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Fall Sable Noir/Galopp Schweiz: Jean-Pierre Kratzer nimmt in Interview Stellung (UPDATED, mit deutscher Übersetzung)

samedi, 10. avril 2010 21:52

Wir haben dem SPV-Präsidenten drei Fragen zur aktuellen Situation/Diskussion gestellt, welche dieser trotz Wochenende umgehend beantwortet hat.

Das Interview wurde telefonisch (mit anschliessend schriftlicher Zusammenstellung) auf französisch geführt. Die deutsche Übersetzung ist im Zweifelsfall nicht massgebend - für allfällige Übersetzungsverbesserungen sind wir offen...

 


 

horseracing.ch: Sind Sie auf dem Laufenden, was die Untersuchung der Pferde aus den Ställen Sable Noir und Weissenstein betrifft?

 

Jean-Pierre Kratzer: Der Vorstand SPV ist bezüglich der von Galopp Schweiz eröffneten Untersuchung betreffend der Besitzverhältnisse der Pferde, welche Anfang 2009 dem Stall Weissenstein gehörten, perfekt auf dem Laufenden. 

 

Tatsächlich war es auf unser Verlangen (Vorstand SPV) und auf meinen Vorschlag hin, dass wir von Galopp Schweiz verlangt haben, diese Untersuchung zu eröffnen. Dies aus folgenden Gründen: 

 

Es liegt insbesondere in der Kompetenz des SPV, den Sport zu überwachen. Das Image unseres Sports hängt davon ab. Unsere Politik ist in diesem Bereich sehr klar.   

 

Keiner unserer Verbände (Suisse Trot, Galopp Schweiz und VRV) kann einem oder mehreren seiner Mitglieder Mitteln oder Instrumente erlauben, welche es erlauben, sich Verpflichtungen zu entziehen, welche sich aus dem Recht oder einem Gesetz ergeben. Jeder Aktive ist gehalten, sein Handeln zu verantworten und die seine Verantwortlichkeiten rechtlich und steuerlich wahrzunehmen.

Wir (SPV) verteidigen die Regeln der Ethik in unserem Sport, jene welche der Ehrlichkeit verpflichtet sind und dem Respekt gegenüber Männer, Frauen und Tieren.         

 

Dem Beispiel der Banken folgend haben wir eine Sorgfaltspflicht. Wir erwarten, dass jeder Besitzer ehrlich ist (seine Situation ehrlich darlegt) und in Übereinstimmung mit den Regeln des Gesetzes handelt.  

 

Nur die Verbände "Suisse Trot" und "Galopp Schweiz" haben die Kompetenz solche Untersuchungen zu führen und diesbezügliche Entscheide zu fällen.

Aufgrund der (Besitz-)Erklärungen der Verantwortlichen von "Stall Weissenstein" und der "Ecurie Sable Noir" Anfang 2009, sowie aufgrund dessen, wie letztere öffentlich und durch ihre Entourage gehandelt haben, ist der Vorstand SPV mit der Bitte an Galopp Schweiz gelangt, eine Untersuchung zu eröffnen.      


Der Vorstand Galopp Schweiz hat gewünscht, dass das Dossier von 2 Personen behandelt wird, welche nicht Mitglied des Vorstandes (Galopp Schweiz) sind. Dr. Rolf Schmid und meine Person (JPK) haben dies übernommen, indem wir den Gesprächspartnern klare Fragen gestellt haben. Die Protokolle jender Gespräche sowie unsere Schlussfolgerungen wurden dem Vorstand Galopp Schweiz übergeben, welcher dann  über die Fortsetzung des Verfahrens entschieden hat. Wir (Anm.d.Red: Rolf Schmid und Jean-Pierre Kratzer) haben bei diesem Entscheid nicht mitgewirkt.  

 

Aktuell wissen wir, dass der Vorstand (Galopp Schweiz) Entscheidungen gefällt hat für eine bestimmte Anzahl Fälle, und hinsichtlich der Ecurie Sable Noir zusätzliche Fragen gestellt hat.

 

Ihr Entscheid betreffend letzteren ist noch nicht gefällt und Frau Suter wurde eingeladen auf andere Zusatzfragen zu antworten, welche auf Basis ihrer eigenen Angaben aufgeworfen wurden.


Der Vorstand Galopp Schweiz handelt perfekt anhand des Vorgehens in ähnlichen Fällen. Ich gehe davon aus, dass der Vorstand seinen Entscheid publizieren wird, sobald der Moment gekommen ist. Der Vorstand Galolpp Schweiz hat mein volles Vertrauen.

 

Bis zu diesem Moment, scheint mir jegliche Behauptung oder Beurteilung Seitens von Dritten zufällig und unbegründet.  

 

 

horseracing.ch: Dürfen die Verbände Kontoauszüge einverlangen oder Auskünfte an Steuer- oder Gerichtsbehörden herausgeben?

 

Ich benutze die Gelegenheit, um alle Mitglieder unserer Verbände daran zu erinnern, dass wir gegenüber sämtlichen Gerichts- oder Steuerbehörden gegenüber die Pflicht haben, über Aktivitäten unserer Mitglieder Auskunft zu geben. Dies steht im Gesetz, und wir mussten dies zum Beispiel kürzlich aufgrund einer Mehrwehrtsteuer-Anfrage betreffend eines Trainers tun. 

Was die Aktiven betrifft, hat sich die Frage nie gestellt. Sie würde sich stellen, wenn ein Verband ein Risiko bezüglich eines Aktiven eingehen müsste, oder ein Darlehen gewähren müsste. Dies ist überhaupt nicht der Fall.

 

Im vorliegenden Fall sind es nicht Bankauszüge, die verlangt werden, sondern ein Beweis, dass die Aussagen, welche Frau Suter gemacht hatte, plausibel sind. Dies ist etwas komplett anderes.

Als Anhaltspunkt habe ich kürzlich gelesen, dass ein Fussballer des FC Sion gebeten wurde zu erklären, mit welchen Mitteln er sich einen Porsche kaufen konnte...

 

Sie sehen, unser Handeln ist absolut keine persönliche Sache, sondern ist viel mehr die Folge der Pflicht der verantwortlichen Personen.   


horseracing.ch: Welche Gefühle kommen bei Ihnen auf, wenn Sie die Reaktionen auf unserer Homepage lesen?


JPK: Zuallererst, aus persönlicher Sicht, verstehe ich, dass Frau Cornelia Suter sich in einer delikaten Situation befindet. Ich habe sie während den Untersuchungen im 2009 und 2010 zweimal getroffen und habe Achtung und Respekt für sie. Ich habe sie klar über die Situation informiert. Und ich glaube, dass sie eines Tages einsehen wird, dass unsere Intervention und unsere Fragen zum Ziel hatten, sie zu schützen. 

 

Zudem möchte ich den Leuten, die denken, Detail-Angaben über ihre Co-Besitzer und ihrer Beteiligungen an einem Pferd seien nur eine Schikane, sagen, dass sich im Laufe der Zeit die Verhältnisse zwischen Personen entwickeln und dass dies Art von Abmachtung (eben die Besitzverhältnis-Blätter, Anm. der Red.) nützlich ist, um die Rechte der einen oder der anderen zu Schützen (z.B. bei einer Scheidung, oder bei Unstimmigkeiten in einem Club).


Was die einzelnen Aktiven betrifft, die sich zu Wort melden, werde ich mir bewusst, dass sehr wahrscheinlich ein Kommunikations-Defizit seitens von Galopp Schweiz besteht. Ausserdem denke ich, dass es unbedingt an der Zeit ist, dass die Aktiven von Galopp Schweiz wissen, was sie wollen. Denn die Rennen machen derzeit eine grosse Entwicklung durch. Es gilt sich anzupassen oder klar seine Wahl zu treffen. Ich freue mich, dass die Aktiven von Suisse Trot ihrem Präsidenten und ihrem Vorstand vertrauen und es damit erlaubt haben, das erlangte Niveau zu erreichen, insbesondere auf internationaler Ebene mit den PMU-Rennen. Dies gewährleistet ihre Entwicklung und schöne Perspektiven für die Zukunft. Wir haben dies zusammen erarbeitet, für eine Wahl, welche durch die Mehrheit getragen wird.   


Für den Galopp kann ich nachvollziehen, dass die Rennen, wie es sie vor 20 Jahren gab, den Wünschen einer Mehrheit entsprechen. Wenn dies so ist, muss man dies so sagen. Der Präsident von Galopp Schweiz wünscht und tut mit seiner ganzen Passion (die ihn manchmal über sich selbst hinaus antreibt) alles, um den Galopprennen einen besseren Status zu geben. Er verdient es nicht auf diese Weise behandelt und verleumdet zu werden. Diejenigen, die dies tun, begreifen nicht, dass sie gegen ihre eigenen Interessen handeln. Ich werden dem Vorstand Galopp Schweiz empfehlen, seinen Aktiven an einer Generalversammlung (ausserordentlich, Anm.d.Red) die Chance zu geben sich zu äussern, demokratisch und frei heraus.  Jede Gruppe oder auch einzelne sollen mit konkreten Vorschlägen kommen, mit einem konkreten Programm, welches realisierbar sein muss, und sollen als Mehrheit sagen, wo sie hingehen wollen, wie und mit wem. Es ist an der Zeit, dass die Basis der Galopper ihrem Schicksal direkt in die Augen schaut. 

 

Ich ersehne es mir.

 

 

 

En français

 

horseracing.ch: Etes-vous au courant de l'enquête concernant les chevaux de l'Ecurie Sable Noir/Weissenstein?

 

Jean-Pierre Kratzer: Le comité de la FSC est parfaitement au courant de l'enquête ouverte par Galopp Schweiz concernant la propriété des chevaux qui appartenaient à " Stall Weissenstein " au début 2009.



En effet, c'est à notre demande (comité FSC) et sur ma proposition que nous avons demandé à Galopp Schweiz d'ouvrir cette enquête, et ceci pour les raisons suivantes :

 

La FSC est compétente notamment pour surveiller le sport. L'image de notre sport en dépend. Notre politique est très claire à ce sujet.

Aucune de nos fédérations, Suisse Trot, Galopp Schweiz et VRV, ne peut servir de moyens, ou d'instruments à l'un ou plusieurs de ses membres de se soustraire à des obligations découlant du droit ou d'une loi. Chaque actif est tenu de répondre de ses actes et d'assumer ses responsabilités sur les plans juridique et fiscal. Enfin, nous défendons des règles d'éthique dans notre sport, celles liées à l'honnêteté, au respect des hommes, des femmes et des animaux.
 
A l'instar des banques, nous avons un devoir de diligence. Nous attendons que chaque propriétaire se déclare honnêtement et agisse en conformité avec les règles de droit.

Seules les fédérations " Suisse Trot " et " Galopp Schweiz " sont compétentes pour mener de telles enquêtes et prendre des décisions.
Suite aux déclarations des responsables de la " Stall Weissenstein" et de l"Ecurie Sable Noir'" début 2009, ainsi que celles faites publiquement par ces derniers et leur entourage, le comité FSC a saisi Galopp Schweiz en le priant d'ouvrir une enquête.

 Le comité de Galopp Schweiz a souhaité que l'instruction du dossier soit effectuée par 2 personnes qui ne soient pas membres de leur comité. Dr Rolf Schmid et le soussigné avons instruit le dossier en posant des questions claires à nos interlocuteurs. Les procès verbaux de ces entretiens et nos conclusions ont été remis au comité de Galopp Schweiz qui a décidé de la poursuite de la procédure. Nous n'avons pas participé à cette décision.

Actuellement nous savons que le comité a pris  des décisions pour un certain nombre de cas, et posé des questions supplémentaires pour l'Ecurie Sable Noir.

Leur décision concernant ce dernier n'est pas encore prise, et Madame Suter a été invitée à répondre à d'autres questions complémentaires, soulevées sur la base de ses propres déclarations.

Le comité de Galopp Schweiz agit parfaitement selon la procédure en de pareils cas. Je pars du principe que le comité publiera sa décision le moment venu en la motivant. Le comité de Galopp Schweiz a toute ma confiance.

Jusqu'à ce moment, toute affirmation ou jugement de la part de tiers me semble aléatoire et infondé.


horseracing.ch: Est-ce que les fédérations peuvent exiger des comptes ou fournir des renseignements aux autorités fiscales ou juridiques ?

JPK: Je profite de l'occasion pour rappeler à tous les membres de nos fédérations, que nous sommes tenus de renseigner toute autorité juridique ou fiscale sur les activités de nos membres. Ceci est inscrit dans la loi, et par exemple, nous avons dû le faire très récemment pour une demande de la TVA concernant un entraîneur.
En ce qui concerne les actifs, la question ne s'est jamais posée. Elle se poserait si une fédération devait prendre un risque sur un actif, ou accordait des prêts. Ceci n'est pas du tout le cas.
Dans le cas particulier, ce ne sont pas des comptes qui sont demandés, mais une preuve que les affirmations déposées par Madame Suter sont plausibles. Ceci est complètement différent.
A titre indicatif, je viens de lire qu'un footballeur de Sion a été prié de justifier de quelle manière a-t-il pu acheter une Porche.... Vous voyez que notre action n'est pas du tout une affaire personnelle, mais qu'elle répond au simple devoir de personnes responsables.


horseracing.ch: Que vous inspirent les réactions déposées sur notre site?

JPK: Tout d'abord, à titre personnelle, je comprends que Madame Cornélia Suter se trouve dans une situation délicate. L'ayant rencontrée à 2 reprises lors des enquêtes en 2009 et 2010, j'ai de l'estime et du respect pour elle. Je l'ai clairement informée de la situation. Je crois qu'un jour elle se rendra compte que notre intervention et nos questions avaient pour but de la protéger. D'ailleurs, je voudrais aussi dire aux personnes qui estiment que de donner le détail des co-propriétaires et de leur part sur un cheval est une chicanerie, que l'expérience montre qu'au fil du temps les relations entre personnes évoluent et que ce type d'accord écrit n'est pas inutile pour préserver le droit des uns et des autres (p.e. divorce, mésentente dans un club).

En ce qui concerne les différents actifs qui s'expriment, je me rends compte qu'il existe probablement un déficit de communication au sein de Galopp Schweiz. Par ailleurs, je pense qu'il est grand temps pour les actifs de  Galopp Schweiz de savoir ce qu'ils veulent. En effet, les courses évoluent, il y a lieu de s'adapter ou de choisir avec clarté son choix. Je me réjouis que les actifs de Suisse Trot aient fait confiance à son Président et à son comité, et permis ainsi d'atteindre le niveau obtenu, en particulier sur le plan international avec les courses PMU. Celle-ci assure leur développement et de belles perspectives pour l'avenir. Nous avons travaillé ensemble, pour un choix partagé par la majorité.

Pour le galop, je peux comprendre que les courses à la manière d'il y a 20 ans correspondent aux souhaits d'une majorité. Dans ce cas il faut le dire. Le Président de Galopp Schweiz, avec toute sa passion, (qui l'entraîne parfois au-delà de lui-même) souhaite et fait tout pour donner un meilleur statut aux courses de galop. Il ne mérite pas d'être traité et calomnié de pareille façon. Ceux qui le font ne se rendent pas compte qu'ils agissent contre leurs propres intérêts. Je suggèrerai au comité de Galopp Schweiz de donner à ses actifs la chance de s'exprimer dans une assemblée, de manière démocratique et franche. Que chaque groupe, ou particuliers viennent avec des propositions concrètes, un programme concret, réalisable, et qu'ils disent majoritairement ou ils veulent aller, comment et avec qui. Il est temps que la base du galop assume sa destinée droit dans les yeux.

Je le souhaite vivement.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



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