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Espoir Wic



Nennungen für die klassischen Rennen 2010: Mehr im Derby - deutlich weniger in den anderen Klassikern (UPDATED)

Montag, 22. März 2010 22:37

Ausser für das Davidoff Swiss Derby gab es deutlich weniger Nennungen für die Schweizer Klassiker als im 2009.

Am Montag 22.3.2010 war Nennungsschluss für die klassischen Rennen 2010der Schweiz (ausser für die 2000 Guineas vom 25. April 2010 in Dielsdorf, für welche zwei Wochen vorher "normal" genannt werden kann).

Die Nennungsergebnisse fielen ausser im Derby ziemlich ernüchternd aus:

  • Im Davidoff Swiss Derby, dem höchstdotierten und unbestritten wichtigsten Klassiker jeder Saison, sind 53 Pferde genannt, eines mehr als im 2009. Dieses Ergebnis ist zu einem grossen Teil sicher der rührigen Werbe-Arbeit der Frauenfelder (siehe weiter unten) zu verdanken - sonst  wären es vermutlich deutlich weniger. Verglichen mit den Vorjahren (2008 waren es noch 73, 2007 sowie 2006 jeweils 59 Pferde).
    Der Hauptharst kommt wie in den letzten Jahren aus Frankreich, doch bedeuten die 25 Nennungen aus dem Land der Tricolore im Vorjahresvergleich ein deutlicher Rückgang: 2009 waren es 36 Nennungen aus Frankreich, 2008 gar 42. England ist mit sechs Pferden (Vorjahr 1) besser vertreten als Deutschland, von wo 2 Nennungen eingegangen sind (2009: 5). Interessanterweise sind zudem 2 Pferde aus Serbien genannt worden.
    Aus Schweizer Quartieren wurden 18 Dreijährige genannt - dies ist nach den nur gerade 10 Nennungen vor einem Jahr Balsam für die Frauenfelder, aber doch 7 weniger als im 2008.
  • Für das Stutenderby (15.August 2010 in Dielsdorf) wurden 33 Stuten genannt - dies nach 37 Nennungen im 2009. Wie im letzten Jahr bekamen 23 Stuten aus Schweizer Quartieren eine Nennung. 5 Stuten aus Frankreich (Vorjahr 6), 4 aus Deutschland (Vorjahr 7) sowie eine aus Ungarn haben noch Nennungen bekommen.

  • Deutlich weniger Nennungen gab es auch im zweiten klassischen Rennen der Saison (nach den 2000 Guineas in Dielsdorf), welche an Auffahrt (13.Mai 2010) in Avenches gelaufenen Swiss 1000 Guineas. Nur gerade 17 Stuten (35 im Vorjahr!) bekamen eine Nennung. Darunter drei aus Deutschland (Vorjahr 5) und je eine aus Frankreich (Vorjahr 10!) und Ungarn. Ein Dutzend Nennungen kamen aus Schweizer Quartieren.

  • Einen substanziellen Rückgang der Nennungen musste wie in den letzten Jahren leider schon das St.Leger hinnehmen, welches wegen der Bauarbeiten auf der Luzerner Allmend wieder im Exil in Avenches stattfinden wird (29.August 2010). 2008 und 2007 gab es je 48 Nennungen, letztes Jahr dann 34 und nur noch deren 26 - ein ungemein grosser Rückgang innert kurzer Zeit. Zum zweiten Mal seit langem weniger als im Stutenderby (welches ja den Nachteil hat, dass so etwa die Hälfte aller dreijährigen Rennpferde wegen handfester Gründe nicht startberechtigt ist...). 
    Insbesondere dass nur gerade noch 2 (!) Nennungen aus dem Ausland eingegangen sind, muss zu denken geben. Gerade mal 2 Franzosen (darunter mit  Plein d'Espoir eine Stute von Michael Schmid, also mit grossem Schweizer Bezug) figurieren im Aufgebot. Keine Deutschen (3 im 2009) kein Engländer (1 im 2009) sind dabei. Aus Schweizer Quartieren wurden 24 Pferde genannt, eines mehr als im 2009 - 2008 waren es noch 35 Schweizer Pferde.

 

So bleibt den Veranstaltern, die auf Nenngelder angewiesen sind, nur die Hoffnung, dass wieder einige Schweizer Besitzer noch einen Dreijährigen kauft - und dann die Nachnenngebühr für das eine oder andere Rennen bezahlt...

 

 

Prix de Frauenfeld - der Frauenfelder Besuch in Paris ist zur Tradition geworden

Alljährlich vor dem Nennungsschluss für die klassischen Rennen in der Schweiz reist eine Frauenfelder Delegation nach Paris, um die Werbetrommel für das Davidoff Swiss Derby zu rühren - mit Erfolg.

Unter der Leitung von RVF-Präsident Christoph Müller gelang es wiederum gute Werbung für den Schweizer Rennsport zu machen.

Die Frauenfelder machten es sogar möglich, dass in Saint Cloud für einmal auch die Schweizer, die Thurgauer, die Frauenfelder und die Erchinger Fahne wehten...

 


Der Beweis: Zwischen der französischen Fahne und derjenigen von France Galop wehten Schweizer "Tücher".

 


Blondel (mit einem Muhtathir-Nachkommen) vor Lemaire (Sinndar-Hengst) (Fotos: M.Schmid)

 


RVF-Präsident Christoph Müller (rechts) im Gespräch mit Franck Blondel zuerst mit Pferd...

 


... dann bei der Übergabe der aus der Schweiz mitbebrachten Zinn-Ehrenpreise.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Sieger ein Muhtathir Nachkomme (wenn ich mich recht erinnere ist das erste Fohlen von Soul of Magic ein Muhtathir), vor einem Halbbruder von Slickly ( von Sinndar ( habe übrigens ein Sinndar Fohlen (hengst) aus der Pocahontas bekommen)), vor einem Halbbruder (Okawango) von Lumiere und Lady of Moonshine und vierter war noch ein Halbbruder von Legerete. Also eine Ansammlung von internationaler und schweizer Prominenz.

 

 

 



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