Der zum 63. Mal ausgetragene GP Schweiz bringt ein interessantes Achterfeld an den Start. Zwei Fragen stehen im Vordergrung: Kann der tschechische Gast Gilmour seine Avenches-Leistung wiederholen? Und wie stark ist der "Neo-Kräuliger" Soir de Lune? Falls die erste Frage mit einem JA beantwortet wird, dürfte der Sieger bereits feststehen. Denn Gilmour war in Avenches der einzige der einigermassen mit dem Macaire-Crack Rigoureux mithalten konnte.
Die zweite Frage nach dem Neuling Soir de Lune ist nicht ganz so einfach zu beantworten. Der vierjährige Kingsalsa-Sohn ist mit Sicherheit eine Bereicherung für die hiesige Steeple-Szene. Ob er gleich so "einschlägt" wie sein Compagnon Vac de Regnière wird sich weisen müssen. In Frankreich war Vac de Regnière seinerzeit höher eingestuft - allerdings nicht so hoch wie der Neo-Baumgartner Oh Calin.
Je nach Rennverlauf - Bummelrennen behagen ihm nicht - ist allerdings Bric d'Or ebenfalls einer der stärksten Schweizer Trümpfe. Wie zuletzt in Avenches, wo er hinter Rigoureux und Gilmour auf Rang drei bester Steepler aus Schweizer Quartieren war.
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