Zuerst war da die Angst vor dem Regen (am Renntag) - und jetzt haben die Fehraltorfer alle Hände voll zu tun, um die Bahn zu bewässern. Mit Druckfässern notabene, denn die Temporär-Rennbahn Allmend, welche Jahr für Jahr in rund 2000 Fronarbeitsstunden renntauglich gemacht wird, hat keine automatische Bewässerungsanlage...
Wir haben auf der Rückreise aus dem Bündnerland einen kurzen Abstecher auf die Barmatt gemacht, um uns selbst ein Bild von der Situation machen zu können. Roland Müller, der Rennchef höchstpersönlich, hat uns vor der Tribüne begrüsst.
"Wir bewässern nun schon seit drei Tagen", erklärte Müller, der zuvor mit seinem Traber Ribo die Probe aufs Exempel gemacht hatte, "es hat Feuchtigkeit im Geläuf, nicht nur in der obersten Schicht." Die Bewässerung erfolgt extra vom Innenraum her, damit die Bahn nicht durch das Gewicht der Traktoren verdichtet wird.
Einen Teil des Aufwandes machte der Wind wieder zunichte, doch man sieht der Bahn schon an, dass daran gearbeitet wird. Ziel ist gemäss Müller, ein gutes 3 vor dem Komma. Dies sollte zu erreichen sein.
Trotzdem sind im Hürdenrennen bereits zwei Nichtstarter zu vermelden: Go go Girl und Vezolino wurden gemäss Müller zurückgezogen. Und es deutet vieles darauf hin, dass in diesem Rennen, welches als letztes um 17.15 Uhr gelaufen wird, noch mindestens ein weiteres Pferd nicht an den Start gehen wird.

So grün ist es in Fehraltorf - das sah am Ostersonntag 2008 ganz anders aus...

Ziel-Tafel mit Druckfass im Hintergrund: Es wird auf "Tod und Leben" bewässert.

Ist zuversichtlich: Rennchef Roland Müller vor dem "Winner Cirle", wo die Sieger geehrt werden
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