zeit in Topform. Sie gewann Anfangs September mit Oh Calin den ehemaligen GP der Stadt Luzern in Avenches und am Aarauer GP-Tag mit Quel Beau Mec das Cross-Country sowie ein Flachrennen. Am Sonntag reitet sie in Maienfeld sechs Rennen - alle, in welchen sie startberechtigt ist - fünf davon sind Hindernisrennen. Zwar trifft sie in dem mit 25'000 Franken ausgestatteten GP der Stadt Maienfeld mit Quel Beau Mec auf Cromat, welchem sie sich am ersten Aarauer Herbstrenntag beugen musste, doch kann die couragierte Amazone ohne weiteres den Spiess umdrehen. Cromat trägt mit 70 Kilo das höchste Gewicht und er hat mit Jan Faltejsek einen neuen Reiter im Sattel. Zum Kreis der Favoriten gehören auch der unverwüstliche Frontrunner Negus des Mottes und Princechouar, der für einen Sieg fällig zu sein scheint. Latifa schied beim Schweizer Debüt in Aarau aus und kann deshalb anhand dieses Einsatzes nicht beurteilt werden. Der Lokalmatador Racer versucht in die Hufstapfen seiner Stallgefährtin Avalon zu treten, die das Rennen vor drei Jahren überraschend gewonnen hatte.

 

Auch in diesem Jahr erhält das Meeting durch das Fegentri-Weltmeisterschafts-Rennen einen internationalen Touch. Es steigen Reiter aus sieben Ländern in den Sattel, jedoch kein einziger Schweizer, da in unserem Land zur Zeit kein Amateur aktiv ist.

 

Wie üblich sind die drei Trabrennen gut besetzt. Der Bündner Inländer-Pokal ist die am besten dotierte Prüfung dieser Sparte. Paradiso Fox wird versuchen, seinen Titel vom letzten Jahr zu verteidigen. Er wird es vorallem mit Sunlope de Mai, die in Saignelégier in einem vergleichbaren Rennen spazieren ging und mit dem in Topform laufenden Schubert du Martza zu tun bekommen. Im einleitenden Preis des kantons St. Gallen hat das Meisterpaar Opéra House und Patricia Felber mit der Nummer 2 hinter dem Startauto eine perfekte Ausgangslage.



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