Bei seinem Sieg am 11. April in 2007 in St.Galmier hatte die halbe Schweizer Turf-Szene bei einer Siegquote von 66:1 kräftig mitverdient. Am Freitag Abend versucht sich der von Marc-André Bovay für Barbara Schneider trainierte Inländer-Crack gewissermassen in der Höhle des Löwen, auf der Pariser Vorzeigerennbahn Vincennes.
Die Entourage des zuletzt in der Schweiz zweimal glücklosen Sechsjährigen hat sich nicht irgendein Rennen ausgesucht, sondern das Quinté vom Freitagabend. 40'000 EUR gibt es zu gewinnen (7 Preisgelder wie immer in den Quinté-Rennen), 2700 Meter beträgt die Distanz. 17 Gegner, alles Sechsjährige mit weniger als 138'000 EUR Gewinn, warten auf Napoléon de Bussy.
Als Driver hat Marc-André Bovay den Top-Fahrer Yves Dreux verpflichtet. Nach 1057 Siegen im Monté-Sattel hatte Dreux im Februar 2006 entschieden, sich voll aufs Fahren zu konzentrieren. Und auch im Sulky macht Dreux sehr gute Figur.
Der passionierte Züchter und Trainer hatte 2002 mit Insert Gédé im Prix d'Amérique den Sieg vor Augen - doch "Il Capitano", der unvergleichliche Varenne, hatte im Ziel die Nase vorn.
Napoléon de Bussy ist mit seiner Gewinnsumme von 85'818 Euro das Pferd mit dem kleinsten Gewinn. Und sein Rekord von 1:15,1 (aus St.Galmier) ist der zweit-"langsamste" im Feld. Und trotzdem werden die Franzosen sich hüten, ihn wieder zu unterschätzen. Und wenn doch, umso besser... Die beiden Disqualifikationen aus Aarau und Frauenfeld sollten die Quote auch noch etwas anheben.
Wetten???!!!
horseracing.ch
Die Pferderennen-Datenbank
