Entgegen der ersten offiziellen Informationen im Laufe des Renntags vom 10.10.2010 hat Katja Markwalder bei ihrem Aufgalopp-Sturz mit Muscato d'Asti nicht das Nasenbein sondern den dritten Lendenwirbel gebrochen. Der dreijährige Fuchs war beim Aufgalopp nicht mehr zu stoppen gewesen, galoppierte aus dem Jeninserbogen geradeaus auf die Abschrankungen zu. "Ich hatte mit beiden Händen am rechten Zügel gezogen, ohne Erfolg. Erst ganz kurz vor dem Seil hat er gemerkt, dass da was ist und hat seine Beine gelupft", schildert Katja Markwalder die Szene, "dann hat es uns überschlagen. Zum Glück bin ich verhältnismässig gut gestürzt."
Im Spital in Chur wurde dann der Bruch des dritten Lendenwirbels diagnostiziert. Nach aktuellem Stand der Dinge ist jedoch keine Operation notwendig. Noch vor dem zweiten Maienfelder Renntag konnte Markwalder nach Hause. "Nun muss ich die nächsten Monate ein Korsett tragen", so die Rennreiterin, "bis ich wieder reiten kann dauert es gemäss den Ärzten rund ein halbes Jahr."
Schade, denn Katja Markwalder hatte jetzt voll auf den Rennsport setzen wollen. Die Primarlehrerin ritt beim französischen Top-Hindernistrainer Guillaume Macaire im Training und konnte für ihn auch in den Rennsattel steigen. "Gerade jetzt hatte ich auch gute Pferde zu reiten bekommen, darum ist der Zeitpunkt besonders ärgerlich."

Lange out: Katja Markwalder (hier im Sattel von Windspeed am 19.9.10 in Avenches), (Foto: Ueli Wild)
horseracing.ch
Die Pferderennen-Datenbank
