Für die 6 Rennen des 1. Sonntags wurden im 2009 insgesamt 109 Nennungen abgegeben, nun sind es für den 7.Februar 2010 deren 80. Der Rückgang von über 26 Prozent gegenüber dem Vorjahr zieht sich durch praktisch alle Rennen, ausser dem Sprint (aktuell 10, gegenüber 9 im 2009).
Insbesondere im 1600-Meter-Rennen, für welches vor einem Jahr 23 Pferde genannt wurden (und schliesslich 8 liefen; zudem 3 Nichtstarter), sind nun gleich 10 Pferde weniger engagiert.
Der Vorbereitungs-GP ist mit 17 (Vorjahr 18) praktisch unverändert. Dafür ist der Andrang im Skikjöring (12 Nennungen) deutlich geringer als vor einem Jahr (20).
Im kleinen Trabrennen fehlen gegenüber dem Vorjahr 7 Pferde (16 im Vergleich zu 23), in der Elite-Kategorie bedeutet das Dutzend Pferde 4 weniger als im 2009.
Natürlich sind diese Zahlen mit Vorsicht zu geniessen, letztlich ist die Anzahl der effektiv startenden Pferde massgebend und einige Pferde wurde ja doppelt genannt.
UPDATE
Interessant ist die etwas andere Sichtweise der Organisatoren.
In einer Medienmitteilung (im Folgenden ungekürzt wiedergegeben) heisst es, das Nennungsergebnis übertreffe alle Erwartungen...
Zudem ist uns schleierhaft, wo genau die WTRA bei den Trabern Doppelnennungen entdeckt haben will.
MEDIENMITTEILUNG
White Turf St. Moritz – The European Snow Meeting
Die White Turf Organisatoren sind sehr zufrieden – wiederum sind grosse, internationale Felder in
St. Moritz zu verzeichnen. Alle 6 Rennen sind geschlossen.
Nennungen 1. Rennsonntag, 7. Februar 2010
Sämtliche seitens Suisse Trot und Galopp Schweiz eingegangenen Nennungen für die 6 Rennen wurden entgegengenommen. Die Rennen werden nicht noch einmal geöffnet – alle Rennen sind definitiv geschlossen. Das Nennergebnis übertrifft, vor allem nach den eher kleinen Feldern in Arosa, alle Erwartungen. CEO Ruedi Fopp ist hocherfreut. Mit insgesamt 52 genannten Pferden für die 4 Galopprennen ist White Turf sehr zufrieden. Für das Sprintrennen liegen die Nennungen in der Norm. Es sind keine Doppelnennungen zu verzeichnen.
Trabrennen
Bei den Trabrennen sind für das kleine Rennen 16, für das grosse Rennen 12 Nennungen eingegangen.
Wie immer sind wenige Doppelnennungen zu verzeichnen.
Skikjöring
Mit den 12 eingegangenen Nennungen ist das Skikjöringfeld voll. Mit dabei ist wiederum der Favorit King George mit Jakob Broger an den Leinen. Ein absolutes Highlight und Novum ist die Teilnahme von Anton Chekhov aus dem Stall D’Angelo aus Deutschland, einem ehemaligen Favoriten für das Deutsche Derby (Gr. I), das er auf dem vierten Platz beendete. Ein Pferd mit dieser Klasse war im Skikjöring noch nie am Start. Der einheimische Fahrer Franco Moro wird mit diesem Ausnahmepferd an den Start gehen.
Nennungen 3. Rennsonntag, 21. Februar 2010 Gübelin – 71. Grosser Preis von St. Moritz (LR)
Für den Gübelin – 71. Grossen Preis von St. Moritz liegen 30 gültige Nennungen, mit Pferden aus der Schweiz (19), Deutschland (5), Frankreich (4) und England (2), vor. Nach dem letztjährigen Rekordjahr mit 35 Nennungen, wiederum ein sehr erfolgreiches Nennergebnis mit hoher internationaler Beteiligung. Wenn nur die Hälfte an den Start geht, kann in St. Moritz erneut ein Toprennen präsentiert werden.
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