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Halling River



Earlsalsa gewinnt nach Kingsalsa-Bruder-Duell den Jockey Club

dimanche, 26. septembre 2010 19:02

Der deutsche Gast Earlsalsa aus dem Quartier von Christian Freiherr von der Recke verhinderte die Titelverteidigung von Pont des Arts - zwei Kingsalsa-Söhne weit vor dem Rest. Gesprächsthema des Tages war die Swisscom-Panne, die das Wetten komplett verunmöglichte.


Earlsalsa (Peter Braem) schlägt Pont des Arts im 35. GP Jockey Club - der Rest weit zurück.  (U.Wild)


Der Défi-Zweite Earlsalsa schlägt Pont des Arts nach einem packenden Duell - Solapur hielt klar zurück das Restfeld in Schach.

Manch ein Zuschauer hatte Pont des Arts schon als Sieger gesehen, als Frédéric Spanu den Schützling von Andreas Schärer mit Vorsprung und in guter Haltung auf die Zielgerade pilotierte. Doch Peter Braem und Earlsalsa hatten etwas dagegen. Von weit hinten machte der von der Recke-Schützling noch enorm viel Boden gut, kämpfte sich an Pont des Arts heran und liess diesem trotz grosser Gegenwehr keine Sieg-Chance.

Für Peter Braem, ein belgischer Jockey mit über 850 Siegen, bleibt die Schweiz damit ein hervorragendes Pflaster. Bei nun 8 Ritten hat der GP St.Moritz-Siegreiter 2002 mit Zatoof nun 8 Siege und 4 Plätze auf seinem Konto (der einzige unplazierte war in Dielsdorf die Debütantin Gallery's Platine auf Rang 6) - seine Gewinnsumme auf Schweizer Bahnen beträgt 123'510 Franken, dies eben bei nur 8 Starts...

 

Die beiden Kingsalsa-Söhne Earlsalsa und Pont des Arts blieben dabei deutliche 6 Längen vor dem Rest, der von Solapur angeführt wurde - der Suter-Schützling fand sich in Dielsdorf wieder weit besser zurecht als auf dem engen Aarauer Schachen. Wer gut aufgepasst hatte, konnte durchaus mit einer Leistungssteigerung des fünfjährigen SVH-Fuchses rechnen. Halling River blieb als bester Dreijähriger guter Vierter. 

 

Wett-Ausfall als Super-GAU

So sehr das Duell um den Jockey Club-Sieg zu begeistern wusste, die Stimmung unter den rund 6300 Zuschauern war weit weniger elektrisierend als sonst üblich. Grund dafür war die Tatsache, dass den ganzen Nachmittag nicht gewettet werden konnte. Man stelle sich das einmal vor! Formel 1 ohne Motorgeräusche, Ostern ohne bunt bemalte Eier...

 

Offenbar soll ein defekter Swisscom-Server schuld an der Panne gewesen sein. Fakt ist, am Vormittag funktionierte die Leitung nach Lausanne, wo der Schweizer Zentral-Computer der PMU steht (ja, wir wetten in der Schweiz via Lausanne und Paris...), problemlos, wie Bruno Hofer von der für Wetten und Rennverfilmung zuständigen Firma VISAG. Kurz vor der geplanten Aufnahme des Wett-Betriebs gegen 12.30 Uhr war dann aber nichts mehr zu wollen. Die Techniker waren nicht in der Lage, das Problem innert 6 Stunden zu lösen - kurz vor dem letzten Rennen wäre dann theoretisch ein Wettbetrieb wieder möglich gewesen, doch lohnte sich das Aufstarten der Wett-Terminals auch nicht mehr.

 

Dem finanziell sonst schon stark gebeutelten Rennverein Zürich entsteht gemäss Vize-Präsident Marc Hunziker daraus ein Schaden von rund 30'000 Franken (inklusive indirekte Kosten). Wer - und ob überhaupt jemand - für diesen Schaden aufkommt, steht noch in den Sternen. Vertragspartner des RVZ ist IENA. Abklärungen laufen. 

 

 

 



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