von Markus Monstein
(texte français en bas)
Noch eine Woche bleibt im alten Jahr. Dann beginnt 2026 – ein Jahr, das für den Schweizer Rennsport mehr sein muss als nur ein weiteres im Kalender. Es sind 365 Tage, in denen sich entscheiden wird, ob unser Sport wieder an Stabilität gewinnt – oder weiter an Substanz verliert. Der Rennsport steht an einem Wendepunkt. An vielen Fronten geht es um seine Zukunft – ja sogar um die Frage, ob unser Sport eine solche überhaupt haben wird. Und erstmals seit längerer Zeit sind die Zeichen vorsichtig positiv.
In Avenches wird aufgeräumt – gründlich und überfällig. Was seit Jahren, ja Jahrzehnten gefordert wurde, passiert nun endlich: eine umfassende Analyse der Zahlen, der Finanzflüsse und der Verwendung der LoRo- und PMU-Gelder. Dabei kommt ans Licht, was zu lange unter dem Deckel gehalten wurde. Das Ausmass der Zweckentfremdung von Geldern, die dem Rennsport zugestanden hätten, ist enorm. Das ist in dieser Deutlichkeit hier festzuhalten.
Gleichzeitig wird kräftig umgebaut. In den vergangenen Monaten wurden Strukturen korrigiert, Prozesse neu aufgesetzt und Fehlentwicklungen angegangen. Diese Arbeit verdient Respekt. Sie ist allerdings noch nicht abgeschlossen. Die Altlasten des alten Systems werden den Sport auch 2026 noch beschäftigen – ein System dieser Grössenordnung lässt sich nicht über Nacht stabilisieren.
Die Hoffnung ist jedoch konkret: Der neu zu gründende Rennverein soll künftig jene Mittel erhalten, die dem Rennsport zustehen – und niemandem sonst. Dass dies heute realistisch erscheint, ist mehr, als man noch vor einem Jahr erwarten durfte. Es ist zugleich zwingende Voraussetzung, um dem Schweizer Rennsport wieder eine echte Perspektive zu geben.
Während in Avenches Strukturen neu geordnet werden, leisten die Rennvereine in der Deutschschweiz Woche für Woche die eigentliche Basisarbeit des Sports. Die Organisation von Renntagen, die Suche nach Sponsoren, steigende Anforderungen bei gleichzeitig knappen Mitteln – das ist Knochenarbeit.
Aarau und Dielsdorf planen erneut je vier Renntage, Maienfeld zwei, St. Moritz hofft auf gute Bedingungen für drei Rennsonntage. Der Ausfall des Ostermontags in Frauenfeld ist schmerzhaft. Umso wichtiger ist die für 2026 erwartete Abstimmung in der Stadt Frauenfeld zum Thema Landkauf (durch die Stadt), die dem Rennverein mittelfristig neue Perspektiven eröffnen könnte.
Erfreulich ist auch die zunehmende Zusammenarbeit der Rennvereine. Geplante Direktübertragungen – via Swiss Sport TV – wären ein Meilenstein für die Sichtbarkeit unseres Sports. Sichtbarkeit ist keine Nebensache, sie ist eine Überlebensfrage. Auch im Wettbereich ist das Bewusstsein gewachsen, dass neue Impulse nötig sind.
Bei den Trabern stehen 2026 Neuwahlen an. Das ist eine Chance – und eine Verpflichtung. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: weniger Rennen, weniger aktive Pferde, weniger Besitzer, sinkende Preisgelder. Das sind keine Zufälligkeiten, sondern Symptome einer strukturellen Krise (für die Suisse Trot natürlich nicht allein verantwortlich ist, aber hier ist Gegensteuer unabdingbar).
Ein neuer Vorstand allein wird nicht genügen. Es braucht einen echten Neuanfang. Ohne Kurskorrektur droht der Trabrennsport weiter an Substanz, Glaubwürdigkeit (damit ist nicht nur der Ende Oktober verschickte Spenden-Aufruf aufgrund des seit längerem bekannten Lochs in der Verbandskasse gemeint) und Attraktivität zu verlieren.
Es braucht den Willen zu einem echten Neuanfang, der alle Anspruchsgruppen mitnimmt: Amateure und Profis, Trainer, Besitzer und insbesondere die Züchter, deren Rolle für die Legitimation der ADEC-Gelder zentral ist. Ohne klare Perspektive droht die Negativspirale sich weiterzudrehen.
Bei den Galoppern fallen auf einen Schlag mehrere Dutzend Pferde weg, respektive müssen woanders trainiert werden. Ein grosser Teil der Schützlinge von Miro Weiss werden keine Rennen mehr laufen, einige Besitzer haben die Farben gleich gestrichen. Der Rückzug von Miro Weiss reisst eine Lücke, die nicht einfach zu schliessen ist. Dass ein Teil dieser Pferde und Besitzer dem Rennsport ganz verloren geht, schmerzt besonders.
Dies alles wäre vor 20 Jahren weniger einschneidend gewesen, damals gab es mehr Trainer und Besitzer, die das Ganze hätten auffangen können. Nun kommt es drauf an, wie sich die verbliebenen Besitzer entscheiden, wie gross die Liebe zu unserem Sport noch ist, bei welchen Trainern sie künftig Pferde haben wollen.
Es könnten sich Chancen für neue Trainer bieten oder für solche, die ihre Tätigkeit ausbauen möchten. Entscheidend wird sein, ob mittelfristige Perspektiven geschaffen werden, die solche Entscheidungen rechtfertigen. Auch hier ruhen berechtigte Hoffnungen auf Avenches, wo die Galopper wieder mehr Startmöglichkeiten und höhere Preisgelder brauchen.
Die Hindernisrennen sind seit Jahren gefährdet. Zwar konnte der Abwärtstrend in den letzten 5 Saisons gestoppt werden, doch von einer Rettung dieser Sparte ist man weit entfernt. Im 2019 wurden über Hindernisse in 32 Rennen noch 395'184 Franken ausbezahlt. Die diesjährige Gewinnauszahlung von 230'660 Franken ist die höchste seither - gerade mal noch 18 Hindernisrennen finden in der Schweiz statt (19 waren es von 2021 bis 2024)
Mit 18 Rennen pro Jahr ist diese Sparte nicht überlebensfähig. Trainer und Besitzer (Schweizer Hindernisreiter ist ohnehin eine aussterbende Spezies) brauchen Planungssicherheit – und ein gewisses Volumen.
Die einzige Chance zu zusätzlichen Startmöglichkeiten zu kommen: Avenches. Dort gibt es eine Cross-/Hürden- und Jagdbahn, alles liegt brach - allerdings nur für den Rennsport, für die Military-Prüfungen wurden die Parcours teilweise gebraucht. Im Frühling und Herbst (wenn gute Chancen auf eine Bewässerung durch Petrus bestehen) könnten im IENA durchaus wieder Hindernisrennen gelaufen werden. Dazu braucht es guten Willen der Verantwortlichen des zu gründenden Rennvereins sowie ganz einfach Geld... Mit anderen Worten: Die Infrastruktur ist vorhanden. Was fehlt, ist der Entscheid, sie auch wieder für den Hindernis-Rennsport zu nutzen.
Der tiefgreifendste Engpass im Schweizer Rennsport ist nicht nur finanzieller Natur, sondern personeller. Der Mangel an Nachwuchs zieht sich durch alle Ebenen: von den Rennsport-Gremien über die Trainer und Aktiven bis hin zu den Besitzern und Züchtern. In vielen Bereichen ist die Altersstruktur unausgeglichen, Übergaben werden hinausgeschoben oder bleiben ganz aus.
Die Folgen sind längst sichtbar. Weniger Menschen bedeuten weniger Pferde im Training, kleinere Starterfelder und eine geringere sportliche Dichte an den Renntagen. Gleichzeitig steigt die Belastung für jene, die Verantwortung tragen – ehrenamtlich wie professionell.
Nachwuchs entsteht nicht von selbst. Er braucht Perspektiven, Vorbilder und Einstiegsmöglichkeiten. Solange unklar bleibt, wohin sich der Rennsport strukturell und finanziell entwickelt, werden sich nur wenige bewusst für diesen Weg entscheiden. Genau deshalb ist der laufende Umbruch so entscheidend: Gelingt es, Stabilität, Transparenz und Verlässlichkeit zu schaffen, kann der Rennsport auch für neue Generationen wieder attraktiv werden. Das muss er, um zu überleben.
Der Schweizer Pferderennsport wird nicht von Strukturen gerettet, sondern von Menschen. Von jenen, die Verantwortung übernehmen, Mitglied werden, sich engagieren, Türen öffnen und neue Wege mitgehen. Wer heute nichts tut, entscheidet sich implizit gegen die Zukunft unseres Sports.
Unser Sport braucht jede Unterstützung, die er kriegen kann. Fragen wir uns selbst, was wir schon tun und was wir noch tun können!
- Bei welchem Rennverein bin ich Mitglied?
Noch gar nicht oder nicht bei allen? Dann nichts wie los! In Aarau, Dielsdorf, Frauenfeld, Maienfeld und St. Moritz freut man sich auf neue Mitglieder (auf die Orte klicken und schon geht die Post ab!), in Avenches werden hoffentlich ebenfalls möglichst viele zu neuen Mitgliedern, wenn der neue Rennverein dann endlich gegründet ist.
- Bin ich schon Mitglied bei Galopp Schweiz und/oder Suisse Trot?
Für Aktive ist dies obligatorisch. Aber viele wissen nicht, dass grundsätzlich jeder und jede bei diesen beiden Dachverbänden als Passiv-Mitglied mitmachen und somit unterstützen kann: Galopp Schweiz und Suisse Trot.
- Bei welcher Besitzergemeinschaft könnte ich mich beteiligen?
Schon Besitzer oder Mitbesitzer? Einblicke hinter die Kulissen, mitten ins Herz des Pferderennsports. Bei Besitzergemeinschaften ist der Aufwand überschaubar, der Spassfaktor beim gemeinsamen Fachsimpeln, Mitfiebern oder einfach nur Geniessen dafür umso grösser.
Jede Besitzergemeinschaft freut sich über Zuwachs - einfach melden. Wir verzichten darauf, hier eine Liste zu publizieren (in den Statistiken können die Namen rasch eruiert werden). Wer partout einen Tipp möchte, darf sich gerne bei uns melden.
Ein Beispiel sei genannt: Die Initiative des Pro Hindernis Racing Club hat eindrücklich gezeigt, was mit verhältnismässig einfachen Mitteln gemeinsam erreicht werden kann.
- Kenne ich potentielle Sponsoren und könnte Türöffner für einen Rennverein sein?
Für die Beantwortung dieser Frage braucht es etwas Zeit. Ein "Nein" ist schnell gesagt und gedacht. Doch im Bekanntenkreis haben wir bestimmt den einen oder anderen Kontakt, der interessant sein könnte (nicht jeder braucht ja gleich ein Rennen allein zu sponsern, es gibt inzwischen überall Rennen mit mehreren Co-Sponsoren). Also keine falsche Scheu!
Handlen wir jetzt, sofort. Denken wir auch an all jene, die in den Ställen Tag für Tag grossartige Arbeit leisten – an Werktagen ebenso wie an Weihnachten, Neujahr und allen anderen Feiertagen.
2026 wird ein Jahr der Entscheidung. Nutzen wir es!
Markus Monstein

Diese tolle Zeichnung stammt von Franco Castioni, dem wir dafür herzlich danken.
par Markus Monstein
Il ne reste plus qu’une semaine avant la fin de l’année. Puis commencera 2026 – une année qui devra être bien plus qu’un simple exercice de plus pour les courses hippiques suisses. 365 jours durant lesquels se décidera si notre sport parvient à retrouver de la stabilité ou s’il continue de perdre de sa substance.
Les courses hippiques sont à un point charnière. Sur de nombreux fronts, c’est leur avenir qui est en jeu – voire la question de savoir si cet avenir existe encore. Et pour la première fois depuis longtemps, les signaux sont prudemment positifs.
À Avenches, un grand nettoyage est en cours – approfondi et depuis longtemps nécessaire. Ce qui était exigé depuis des années, voire des décennies, se produit enfin : une analyse complète des chiffres, des flux financiers et de l’utilisation des fonds LoRo et PMU. Ce travail met en lumière ce qui est resté trop longtemps dissimulé. L’ampleur des détournements de moyens qui auraient dû bénéficier aux courses hippiques est considérable. Il faut le dire clairement.
Parallèlement, une restructuration en profondeur est engagée. Ces derniers mois, des structures ont été corrigées, des processus redéfinis et des dysfonctionnements traités. Ce travail mérite le respect. Il est toutefois loin d’être achevé. Les lourds héritages de l’ancien système continueront de peser sur le sport en 2026 encore – un système de cette envergure ne se redresse pas du jour au lendemain.
L’espoir est néanmoins concret: la future société de courses, en cours de création, devrait à l’avenir disposer des moyens financiers qui reviennent légitimement aux courses hippiques – et à elles seules. Que cela paraisse aujourd’hui réaliste dépasse ce que l’on pouvait espérer il y a encore un an. C’est en même temps une condition indispensable pour redonner de véritables perspectives aux courses hippiques suisses.
Pendant qu’à Avenches les structures sont réorganisées, les sociétés de courses de Suisse alémanique assurent semaine après semaine le travail de base indispensable au fonctionnement du sport. Organisation des réunions, recherche permanente de sponsors, exigences croissantes avec des moyens limités – c’est un travail de fond exigeant.
Aarau et Dielsdorf prévoient à nouveau quatre journées de courses chacune, Maienfeld deux, et St-Moritz espère pouvoir organiser trois dimanches de courses dans de bonnes conditions. La suppression du lundi de Pâques à Frauenfeld est douloureuse. D’autant plus importante est la votation attendue en 2026 dans la ville de Frauenfeld sur la question de la vente de terrains, qui pourrait offrir de nouvelles perspectives à moyen terme au club de courses.
La coopération croissante entre les sociétés de courses est également encourageante. Des retransmissions en direct prévues – notamment via Swiss Sport TV – constitueraient une étape clé pour la visibilité de notre sport. La visibilité n’est pas un détail : c’est une question de survie. Dans le domaine des paris également, la prise de conscience progresse quant à la nécessité de nouvelles impulsions.
Chez les trotteurs, des élections auront lieu en 2026. C’est une opportunité – mais aussi une responsabilité. Les chiffres parlent d’eux-mêmes : moins de courses, moins de chevaux actifs, moins de propriétaires, des allocations en baisse. Ce ne sont pas des coïncidences, mais les symptômes d’une crise structurelle (dont Suisse Trot n’est évidemment pas seule responsable, mais qui nécessite impérativement des mesures correctrices).
Un simple changement de comité ne suffira pas. Il faut un véritable nouveau départ. Sans correction de trajectoire, le trot continuera de perdre en substance, en crédibilité – et cela ne concerne pas uniquement l’appel aux dons envoyé fin octobre pour combler un déficit connu depuis longtemps – ainsi qu’en attractivité.
Ce nouveau départ doit associer toutes les parties prenantes : amateurs et professionnels, entraîneurs, propriétaires et surtout les éleveurs, dont le rôle est central pour la légitimation des fonds ADEC. Sans perspectives claires, la spirale négative risque de se poursuivre.
Dans le galop, plusieurs dizaines de chevaux disparaissent d’un coup, ou doivent être entraînés ailleurs. Une grande partie des chevaux de Miro Weiss ne courra plus, certains propriétaires ont même retiré leurs couleurs. Le retrait de Miro Weiss laisse un vide difficile à combler. Le fait qu’une partie de ces chevaux et de ces propriétaires quitte définitivement le sport est particulièrement douloureux.
Il y a vingt ans, cette situation aurait été moins dramatique. À l’époque, davantage d’entraîneurs et de propriétaires auraient pu absorber le choc. Aujourd’hui, tout dépendra des décisions des propriétaires restants : de leur attachement au sport et des entraîneurs auprès desquels ils choisiront de placer leurs chevaux.
Des opportunités peuvent s’ouvrir pour de nouveaux entraîneurs ou pour ceux qui souhaitent développer leur activité. Mais cela suppose des perspectives à moyen terme crédibles. Là encore, de nombreux espoirs reposent sur Avenches, où le galop doit retrouver davantage de possibilités de courses et des allocations plus élevées.
Les courses d’obstacles sont menacées depuis des années. Certes, la tendance à la baisse a pu être stoppée au cours des cinq dernières saisons, mais on est encore loin d’un sauvetage de cette discipline. En 2019, 395’184 francs avaient été distribués sur 32 courses d’obstacles. Le montant des gains versés cette année – 230’660 francs – est le plus élevé depuis, alors qu’il ne reste plus que 18 courses d’obstacles en Suisse (19 de 2021 à 2024).
Avec 18 courses par an, cette discipline n’est pas viable. Entraîneurs et propriétaires – les jockeys suisses d’obstacles étant de toute façon devenus rares – ont besoin de sécurité de planification et d’un volume suffisant.
La seule chance d’obtenir davantage de possibilités de départ se trouve à Avenches. Les infrastructures existent : parcours de cross, de haies et de steeple-chase. Elles restent toutefois inutilisées pour les courses, alors qu’elles ont été partiellement utilisées pour des concours de concours complet. Au printemps et à l’automne, lorsque les conditions d’arrosage sont favorables, des courses d’obstacles pourraient parfaitement être organisées à l’IENA. Cela exige la volonté des responsables du futur club de courses – et, tout simplement, des moyens financiers. En d’autres termes: l’infrastructure est là. Ce qui manque, c’est la décision de la remettre au service des courses d’obstacles.
Le goulet d’étranglement le plus profond des courses hippiques suisses n’est pas que financier, mais humain. Le manque de relève touche tous les niveaux : les instances dirigeantes, les entraîneurs, les acteurs actifs, mais aussi les propriétaires et les éleveurs. Dans de nombreux domaines, la pyramide des âges est déséquilibrée; les transmissions sont repoussées ou n’ont tout simplement pas lieu.
Les conséquences sont visibles depuis longtemps : moins de personnes signifie moins de chevaux à l’entraînement, des pelotons plus réduits et une densité sportive en baisse lors des journées de courses. Parallèlement, la charge de travail augmente pour celles et ceux qui assument des responsabilités, bénévolement ou professionnellement.
La relève ne se crée pas spontanément. Elle a besoin de perspectives, de modèles et de possibilités d’entrée. Tant que l’évolution structurelle et financière du sport reste floue, peu de personnes choisiront délibérément cette voie. C’est précisément pour cette raison que le processus de transformation en cours est si déterminant : s’il parvient à instaurer stabilité, transparence et fiabilité, le sport pourra redevenir attractif pour de nouvelles générations. Il le doit, s’il veut survivre.
Les courses hippiques suisses ne seront pas sauvées par des structures seules, mais par des personnes. Par celles et ceux qui assument des responsabilités, deviennent membres, s’engagent, ouvrent des portes et empruntent de nouvelles voies. Celui qui ne fait rien aujourd’hui choisit implicitement de renoncer à l’avenir de notre sport.
Pas encore membre, ou pas de toutes? Alors c’est le moment d’agir.
À Aarau, Dielsdorf, Frauenfeld, Maienfeld et St. Moritz , les sociétés de courses se réjouissent d’accueillir de nouveaux membres.
À Avenches également, on espère pouvoir compter sur un large soutien dès que la nouvelle souiété de courses sera enfin créé.
Pour les acteurs actifs, l’adhésion est obligatoire. Mais beaucoup ignorent que toute personne intéressée peut également soutenir ces deux organisations mères en tant que membre passif: Galopp Schweiz et Suisse Trot.
Déjà propriétaire ou copropriétaire? Les communautés de propriétaires offrent un regard privilégié dans les coulisses, au cœur même des courses hippiques. L’investissement personnel reste limité, tandis que le plaisir de partager, d’échanger, de vibrer ensemble est d’autant plus grand.
Toutes les communautés de propriétaires se réjouissent de nouveaux participants. Il suffit de prendre contact.
Nous renonçons volontairement à publier une liste ici (les noms peuvent être facilement consultés dans les statistiques). Celles et ceux qui souhaitent un conseil peuvent bien entendu s’adresser à nous.
Un exemple mérite d’être cité: l’initiative du Pro Hindernis Racing Club a démontré de manière impressionnante ce qu’il est possible d’accomplir collectivement avec des moyens relativement simples.
Cette question mérite réflexion. Un «non» est vite formulé. Pourtant, dans notre entourage, il existe souvent des contacts intéressants. Tout le monde n’a pas besoin de sponsoriser seul une course : les modèles de co-sponsoring sont aujourd’hui largement répandus. Il ne faut donc pas hésiter.
Attendre n’est plus une option. L’enjeu est trop important.
Agissons maintenant, sans tarder. Pensons aussi à toutes celles et ceux qui, jour après jour, accomplissent un travail remarquable dans les écuries – en semaine comme à Noël, au Nouvel An et lors de tous les autres jours fériés.
2026 sera une année décisive. Saisissons-la.
Markus Monstein
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