"Seit Samstag bewässern wir Tag und Nacht", erklärt Alfons Zindel, "jede Minute verspritzen wir 800 Liter Wasser." Das heisst, von Samstag bis Dienstag Mittag flossen schon rund 3.5 Millionen Liter Wasser aufs Maienfelder Rossriet...
Der rührige Maienfelder Bahnchef hat nach eigenen Angaben von Samstag bis Dienstag weniger als 10 Stunden geschlafen. "Alle eineinhalb Stunden schaue ich nach, ob alles in Ordnung ist", erklärt Zindel, der das vor drei Jahren neu installierte (vom Cross-Club finanzierte) Bewässerungssystem lobt. "Damit können wir das ganze Rossriet bewässern, nicht nur die Flachbahn sondern bis zum hintersten Cross-Sprung jeden Meter", betont er.
Die Stehengebliebenen für den ersten Renntag sehen nicht besonders vielversprechend aus. Ein volles Feld (16 Starter) gibt es lediglich in einem Trabrennen, bezeichnenderweise für die Mittelklasse. Die anderen beiden Trabrennen sind mit 10 (Inländer) und 11 (0 bis 70'000) Stehengebliebenen übersichtlich.
Bei den Galoppern ist das Inländer-Rennen mit 12 voraussichtlich am besten besetzt, gefolgt vom Fegentri-Rennen (9 Stehengebliebene). Qualitativ hochstehend kündigt sich das 1550-Meter-Rennen (8) an. Hingegen bestreiten maximal 6 Stuten den erstmals ausgestragenen Grossen Maienfelder Stutenpreis (trotz lohnender Preissumme von 20'000 Franken!).
Maximal 28 Starter gibt es in den vier Hindernisrennen (2 Doppelnennungen), darunter zwei Gäste aus Deutschland von Trainer Manfred Weber. Im Cross-GP von Maienfeld sind je nach Entscheid der Entourage von Avalon, die auch im kleinen Cross engagiert ist, maximal fünf oder sechs Pferde am Start.
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