Wie der Paris Turf auf seiner Internet-Seite mitteilt, wurden im französischen "Bulletin Offiziell" mehrere Disqualifikationen nach positiven Doping-Proben in Frankreichs Trabrennsport vorgenommen.
Darunter die erwähnten Schützlinge von Jean-Philippe Dubois und Pierre Levesque. Die gefundenen Stoffe reichen von Prednisolon, Salbutamol, Diclophenac bis zu Théophyline und Coffein.
Jean-Philippe Dubois, der gleich mit drei Schützlingen (mit verschiedenen Wirkstoffen) hängen blieb, bekam insgesamt 12'450 EUR (über 19'000 Franken) Busse aufgebrummt und drei Monate Trainingsverbot auf Bewährung.
Pierre Levesque seinerseits blieb ohne Busse und Strafe, da nachgewiesen werden konnte, dass die Spuren von Théophyline und Coffein aus einem vom Veterinär verschriebenen Nahrungsmittelzusatz stammte, der durch menschliches Versagen bei der Fabrikation verunreinigt worden war. Die Stute Palmyre verlor aber selbstverständlich den Sieg, den sie am 8. Januar in Vincennes erzielt hatte.
Gemäss Paris Turf wurden in der Saison 2007 in Frankreich von nicht weniger als 15'460 Trabern eine Probe entnommen, 31 waren positiv (26 nach einem Rennen, 2 im Training und 3 nach Qualifikationsprüfungen...).
Somit waren nur gerade 0.2 % aller Proben bei den französischen Trabern positiv ausgefallen.
In der Schweiz waren im 2007 bei total 135 Proben (66 Trab, 69 Galopp) deren 4 positiv (knapp 3%, wobei ein 1:1-Vergleich wegen der ungleich geringeren Anzahl Proben nicht statthaft ist).
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