10 Hindernisrennen innert einer Woche sind attraktiv für die Zuschauer - doch selbstredend können nicht alle Athleten "Woche-Woche" an den Start gehen. Was in den Cross-Countries, wo langsamere Tempi gelaufen werden, noch eher geht, ist für Hürdler und Steepler unter Umständen etwas schwieriger. Bei den Stehengebliebenen für den zweiten Maienfelder fällt denn auch auf, dass in diesen zwei Disziplinen kleine Felder zusammen kommen werden. Im Hürden- und dem kleinen Jagd-Rennen sind je 6 Pferde stehengeblieben, wobei Anastasia in beiden Rennen figuriert - will heissen, dass ein Rennen höchstens 5 Starter haben wird und somit dort die Dreierwette nicht gespielt werden kann.
Zur grossen Revanche dürfte es im Cross-GP kommen, wo die fünf Plazierten des ersten Sonntags (mehr kamen gar nicht ins Ziel) allesamt wieder dabei sein dürften - zudem könnte die letztjährige GP-Maienfeld-Siegerin Avalon wieder mitmischen, die wegen eines Infekts einen Trainingsrückstand hatte und vor Wochenfrist nicht dabei sein konnte.
Bei den Trabern heisst das Motto nach aktuellem Stand der Dinge: Alle gegen den Meister Junior du Rib, doch auch der letztes Jahr in Maienfeld bereits siegreiche Rückkehrer Quitou Pierji, Vorsonntagssieger Narcos d'Acanthe oder Prince du Chevrel könnten eine scharfe Klinge schlagen.
Cracks sind auch im besten Flachrennen am Start zu erwarten: Nightdance Paolo, der frische Sieger im Silberblauen Band von Zürich, könnte unter anderem auf den Jockey Club-Dritten Solapur und Mopsos treffen.
Bleibt nur zu hoffen, dass Petrus ein Freund der Maienfelder bleibt. Nach aktuellen Prognosen soll es ab Samstag (teils stark) regnen, mit Höchst-Temperaturen um 10 Grad... Daumen drücken!
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