Wie erwartet (wir haben gestern Dienstag darüber berichtet) sind im ersten klassischen Rennen der Saison, den 2000 Guineas, 10 Dreijährige am Start, erfreulicherweise auch 2 Stuten (Ange Dorée und die Sable Noir-Neuerwerbung Auenwunder).
Als Favorit wird jedoch mit Sicherheit Maintop ins Rennen gehen - Siegwetter dürften definitiv nicht auf ihre Rechnung kommen, da der in der Schweiz noch ungeschlagene Raveneau-Schützling mit Auenwunder zusammen eine Stallwette bildet.
Im grossen Preis der Stadt Zürich, dem ältesten heute noch gelaufenen Pferderennen der Schweiz, bekommt Andreas Schärer die Chance, in den Sattel des GP-Schweiz-Siegers Vac de Regnière zu steigen. Sein Bruder Philipp tritt mit Plusvite an. Für Hedro - sonst jeweils mit Andreas Schärer - musste ein neuer Reiter gesucht werden: Matej Rigo kommt so zum Ritt auf dem Vorjahressieger. Der kleine grosse Great Spain, Klasse-Steepler Hairball und Aufsteiger Bric d'Or geben sich bestimmt nicht von vornherein geschlagen.
Und dann ist da noch der vierjährige Neuling Radian. Der Halbblüter aus dem Quartier von Thomas Trapenard bringt Auteuil-Erfahrung mit (war Ende März in Paris noch Zweiter über 3500 Meter Steeple, allerdings in einem Réclamer). Schwierig zu sagen, wie weit er kommt. Mit 61 Kilo trägt er jedoch zumindest ein sehr verlockendes Gewicht.
Bei den Trabern ist natürlich Napoléon de Bussy die grosse Attraktion. Der Crack von Barbara Schneider gibt sich auf der Parkrennbahn die Ehre in einem veritablen Gipfel-Treffen der Besten: Von Meister Junior du Rib, Level One Jiel, Joe de Ligny, Kamarino, Ludwig du Martza bis zu Schnee-König Jullyannis sind alle dabei - es hätten sogar noch mehr laufen wollen, als die 16, die nun dürfen.
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