Wir haben im Artikel am Dienstag (13.10.09) eigentlich schon fast alles vorweggenommen... Darum haben wir den Artikel nur punktuell angepasst:
Zwei Gäste aus Frankreich, beide in Schweizer Besitz, sorgen am zweiten Maienfelder Renntag für zusätzliche Würze in den beiden Jagdrennen - Oh Calin (Adolf Egloff Erben) und Out of Control (Mark Haenni) wurden nachgenannt und dürften mit ihrer Klasse (Oh Calin war vor vier Monaten 5. auf Gruppe-II-Ebene in Auteuil), respektive (Steeple-)Erfahrung zu interessanten Prüfsteinen für die Schweizer Steepler werden.
Für die beiden wurde Regis Schmidlin als Pilot gebucht. Insbesondere Oh Calin hat in der Schweiz noch eine Rechnung offen - als Favorit kam er im Herbst 2008 im GP Schweiz nach einer (zu) passiven Reitweise seines damaligen Jockeys auf dem Schachen nur als enttäuschender 4. ins Ziel. Dies soll nun anders sein.
Doch Vac de Regnière, Quelca de Thaix, Ungar, Great Spain und Plusvite dürften die Schweizer Quartiere in Abwesenheit des in die Winterpause verabschiedeten GP-Schweiz-Siegers Roi de Rose im Grossen Preis des Kantons Graubünden würdig vertreten.
Gespannt darf man auf den neuen Zollet-Schützling Mister Vassy sein, ein bis vor kurzem von Thomas Trapenard trainierter Fünfjähriger, der diesen Frühling in Enghien noch ein Quinté gewonnen hat.
Trotz eines überschaubaren 8er-Feldes könnte Suche nach der richtigen Dreierwette in diesem Rennen das eine oder andere Wetter-Hirn auf eine echte Probe stellen.
Weniger Auswahl - und dadurch eine kleinere "Qual der Wahl" - gibt es für die Wetter in mehreren Rennen. So kommt es im Cross-Club-GP es zur Revanche ohne die grosse GP-Maienfeld-Siegerin Avalon, die gemäss Trainerin Bettina Lampert gut aus dem Rennen gekommen ist, nun aber eine Pause bekommt - möglicherweise eine Woche später in Frauenfeld nochmal an den Start gehen soll (je nach Stand in der Cross-Trophy).
Auch der von seinem Reiter nach der falschen Hindernispassage unverständlicherweise noch weiter gerittene und schliesslich gestürzte L'Indien du Cadran figuriert nicht mehr im Aufgebot. So sind nur fünf Pferde am Start des grossen Cross - und dies auch nur, weil der "doppelt stehengebliebene" Vodetus nicht im kleinen Cross läuft.
Fünf Starter, das bedeutet, dass es keine Dreierwette gibt. Dies ist auch im Flach-GP der Fall, wo es voraussichtlich Ailton (Hindernis-Jockey Dirk Fuhrmann im Sattel!) mit dem unglaublich günstig im Rennen stehenden Don Chester zu tun bekommt, sowie mit Wassiljew, Quiron und Panamera.
Bei den Hürdlern gibt es 6 Starter - dank Racaille de Sivola, die anstatt im Vierjährigen-Steeple den Kampf gegen die Älteren aufnimmt.
Im kleinen Cross sind sechs der sieben Starter des ersten Sonntags dabei. Vodetus läuft bereits erwähnt im Cross-Club-GP. Der Weg für einen zweiten Cross-Sieg von Cromat, der dritte Hindernistreffer beim dritten Start in Serie, dürfte frei sein.
Bei den Trabern gab es zwei volle Felder. Bei den Elite-Trabern, die eine Woche später in Frauenfeld die nächste Startmöglichkeit haben, ist der Kreis der Kandidaten von 16 auf 10 geschrumpft. Unter anderen ist der frische Sieger Quitou Pierji nicht mehr dabei. Level One Jiel und Junior du Rib müssen dabei als einzige aus der zweiten Reihe starten.
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