Jean-Pierre Kratzer ist unbestritten der grosse Mann im Schweizer Rennsport. Er polarisiert wie kaum ein Zweiter - hat aber auch einen Leistungsausweis wie kein Zweiter...
Markus Monstein hat mit ihm ein grosses Interview geführt. Die Antworten haben wir zum Teil frei aus dem Französischen auf Deutsch übersetzt (und wurden vom Interview-Partner gegengelesen; auf jeden Fall ist die französische Version genauer...), die Fragen wurden auf Deutsch gestellt.

Jean-Pierre Kratzer mit Bundesrätin Doris Leuthard vor seinem Lebenswerk IENA (zVg)
- Herr Kratzer, heute (31.Juli 2009) kommt es in Avenches bereits zur zweiten Semi-Nocturne mit PMU-Rennen, welche über Equidia in alle Welt übertragen werden. Was bedeutet das für Sie persönlich und für den Schweizer Rennsport?
Jean-Pierre Kratzer: Was mich betrifft, sehe ich diese grosse Chance anlässlich einer semi-nocturne fünf Rennen über das PMU-Netz zu übertragen als eine Anerkennung Seitens von France Galop, der SECF und der PMU für die exzellenten Beziehungen, die wir seit bald 20 Jahre unterhalten, sowohl was unsere Verbände betrifft, wie auch auf persönlicher Ebene.
Für unseren Sport sind es nicht weniger als 9 Rennen, davon 7 in Avenches (und wir hätten sogar die Möglichkeit gehabt 11 zu übertragen) von ungefähr 180 Rennen des internationalen Programms der PMU. Für unser verhältnismässig kleines Land ist dieser Anteil sehr bedeutend, wie auch die Umsätze, welche in den Schweizer PMU-Rennen in der Regel höher sind als im Durchschnitt (im Schnitt 350'000 EUR pro Rennen im 2008 für alle internationalen PMU-Rennen).
Es ist aber auch die Gelegenheit, uns in verschiedenen Punkten mit anderen Ländern zu vergleichen. So ist der Prix du Président für die Traber übrigens eine Referenz für alle anderen Trab-Rennen (ausserhalb Frankreichs). Darauf können wir stolz sein.
Schliesslich darf man auch den finanziellen Aspekt nicht vergessen. Zum Beispiel entspricht der Reingewinn dieser Zusammenarbeit für IENA dem Netto-Erlös von Wettumsätzen über einer Million Franken, welche auf den Rennbahnen Aarau, Zürich oder Frauenfeld realisiert worden wären.
(en français...) En ce qui me concerne, avoir la chance de pouvoir retransmettre 5 courses sur le réseau PMU à l'occasion d'une réunion semi-nocturne est une reconnaissance de la part de France Galop, de la SECF et du PMU des excellentes relations que nous entretenons depuis bientôt 20 ans, tant en ce qui concerne nos fédérations que sur un plan personnel.
Pour notre sport, ce ne sont pas moins de 9 courses, dont 7 à Avenches ( et on aurait eu l'occasion d'en retransmettre 11 )sur environ 180 courses du programme international du PMU. Pour notre modeste pays, cette proportion est importante, tout comme les chiffres d'affaires enregistrés en Suisse qui sont en général supérieurs à la moyenne. (350'000.- euros de moyenne par course en 2008 pour l'ensemble des retransmissions internationales du PMU)
C'est aussi l'opportunité de nous comparer sur différents points avec d'autres pays. D'ailleurs, le Prix du Président pour les trotteurs est une référence pour toutes les autres épreuves de trot et nous pouvons en être fiers.
Enfin, il ne faut pas sous-estimer l'aspect financier de ces opérations. Par exemple en 2008, le revenu net de cette collaboration pour IENA correspond au revenu net des paris comparable à un chiffre d'affaires de plus de 1 million de FS qui serait réalisé sur les hippodromes de Aarau, Zürich ou Frauenfeld.
- Sind für die Zukunft weitere Innovationen geplant?
JPK: Sehr wahrscheinlich die Organisation eines Quinté-Rennens… Warum nicht anlässlich des GP de l’UET 2011 in Avenches, einem mit über 350'000 EUR dotierten Rennen, an welchem die besten vierjährigen Traber Europas teilnehmen werden.
Aber heutzutage haben wir in der Schweiz die Schwierigkeit, eine genügend grosse Anzahl Pferde guter Qualität aufrecht zu erhalten, die überhaupt in Rennen mit Dotationen zwischen 25'000 und 50'000 Franken teilnehmen können. Die Entwicklung der PMU führt dazu, den Wettern immer mehr Rennen anbieten zu können. Ich denke, dass sehr rasch sichergestellt werden muss, das es von Mittags 12 Uhr bis 22 Uhr alle 15 Minuten ein Angebot an Rennen gibt. Das Land oder die Länder, welche in der Lage sind ein solches Angebot sicherzustellen, werden eine Chance haben, wesentlich besser zu überleben. Eine Strategie aufzugeben, welche auf die Qualität der Pferde abzielt, führt mittelfristig dazu, dass man aus dem Pferdesport und seinem Finanzierungssystem herausfällt.
Aber man hat die Wahl. Rennen weiterhin nur durch Sponsoring zu organisieren ist sicher möglich, aber diese Schiene führt meiner Meinung nach dazu, dass mehr und mehr Rennen in unserem Land verschwinden.
Probablement un quinté...pourquoi pas à l'occasion du GP de l'UET 2011 à Avenches,
Course dotée de plus de 350'000.- euros avec la participation des meilleurs 4 ans trotteurs européens.
Mais aujourd'hui en Suisse, la difficulté consiste à maintenir un nombre de chevaux de bonne qualité qui puissent participer à des courses dotées entre 25 et 50'000.- FS. Le développement du PMU conduit à offrir toujours davantage de courses aux parieurs. Je pense que très rapidement l'offre des courses devra être assurée de 12 heures à 22 heures toutes les 15 minutes. Le ou les pays étrangers capables de contribuer à cette offre auront une chance de survivre dans de meilleures conditions. Abandonner une stratégie axée sur la recherche de la qualité des chevaux conduit à moyen terme à sortir de la filière hippique et de son système de financement.
Mais c'est un choix. Poursuivre l'organisation de courses par le simple financement du sponsoring est certes possible, mais cette voie me semble conduire à la disparition progressive des courses dans un pays.
- Wie schätzen Sie die Entwicklung in der Schweiz aus Rennsport-Sicht im allgemeinen ein? Was macht Ihnen Freude, was Sorgen?
JPK: Unsere Zukunft hängt von unserer Fähigkeit ab, Allianzen zu finden, insbesondere mit Frankreich. Die Zukunft hängt aber auch und vor allem vom Geist jedes einzelnen unter uns ab sowie unserer Bereitschaft gewisse Risiken einzugehen und Neuerungen einzuführen.
Meine persönliche Freude sind meine Pferde. Sie sind der grosse Motor für mein ganzes Engagement.
Zu meinen Sorgen gehört, jeden Tag das gute Funktionieren des IENA und der Verbände sicherzustellen. Kurzfristig beansprucht die Entwicklung der PMU und die Öffnung der (Wett-) Märkte meine Gedanken und viel meiner Zeit. Unser Vertrag mit der PMU läuft im 2011 nach 20 Jahren Zusammenarbeit aus, seine Verlängerung ist mein Hauptziel.
Ich bin zudem sehr besorgt über die Situation der Rennbahn in Dielsdorf, deren Rolle und Wichtigkeit innerhalb der Rennsport-Szene nicht mehr sind, wie sie einmal waren. Wie sieht hier die Zukunft aus?
Zu guter Letzt wünsche ich mir, mich zur Ruhe setzen zu können und alles in die Hände jüngerer Personen zu übergeben, die fähig sind, Verantwortung zu übernehmen.
Notre avenir dépend de notre capacité à trouver des alliances, en particulier avec la France. L'avenir dépend aussi et surtout de l'état d'esprit de chacun d'entre nous, et notre capacité à prendre des risques et d'innover.
Mes joies sont avec mes chevaux. Ils sont véritablement le moteur de mon engagement.
Quant à mes soucis, ils sont de tous les jours pour assurer le bon fonctionnement de IENA et des fédérations. A court terme, l'évolution du PMU et de l'ouverture des marchés occupent mon esprit et beaucoup de mon temps. Le contrat avec le PMU arrive à échéance en 2011 au terme de 20 de collaboration, et son renouvellement est mon principal objectif.
Je suis également très préoccupé par la situation de l'hippodrome de Dielsdorf dont le rôle et l'importance au sein du monde des courses ne sont plus ce qu'ils étaient. Quid de son avenir?
Je souhaite enfin pouvoir me retirer et passer la main à des personnes plus jeunes et capables de prendre des responsabilités.
- In den letzten Jahren hat der Trab gegenüber dem Galopp in der Schweiz an Bedeutung gewonnen. Worin sehen Sie die Gründe dafür? Und welche Visionen haben Sie für die beiden Sparten?
JPK: Trab und Galopp haben beide einen Präsidenten mit eigenen Stärken und Schwächen. Diese beiden Präsidenten stützen sich auf IENA, sie verstehen sich gut und arbeiten zusammen. Jeder kann in seinem Umfeld auf fähige und passionierte Personen zählen.
Der Unterschied? Nun, die Trab-Aktiven haben im allgemeinen Vertrauen in ihren Präsidenten und haben die Rolle und die Chance, IENA zu haben, akzeptiert.
Zu viele der Galopp-Aktiven bevorzugen Polemik und der Teamgeist ist schlecht. Zudem identifiziert sich ein grosser Teil der Galopper nicht mit IENA.
Schade, die Galopper sind drauf und dran, ihren Präsidenten, dessen Engagement nicht in Frage gestellt werden kann, zu entmutigen. IENA ist der Attacken und der in Gang gesetzten Prozesse einer Minderheit der Galopp-Aktiven überdrüssig und wird sich davon distanzieren. Es gibt dringend Handlungsbedarf…
Le trot et le galop ont chacun un Président avec chacun leurs défauts et leurs qualités. Ces 2 Présidents s'appuient sur IENA. Les 2 Présidents s'entendent bien et collaborent. Chacun peut s'appuyer et compter dans leur entourage sur des personnes capables et passionnées.
La différence ?
Les actifs du Trot font globalement confiance à leur Président et ont accepté le rôle et la chance d'avoir IENA.
Trop d'actifs du Galop préfèrent la polémique et l'état d'esprit ne peut pas être serein. De plus, bon nombre d'entre eux ne s'identifient pas à IENA.
Dommage, les galopeurs finiront par écoeurer leur Président dont l'engagement ne peut être contesté et IENA, las des attaques et des procès lancés par une minorité d'actifs du galop, prendra ses distances.
Il ya urgence pour agir.....
- Viel diskutiert wird in der Szene über die Entwicklung der Schneerennen in St.Moritz. Wie ist der aktuelle Stand der Dinge und wie schätzen Sie persönlich die Situation ein?
Die Situation scheint mir klar und der Vorstand SPV hat in einem nach wie vor aktuellen Communiqué seine Entscheidung bekanntgegeben.
La situation me semble claire et le comité FSC a fait part de sa décision au travers un communiqué qui garde toute son actualité.
- Das Institut Equestre National Avenches ist aus dem Schweizer Rennsport längst nicht mehr wegzudenken. Hatten Sie diese Entwicklung in diesem Ausmass vor Baubeginn erwartet?
JPK: Nein, sicher nicht. Und ich gestehe Ihnen mit einem Lächeln, dass ich einen gewissen Respekt habe für den Typen, der dieses „Ding“ auf die Beine gestellt hat!!! Jetzt steht es und ich stelle mir keine Fragen mehr darüber. Dieses Jahr feiern wir das 10-jährige Jubiläum…
Non, certainement pas. En souriant, je vous avoue que j'ai même un certain respect pour le type qui a fait ce "machin" !!! Maintenant il existe et je ne me pose pas de questions à ce sujet. Cette année nous allons fêter le 10 ème anniversaire de son inauguration...
- Wie sieht die finanzielle Situation und die Auslastung des IENA aktuell aus?
JPK: Die finanzielle Situation ist gesund. Wir sind aufmerksam bezüglich der derzeit vorherrschenden wirtschaftlichen Entwicklung und bewirtschaften unseren Betrieb weiterhin mit grosser Sorgfalt. Wir sind nicht davor zurückgeschreckt erstmals seit 10 Jahren unsere Preise anzupassen. In diesem Zusammenhang erwähne ich, dass unser kleines Unternehmen keine finanzielle Unterstützung erhält, auch keinen Beitrag der PMU für den Betrieb…! Der Jahresumsatz beträgt 5 Millionen Franken, ohne Dotationen für Rennen und Concours, was bedeutet, dass der IENA-Verantwortliche an jedem Tag des Jahres eine Möglichkeit finden muss, rund 13'700 Franken aus den Taschen seiner Kunden einzukassieren (Mein Nachfolger sei also gewarnt…!).
La situation financière est saine. Nous sommes attentifs à l'évolution économique qui prévaut actuellement et nous continuons à gérer notre activité au plus près. Nous n'éviterons pas d'adapter nos prix pour la première fois en 10 ans. Je rappelle simplement que notre petite entreprise ne reçoit pas de subsides, ni de contributions de la part du PMU pour son exploitation..! Le chiffre d'affaires annuel est de 5 millions, hors dotation des courses et concours, ce qui signifie que chaque jour de l'année le responsable de IENA doit trouver le moyen d'encaisser de la poche de ses clients environ 13'700.- (Mon successeur est ainsi averti!)
- Wieviele Pferde sind aktuell im IENA stationiert?
JPK: Alle Boxen sind vermietet, wir haben derzeit 215 Pferde. Davon rund je ein Drittel Traber, Galopper und aus anderen Disziplinen.
Tous les boxes sont loués, nous avons actuellement 215 chevaux., répar environ 1/3,1/3,1/3 entre trotteurs, galoppeurs et autres disciplines.
- Vor ein paar Monaten wurden Ideen über eine Fibresand-Bahn in Avenches diskutiert. Auch Pläne für eine Cross-Bahn sollen vorliegen. Wie ist hier der Stand der Dinge?
JPK: Das Projekt ist bereit (zur Umsetzung). Es hängt im wesentlichen von zwei Faktoren ab:
- Von der Erneuerung des Vertrags mit der PMU
- sowie von der Entwicklung des Projektes in Zürich und der Situation innerhalb von Galopp Schweiz.
Le projet est prêt. Il dépend essentiellement de 2 facteurs :
- le renouvellement du contrat PMU
- l'évolution des projets à Zürich et la situation au sein de Galopp Schweiz
- In den letzten Wochen haben wir einige Verbesserungen im IENA festgestellt (z.B. der Wegübergang der Flachbahn sowie der Wasserschlauch im Absattelbereich). Im Namen der Aktiven danken wir Ihrer Crew dafür – und fragen etwas provokativ: Wann sehen wir in Avenches eine Stampfer-Equipe, welche am Renntag auf der Grasbahn zwischen den Rennen Löcher stopft?
JPK: Das ist eine Praktik, die oft zu beobachten ist auf Rennbahnen, deren Pisten keinen Aufbau (gemeint: Struktur der Grasbahn) haben, also auf eher alten Rennbahnen. Wenn gewisse Leute denken, dass sie das tun müssen, um so die Schwäche der Struktur der Grasbahn zu korrigiern, ist das gut. Aber bei uns ist das nicht nötig.
C'est une pratique souvent observée sur les hippodromes dont la piste n'a pas de structure, donc des hippodromes plutôt anciens.
Si certains considèrent qu'ils doivent le faire pour corriger ce défaut de structure, c'est bien. En ce qui nous concerne, nous n'avons pas ce besoin.
- An den letzten Renntagen haben Sie im IENA den tierärztlichen Dienst neu geregelt (es gibt nicht mehr einen Rennleitungs-Tierarzt und einen Ambulanz-Tierarzt wie auf den anderen Bahnen sondern beide Bereiche werden durch ein Team abgedeckt). Was sind die Gründe dafür und wie sind die ersten Erfahrungen damit?
JPK: Wenn Sie den Ablauf eines Renntages beobachten, sehen Sie, dass die Dinge oft noch so ablaufen wie dies vor 25 Jahren oder noch früher der Fall war… Zum Beispiel hat die Galopp-Rennleitung nach wie vor einen Juristen in ihrem Personalbestand. Aber wenn Sie die Gründe dafür suchen, sehen Sie, dass diese der Vergangenheit angehören…In der Zwischenzeit haben sich die Dinge geändert… Der Jurist kam zum Zug, als noch keine Video-Überwachung vorhanden war. Juristisches Wissen war bei den sich daraus ergebenden Fragestellungen absolut notwendig und zwingend, um eine gewisse Professionalität in diesem Bereich zu gewährleisten. Doch nun können unsere Leute den Rennverlauf auf andere Weise (Video) sehen und die Vorkommnisse somit anders ermitteln als nur durch Befragungen.
Ein ähnliches Beispiel : Glauben Sie, es ist seriös, die klassierten Pferde nach einem Rennen nicht zu identifizieren...? Klar, ich verstehe, dass in den guten alten Zeiten, jedermann alle Pferde kannte… Aber heute glaube ich, dass jedermann sich irren kann…!! Deshalb kämpfe ich ganz einfach für die Modernisierung eines Teils unserer Strukturen und für die Angleichung derselben an die Praxis in mordernen Ländern! Wie andere Bereiche muss auch der Veterinärdienst akzeptieren, dass er sich entwickeln muss. Es lohnt sich die Pflichtenheften, welche vor zu langer Zeit erstellt worden sind, genau durchzulesen und in Frage zu stellen.
Die Erfahrung (mit der Neu-Organisation in Avenches) ist sehr positiv. Und es gibt keinen Grund, dass diese neuen Regeln nicht auch auf anderen Rennbahnen angewendet werden könnten…
Si vous observez le déroulement d'une journée de courses, vous verrez que les choses se passent souvent comme il y a 25 ans et plus....Par exemple, la RL Galop a toujours un juriste dans son effectif. Mais si vous en recherchez les raisons, vous verrez qu'elles appartiennent au passé.....
Et qu'aujourd'hui les choses ont changé....Le juriste avait vocation à procéder lorsqu'il n'y avait pas de moyens vidéos à disposition. Une instruction juridique avec des questions posées de manière judicieuse était nécessaire et obligeait à un certain professionnalisme dans ce domaine. Depuis longtemps, nos gens sont capables de voir le déroulement de la course d'une autre manière et d'en établir les faits autrement qu'uniquement par des interrogatoires.
De la même manière, pensez-vous qu'il est sérieux de ne pas identifier les chevaux classé à l'issue d'une course...? Oui, je comprends qu'au bon vieux temps, tout le monde connaissait tous les chevaux....Aujourd'hui, je crois que chacun peut se tromper....!! Par conséquent je me bats simplement pour moderniser une partie de nos structures et les faire ressembler à ce qui ce pratique dans les pays...modernes ! Et le service vétérinaire, comme d'autres doit accepter d'évoluer. Il est bon de relire et de mettre en cause des cahiers de charges établis il y a trop longtemps !
L'expérience est très positive, et rien ne s'oppose à ce que ces nouvelles règles s'appliquent sur d'autres hippodromes...
- Von verschiedenen Seiten wurde uns zugetragen, es hätte mit der Neu-Organisation Probleme (z.B. personelle Engpässe) gegeben. Wie stellen Sie sich dazu?
JPK: Ich von meiner Seite habe kein persönliches Problem. Als SPV-Präsident erwarte ich wirksam unterstützt und beraten zu werden, dies regelmässig während des ganzen Jahres, insbesondere in den Bereichen Veterinärwesen und Doping. Ich erwarte auch Vorschläge und Anregungen, um uns so rasch wie möglich an ein sich immerwährend veränderndes internationales Umfeld anzupassen.
Wohlgemerkt wird im Bereich Doping die Position, welche wir im Vorstand SPV vertreten (die Anwendung einer strikten Null-Toleranz-Regelung!), scheinbar von einem gewissen Teil der Veterinäre nicht geteilt… Das ist ihr Recht...
Je n'ai pas de problème personnel pour ma part. En tant que Président de la FSC, j'attends d'être soutenu et conseillé efficacement, régulièrement tout au long de l'année, en particulier dans le domaine vétérinaire et du doping. J'attends également des propositions, suggestions afin de nous adapter le plus rapidement possible à un environnement international en perpétuel évolution.
Bien entendu, dans le domaine du doping, la position que nous défendons au sein du comité FSC, à savoir une application stricte de la "tolérance zéro" ne semble pas être partagée par un certain nombre de vétérinaire..C'est leur droit...
- Dies führt uns zum Thema Tierschutz. Die Öffentlichkeit und mit ihr die Medien reagiert zunehmend sensibler auf Vorkommnisse bei Sportarten mit Tieren, insbesondere mit Pferden. Wie sehen Sie diese Entwicklung?
JPK: Ich denke, man darf die Situation nicht aufbauschen und muss etwas Abstand nehmen. Seit bald 15 Jahren, als in St.Moritz der Skandal mit den angebundenen Zungen war, habe ich nie mehr ein Problem mit dem Publikum oder der Presse zu diesem Thema gehabt, weder als Präsident des SPV oder von IENA. Die Massnahmen, die seinerzeit getroffen wurden, haben sich als nützlich und effizient erwiesen. Wir müssen selbstverständlich aufmerksam bleiben, was die Entwicklung der Sensibilität der Öffentlichkeit bezüglich der Wahrnehmung von Ereignissen betrifft. Ich stelle einfach fest: Wenn das Bild vom Wettkampf-Pferd in Verbindung gesetzt wird mit Pelzmänteln und Luxus-Autos, ist die Sensibilität der Medien und des Publikums viel grösser als wenn ein Pferd sich im Rennen verletzt.
Ich verteidige das Image eines populären Sports mit menschlichen Werten, nahe der Natur und der Einfachheit, nicht das Image eines Sports, der den Privilegierten unserer Gesellschaft vorbehalten ist.
Je crois qu'il ne faut pas exagérer la situation, et prendre un peu de recul. Depuis bientôt 15 ans, depuis le scandale des langues attachées à St Moritz, je n'ai jamais eu de problème, en tant que Président de la FSC et de Iena avec le public ou la presse sur ce sujet. Les mesures prises à l'époque se sont révélées utiles et efficaces. Nous devons bien sûr rester attentifs à l'évolution de la sensibilité du public dans sa perception des événements. Je constate simplement que lorsque l'image du cheval de compétition est mise en relation avec des manteaux de fourrures et des voitures de luxe, la sensibilité des médias et du public est plus importante que lorsqu'un cheval se blesse lors d'une épreuve.
C'est l'image d'un sport populaire aux valeurs humaines, proches de la nature et à la simplicité que je défends, et non pas l'image d'un sport réservé qu'aux privilégiés de notre société.
- Was kann und muss im Rennsport unternommen werden, um einen weiteren Image-Schaden zu vermeiden?
JPK: Wir im Rennsport haben unsere Massnahmen getroffen und die Verantwortlichkeiten sind klar festgelegt. Wir beabsichtigen nicht, andere Massnahmen zu treffen. In der Presse aufgenommenen Unfälle und Kommentare dazu sind mehr Polemik als ein konstruktiver Diskurs. Unser Sport beinhaltet gewisse Risiken, welche jeder selbst beurteilen muss, um eine eigenverantwortliche Entscheidung zu treffen. Im Concours Complet (Eventing; Military) gibt es jedes Jahr mehrere tödliche Unfälle, für Pferde und Reiter. Aber dieser Sport ist nicht verboten, aber die Regeln wurden verschärft, insbesondere im Bereich der Konstruktion der Hindernisse.
Die Ausübung jedes Sports beinhaltet ein gewisses Mass an Risiko und Gefahr. Die Regeln, welche die Ausübung abstecken, müssen fortlaufend angepasst werden.
Dans les courses, les mesures sont prises et les responsabilités clairement établies. Nous n'entendons pas prendre d'autres mesures. Les accidents relevés par la presse spécialisée et leurs commentaires relève davantage de la polémique que d'un discours constructif par rapport à un problème posé. Notre sport compte un certain nombre de risques que chacun doit apprécier pour prendre une décision responsable. Dans la discipline du Concours Complet (Eventing), on dénombre chaque année plusieurs accidents mortels pour les chevaux et les cavaliers. Ce sport n'est pas interdit, mais des règles ont été renforcées notamment dans le domaine de la construction des obstacles.
La pratique de chaque sport implique un degré de risque et de danger. Les règles qui fixent sa pratique doivent être en permanence adaptées.
- Hier möchte ich kurz nachhaken. Es ist sicher jedem Aktiven und Zuschauer bewusst, dass Pferderennsport mit Risiken verbunden ist. Aber gerade Sie als passionierter Züchter und Besitzer müssten doch den Unmut der Leute verstehen, wenn angeschlagene Pferde ins Rennen geschickt werden und niemand sich verantwortlich fühlt, etwas dagegen zu tun. Was antworten Sie diesen (nicht wenigen…) Leuten?
JPK: Die Verantwortung zu entscheiden, ob ein Pferd fähig ist Rennen zu laufen, obliegt den Trainern, den Besitzern und den Veterinären. Ich gehe vom Prinzip aus, dass die Personen sich bewusst sind, was sie tun. Was die Funktionäre betrifft, welche am Renntag auf Empfehlung der anwesenden Veterinäre handeln, die müssen ihre Entscheide auf professionelle Art und Weise fällen, und ich vertraue ihnen. Diese Aufgabe ist zugegebenermassen sehr schwierig.
La responsabilité incombe aux entraîneurs, propriétaires et vétérinaires de décider si un cheval est apte à courir. Je pars du principe que les personnes sont conscientes de leurs actes. En ce qui concerne les commissaires qui agiraient , le jour des courses sur recommandation des vétérinaires présents, ils ont à prendre leur décision de manière professionnelle, et je leur fais confiance. Cette tâche est très difficile j’en conviens.
- Wo setzen Sie als SPV-Präsident konkret im Bereich Tierschutz den Hebel an?
JPK: Zuallererst möchte ich betonen, dass der Rennsport im Gegensatz zu anderen Pferdesport-Disziplinen absolut keine Probleme hat mit den neu eingeführten Tierschutz-Gesetzen. Obendrein sind unsere Politik und unsere Massnahmen auf dem Gebiet der Doping-Bekämpfung umfangreicher und konsequenter als in anderen Disziplinen. Verglichen zum Beispiel mit Schweizerischen Verband für Pferdesport sind dort die Anzahl der Dopingproben, welche Pferden bei Concours und anderen Disziplinen abgenommen werden, deutlich tiefer als in unserem Verband.
Tierschutz ist auch und vor allem die Qualität der benutzten Bahnen und Einrichtungen. Auf diesem Gebiet können und müssen wir noch Fortschritte machen.Ganz konkret: Es ist eine Utopie zu glauben, vor mehr als 50 Jahren gebaute Bahnen mit zu kurzen Kurvenradien und demgegenüber nicht angepassten Geraden seien eine Garantie für die Sicherheit der Pferde.
Dasselbe gilt für die Konstruktion und den Zustand der Hindernisse. Dabei spreche ich nichteinmal von den Trainingsbahnen, bei welchen sich ja ohnehin jeder kompetenter fühlt als sein Nachbar. Und dennoch, es gibt fundamentale, von Profis mit grosser Erfahrung erarbeitete Regeln. Die finanzielle Situation der Rennbahnen in der Schweiz erlaubt es jedoch derzeit nicht, die Regeln auf diesem Gebiet umzusetzen. Ich würde mir wünschen, dass gewisse Verbesserungen vorgenommen werden könnten, aber das braucht Zeit.
Jeder einzelne ist selbst verantwortlich für die Gesundheit seines Pferdes, und gemäss unserem Reglement trägt der Trainer die Hauptverantwortung. Er kann an erster Stelle handeln, weil er ja vom Kauf des Pferdes an perfekte Kenntnis vom körperlichen Zustand seines Schützlings hat. In der Folge ist die Pflege und das Training, welches der Trainer seinem Pferd verordnet, entscheidend für die Karriere. Schliesslich komplettieren die benutzten Trainingsbahnen und die für die Rennen ausgewählten Rennbahnen die Gesamtheit der Faktoren, welche einen Einfluss auf die Gesundheit des Pferdes haben.
Tout d'abord je vœux souligner que le monde des courses ne rencontre aucun problème avec les nouvelles dispositions légales introduites pour la protection des animaux, contrairement à d'autres disciplines. De plus dans le domaine du doping, notre politique et notre action sont plus importante et plus conséquente que dans d'autres secteurs. A titre d'exemple, au sein de la Fédération Suisse des Sports Equestres,le nombre de prélèvements sur les chevaux de concours et autres disciplines est nettement inférieur à celui constaté dans notre fédération.
La protection des animaux c'est aussi et surtout la qualité des pistes et des installations utilisées. Dans ce domaine, nous pouvons et devons progresser.
De manière concrète. Croire que les pistes construites il y a plus de 50 ans, avec des virages au rayon trop court et des lignes droites pas adaptées sont un gage de sécurité pour la santé du cheval est une utopie. Il en va de même de la construction et de l'existence des obstacles. Je ne parle même pas des pistes d'entraînement pour lesquelles chacun se sent plus compétent que le voisin.! Et pourtant, il existe des règles fondamentales élaborées par des professionnels bénéficiant d'une grande expérience. !
La situation financière de chaque hippodrome en Suisse ne permet pas de procéder actuellement à la mise en place de règles dans ce domaine Je souhaite que certaines améliorations puissent être apportées, mais cela prendra du temps.
Chacun est donc responsable de la santé de son cheval, et selon notre règlement, l'entraîneur est la personne responsable principalement. Il peut agir en premier lieu en ayant une parfaite connaissance de l'état physique de son cheval lorsqu'il l'achète. Ensuite les soins et l'entraînement qu'il choisit pour son cheval seront importants pour sa carrière. Enfin, les pistes d'entraînement utilisées ainsi que les hippodromes choisis pour la compétition compléteront l'ensemble des facteurs qui agissent sur la protection de sa santé.
- In den Bereich Tierschutz spielt auch das Thema Doping hinein. Der Concours- und der Dressur-Sport haben in den letzten Wochen und Monate weltweit Skandale durchleben müssen. Kann sich der Rennsport davon abgrenzen? Und falls ja, wie könnte dies Ihrer Ansicht nach erfolgreich gemacht werden?
JPK: Wir halten ganz klar fest, dass wir uns von den festgestellten Praktiken distanzieren. Mittels Kommunikation können wir eine Abgrenzung erreichen. Und in diesem Bereich, ist die Aufgabe des Rennleitungs-Veterinärs entscheidend. Der SPV-Vorstand hat diesbezüglich Entscheide gefällt, seinen Betrieb in diesem Bereich anzupassen.
Nous tenons clairement à nous distancer des pratiques constatées. C'est au travers de la communication que nous pouvons le faire. Et dans ce domaine, la fonction du vétérinaire officiel est déterminante. Le comité FSC a d'ailleurs pris des décisions pour modifier son mode de fonctionnement dans ce domaine.
- Was tut sich im SPV in Sachen Doping-Bekämpfung, sind Verschärfungen in Sicht? Zum Beispiel in Form von Medikations-Kontrollen schon im Training, wie dies zum Teil im Ausland schon der Fall ist.
JPK: Zunächst behalten wir unser aktuelles System bei. In einer zweiten Phase werden wir unsere Kontrollen schrittweise ausdehnen bis auf Stufe Training (Anm. der Red: Medikationskontrollen im Training) und die Qualifikationen für die Traber. Diese Evolution ist im Sinne einer Harmonisierung mit Regelungen des Bundesamtes für Veterinärwesen betreffend der Benützung von Medikamenten zu verstehen.
Wenn wir die internationalen Regeln, welche wir unterschrieben haben, respektieren wollen, können unsere Verbände auch damit beauftragt werden, Kontrollen bei ausländischen Pferden vorzunehmen, die sich temporär in der Schweiz befinden.
En premier lieu, nous maintenons le système actuel. Puis, nous allons progressivement étendre nos contrôles au niveau de l'entraînement, et des qualifications pour les trotteurs. Cette évolution se fera en recherchant une harmonisation avec les règles édictées par le Service fédéral vétérinaire concernant l'utilisation des médicaments.
Si on veut respecter les règles internationales auxquelles nous avons souscrits, nos fédérations peuvent être mandatées pour procéder à des contrôles sur des chevaux étrangers stationnés momentanément en Suisse.
- Wie könnten solche Trainingskontrollen aussehen und welche (rechtlichen?) Voraussetzungen müssen allenfalls dafür noch geschaffen werden?
Die Regeln bezüglich der Verantwortlichkeit der Trainer müssen vervollständigt und präzisiert werden. Der Ort, wo jedes einzelne Pferd stationiert ist, muss angegeben werden, und die Boxen und Einrichtungen müssen den rechtlichen Dispositionen entsprechen.
Le règles relatives à la responsabilité des entraîneurs doivent être complétées et précisées. Le lieu de stationnement devra être indiqué, et les boxes et installations devront correspondre aux dispositions légales en la matière.
- Wie sieht es mit Doping-Kontrollen bei Reitern und Fahrern aus? Theoretisch könnten solche unseres Wissens von den gesetzlichen Grundlagen her bereits vorgenommen werden, doch hat man bisher darauf verzichtet.
Jockeys und Fahrer können wie andere Athleten in der Schweiz durch Swiss Olympic kontrolliert werden. Unter Berücksichtigung, dass die Wahrscheinlichkeit einer solchen Kontrolle sehr gering ist, war es der Wunsch von Galopp Schweiz, solche Kontrollen auf eigene Initiative durchzuführen. Dies hat der Vorstand SPV akzeptiert und die Kontrollen der Verantwortlichkeit von Galopp Schweiz, respektive Suisse Trot unterstellt.
Suisse Trot hat derzeit nicht die Absicht von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Meines Wissens ist Galopp Schweiz bereit dazu, dies zu tun.
Les jockeys et drivers peuvent être contrôlés par Swiss Olympic comme d'autres athlètes en Suisse. Considérant que la probabilité d'un tel contrôle est très faible , Galopp Schweiz a souhaité pouvoir procéder à de tels contrôles à son initiative. Le comité FSC l'a accepté et placé ce contrôle sous les responsabilités respectives de Galopp Schweiz et de Suisse Trot.
Suisse Trot n'a pas l'intention d'utiliser cette possibilité actuellement. A ma connaissance Galopp Schweiz est prêt à le faire.
- Der Umbruch in Europa ist bezüglich Wetten in vollem Gang. Wie sieht der Fahrplan aus und wie wird sich das Ihrer Einschätzung nach letztendlich auf die PMU in Frankreich und auf die Schweiz auswirken?
JPK: Das Gesetzes-Projekt wird diesen Sommer an der Nationalversammlung vorgestellt. Danach wird dieses Projekt an den Senat weitergegeben. Änderungsanträge sind möglich und es wird intensive Diskussionen geben. Die Einführung des Gesetzes ist für den Frühling 2010 geplant. Aber noch ist bezüglich des Datums alles offen.
Die Auswirkungen auf die PMU in der Schweiz sind sehr gross, insbesondere bezüglich des Auszahlungssatzes an die Wetter (d.h. wieviel Prozent der Gesamteinsätze wieder an die Wetter ausbezahlt werden). Wegen der „masse commune“ (sinngemäss: Gemeinsame Masse aller Einsätze aus Frankreich, der Schweiz etc.) wird der Bruttospielgewinn (…auch bei uns…) dementsprechend gekürzt. Dies ist ein komplexes Thema, das mich derzeit stark beschäftigt und Diskussionen darüber werden in den nächsten Monaten fortdauern.
Le projet de loi en France est présenté cet été à l'Assemblée nationale. Ce projet sera ensuite transmis au Sénat. Des amendements sont possibles et les discussions se poursuivent de manière intense. L'introduction de la loi est prévue pour le printemps 2010. Mais tout reste encore ouvert sur cette date.
Ses implications sur le PMU en Suisse sont très importantes, en particulier au niveau du taux de redistribution aux parieurs. En masse commune, le RBJ sera réduit d'autant. C'est un sujet complexe qui m'occupe beaucoup actuellement et les discussions vont se poursuivre au cours des prochains mois.
- Welcher Prozentsatz der PMUR-Umsätze fliesst dann künftig in die Schweizer Rennen?
JPK: Es ist verfrüht, eine Zahl für die Zukunft zu nennen. Sie wird irgendwo zwischen …0 und knapp über 3 sein (aktuell 3.2 %).
Dans le futur, il est prématuré d'avancer un chiffre. Il sera compris entre...0 et au-delà de 3 ! (actuellement c’est 3.2 %)
- Auf Bundesebene wird diskutiert, den Verrechnungssteuer-Freibetrag deutlich anzuheben. Gilt dies auch für die Pferdewetten?
JPK: Ja, unseres Wissens schon.
Oui, à notre connaissance.
- Konkret würde dies heissen, dass nicht bei jeder Quote ab 25:1 (Grundeinsatz 2 Franken) 35 Prozent Verrechnungssteuer abgezogen würde, sondern erst ab 250:1?
JPK: Ja. Aber die Quote ist (noch) nicht bestimmt und diese Anpassung braucht noch eine gewisse Zeit, wie dies bei Gesetzesänderungen in der Schweiz halt der Fall ist.
Oui. Mais le rapport n'est pas déterminé et cette modification va prendre encore un certain temps pour des raisons liées à la modification de nos lois en Suisse.
- Letzte Frage: Es gibt Gerüchte wonach bei Ausbruch einer Schweinegrippe-Pandemie in der Schweiz öffentliche Veranstaltungen eingeschränkt oder verboten werden könnten. Haben Sie Kenntnis davon ob dies auch die Austragung von Pferderennen betreffen könnte?
JPKNein, ich glaube nicht. Aber niemand kann sich die Konsequenzen einer Pandemie globalen Ausmasses vorstellen.
Non, je ne crois pas, mais personne ne peut imaginer les conséquences d’une pandémie au niveau mondial.
Haben Sie Fragen, Anregungen, Kommentare zum Interview?
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