Sie müssen eingeloggt sein, damit Sie Ihre eigenen Quicklinks speichern und bearbeiten können. Noch kein Benutzerkonto bei uns?
E-Mailadresse:


Passwort:

Noch kein Benutzerkonto bei uns?
Schnellsuche
Schnellsuche öffnen mit Tastatur: CTRL+F
 

First Time



Hochspannung garantiert: Cross-Gipfeltreffen am ersten Maienfelder 11.Oktober 2009

Mittwoch, 07. Oktober 2009 11:48

Am ersten Maienfelder Renntag 2009 steht traditionell das längste schwierigste und mit 30000 Franken höchstdotierte Cross-Country der Schweiz im Mittelpunkt.

Maienfeld ist das Hindernis-Mekka der Schweiz - auf keiner anderen Bahn gibt es vier oder gar fünf (wie am zweiten Renntag) Hindernisrennen an einem Tag, darunter jeweils zwei Cross-Countries.

Zur Veranschaulichung der Bedeutung von Maienfeld für den hiesigen Hindernisrennsport: In der gesamten Schweizer Rennsaison 2009 wurden in 32 Rennen bisher 396'096 Franken an Hindernis-Preisgeldern ausgeschüttet. In Maienfeld kommt mehr als ein Drittel(über 36%!) dieser Summe an nur zwei Tagen hinzu: 145'000 Franken beträgt die Dotation für die 9 Hindernisrennen vom 11. und 18. Oktober 2009.

Der ultimative Kick für jeden Hindernisreiter ist der Grosse Preis von Maienfeld, das mit 34 anspruchsvollen Hindernissen gespickte, über 5500 Meter führende Cross-Country mit einer Dotation von 30'000 Franken - es ist das schwierigste, längste, höchstdotierte und mit Abstand prestigeträchtigste Querfeldeinrennen der Schweiz.

Ehemalige und noch immer aktive Sieger dieses Rennens - ob sie nun Jürg Langmeier, Thomas und Yves von Ballmoos, Andi Wyss oder Philipp Schärer heissen - sind sich einig: Ein Sieg im GP Maienfeld ist das Grösste. Nicht zuletzt deshalb, weil der Anteil des Reiters an einem Erfolg hier besonders gross ist.

 

Negus, Quel Beau Mec, Aibas und die Frage: Was kann der Neuling L'Indien du Cadran?

Für Philipp Schärer könnte es, wenn er seine Ankündigung in die Tat umsetzt und nächste Saison keine (oder nur noch vereinzelt) Rennen mehr bestreitet, der letzte Auftritt im Grossen Preis von Maienfeld sein. Mit Aibas, der letztes Jahr am zweiten Sonntag überzeugend gewonnen hatte, könnte er sich gewissermassen ein Denkmal setzen.

Das Rennen dürfte unter der Regie von Negus des Mottes zügig gelaufen werden. Der Kaderli-Schützling kann einen gehörigen Strich galoppieren, muss dies insbesondere auf die Steeple-Sprünge hin jeweils auch tun, weil er bei zu langsamem Tempo nicht so gut springt wie sonst. Kann er seine Gegner unterwegs nicht abschütteln, riskiert er, dass der Aarauer Cross-König Quel Beau Mec und Aibas, die beide über gute Endspurts verfügen, ihn überlaufen. Für eine spannende Ausgangslage ist also gesorgt.

Während Aibas und Negus des Mottes bereits Rossriet-Erfahrung aufweisen, ist die Bündner Herrschaft für Quel Beau Mec Neuland. Doch ist Trainer Jürg Langmeier dafür bekannt, dass er seine Schützlinge akribisch auf neue Aufgaben vorzubereiten weiss. Sein zweiter Starter Holstimix müsste sich gegenüber dem letzten Auftritt in Aarau jedoch schon gewaltig verbessert zeigen, um eine Sieg-Chance geltend machen zu können. Avalon könnte als sehr gute Springerin für etwas Würze in der Dreierwette sorgen.  

So weit so spannend. Doch es gibt noch eine Frage, die in der Szene für Gesprächsstoff sorgt: Was kann der Neuling L'Indien du Cadran aus Frankreich, den Andreas Schärer erstmals an den Start bringt.
Bei 9 Starts hat der Saints des Saints-Sohn bisher 2 Siege und einen Platz erzielt. Er debütierte letztes Jahr vierjährig, wobei bei 5 Rennen (2 Flach und drei Hürden) nichts zählbares rausschaute. Von Dezember 2008 pausierte er bis am 21. Juni 2009, bevor er in Pontchâteau gleich sein Steeple-Debüt mit Nase gewann. Danach folgte ein 7. und ein 4. Platz über die Grünen und schliesslich Mitte August der Sieg beim Cross-Debüt auf der anspruchsvollen Bahn von Le Lion d'Angers.
Springen kann der Neuling also auf jeden Fall. Fragt sich, ob die Klasse und das Stehvermögen (in Maienfeld werden 1200 Meter mehr verlangt als er jemals gelaufen ist) reicht.

 

Spannender Stuten-20'000er trotz Mini-Feld

Neu ins Programm aufgenommen wurde der Grosse Maienfelder Stuten-Preis, ein Steherrennen mit einer Dotation von 20'000 Franken. Trotz eines kleinen Feldes von 6 Starterinnen, ist die Ausgangslage spannend. Für First Time eine ideale Ausgangslage, für den Stall SVH einen Heimsieg zu landen, auch wenn Just That, Floriana und Mail of Glory durchaus ein Wörtchen mitreden können. Je nach Rennverlauf sind auch Lady Bellamy und Tempestina für einen Totorang nicht aus der Welt.

 

Alle Trabrennen vor der Tribüne gestartet

Bei den Trabern gibt es zwei Neuerungen. Zum einen werden sämtliche Rennen vor der Tribüne gestartet. Man wollte den Start in der Gegenseite eliminieren und allen Pferden gleiche Chancen ermöglichen (Geläuf auf der Zielgerade ist ebener). Angenehmer Nebeneffekt ist, dass die Zuschauer so beim Start näher am Geschehen sind.  

Die traditionelle Maienfelder Meile (bzw. Maienfelder Sprint) wurde abgeschafft. Es gibt neu keine Vorläufe am ersten und keinen Final mehr am zweiten Tag. Sondern wie auf anderen Rennplätzen einfach "normal" ausgeschriebene Rennen. Ein Stück Tradition ist dadurch verloren gegangen. Der schweizweit einzigartige Charakter mit Vorläufen und Final hatte für Aktive, Zuschauer und Wetter seinen Reiz - die Dreierwettquoten waren oft ausgesprochen hoch im Finalrennen.

 

 

 

 

 

 

 



Copyright © 2026 by horseracing.ch | Webdesign - CMS - Datenbank by moderntimes.ch | 178316304 Zugriffe seit Mittwoch, 11. Januar 2006
Logo horseracing.ch