Es gibt (fast) nichts, was es nicht gibt. Weil Andrew Robertson, ein britischer Zocker, vergessen hatte für eine Tipp-Gemeinschaft eine Wette abzugeben (hätte bei einem Sieg des Pferdes fast 100'000 Franken abgeworfen...!), sah er keinen anderen Ausweg, als Morddrohungen gegen den betreffenden Galopper auszusprechen. In mehreren E-Mails erklärte der 26-Jährige der Entourage des Vollblüters, das Pferd werde getötet, wenn es an den Start gehen sollte.
Zum Glück konnte Robertson zwei Tage vor dem Rennen festgenommen werden - nun wurde ihm der Prozess gemacht.
Ob die Wett-Gemeinschaft noch immer existiert und ob das bedrohte Pferd gewonnen hat, ist nicht bekannt...
UPDATE: Dafür wissen wir nun dank einer treuen Leserin, um welches Pferd es sich gehandelt hatte. Robertson hatte es auf keinen geringeren als den Gruppe-I-Crack Conduit aus dem Quartier von Sir Michael Stoute abgesehen. Der Dalakhani-Sohn hat übrigens zwei Tage nach der Verhaftung des verhinderten Zockers tatsächlich gewonnen - die King George VI And Queen Elizabeth Stakes, "schlappe" 567'700 Pfund dem Sieger...
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