Der Rennverein Zürich ist seit Jahrzehnten im Schweizer Rennsport ausgesprochen exponiert - nicht zuletzt durch die Tatsache, dass im Zürcher Unterland lange Zeit das einzige Galopp-Trainingszentrum stand, trug dazu bei. Denn wo viele Pferde trainiert werden, hat natürlich jeder (mehr oder weniger stark) Involvierte seine eigenen Vorstellungen, was wie wann zu tun sei auf der Anlage. Zwangsläufig entstehen in einer solchen Szene auch immer rasch die wildesten Gerüchte, und es werden diverse Animositäten ausgelebt, zum Teil aufgebauscht und schliesslich kultiviert.
Wie auch immer, der Rennverein Zürich - mit rund 700 Mitgliedern notabene der grösste in der Schweiz - kämpft ums Überleben. Wobei dem Vorstand rund um den (weil gegen aussen unscheinbar handelnd) in der Öffentlichkeit da und dort wohl "verkannten" Präsidenten Dieter Syz (der den RVZ in einer ausgesprochen schwierigen Situation übernommen hatte und enorm viel dazu beigetragen hat, dass es ihn heute überhaupt noch gibt) sowie Vize-Präsident Marc Hunziker (ohne den als umtriebigen Sponsoren-Chef schlichtweg gar nichts mehr ginge) die Aufgabe von vielen Seiten gar noch massiv erschwert wurde.
Nun hat der geschäftsleitende Vorstands-Ausschuss des RVZ mit SPV-Präsident Jean-Pierre Kratzer einen fruchtbaren Dialog gestartet, der noch vor Weihnachten weitergeführt wird.
Kratzer ist nicht der einzige der erkannt hat, dass dem Rennverein Zürich in der Deutschschweiz und im Schweizer Rennsport insgesamt eine Schlüsselrolle zukommt. Und er ist bereit seine Erfahrung (in Sachen Rennbahn-/Trainings-Betrieb sowie als ehemaliger Top-Banker) für die Sanierung des RVZ einzubringen.
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