Am Sonntag 8.11.2010 hat der ehemalige Rennreiter Martin Gloor, der im Private Equity-Business tätig ist, mit seinem Rennstall Ecurie Royal dank Adar in Avenches den ersten Schweizer Sieg feiern können - nur einen Tag später setzte er wie auch RVZ-Präsident Dieter Syz sowie RVZ-Vize Marc Hunziker seine Unterschrift unter einen Vorvertrag, der die Zukunft der Pferderennbahn Dielsdorf nachhaltig verändern wird.
Wir publizieren in der Folge die offizielle Medien-Mitteilung:
Pressecommuniqué
Neuorientierung Pferderennbahn Zürich-Dielsdorf
Der 1872 im Zunfthaus zur Saffran gegründete Rennverein Zürich betreibt seit rund 40 Jahren in Dielsdorf eine Pferderennbahn mit einer Trainingsinfrastruktur für 200 Pferde. Das erforderliche Land hat ihm damals die Gemeinde Dielsdorf für 99 Jahre im Baurecht überlassen. Seither finden dort bis zu 6 Renntage pro Jahr statt, die mit großer Begeisterung und zunehmendem Interesse vom Publikum aufgenommen werden.
Die Rennbahn ist in die Jahre gekommen. Neu – und Ausbauten sind heute dringend erforderlich. Der Rennverein Zürich ist zum Schluß gekommen, dass ihm dafür die finanzielle Kraft fehlt und hat deshalb am 8. November 2010 einen Vorvertrag mit einer Schweizer Gesellschaft von Martin Gloor, der selbst im Pferderennsport aktiv ist, unterzeichnet.
Diese Gesellschaft wird die Anlage mit beträchtlichen Investitionen umfassend erneuern, ausbauen und den Betrieb übernehmen. Künftig liegt die alleinige Verantwortung für den Trainings- und Rennbetrieb auf der Parkrennbahn Dielsdorf bei dieser Betriebsgesellschaft,
In den kommenden Wochen werden die Vertragdetails ausgearbeitet, die Planung der Rennsaison 2011 an die Hand genommen und eine ausserordentliche Generalversammlung des Rennvereins Zürich einberufen. Martin Gloor und der Vorstand des Rennvereins Zürich sind überzeugt, dass mit diesem Schritt die Zukunft der Parkrennbahn Dielsdorf sowie der Renn- und Trainingsbetrieb langfristig gesichert werden können.
Der Präsident des Schweizerischen Dachverbandes für den Pferderennsport (SPV), Jean-Pierre Kratzer, wurde umgehend über die neue Situation informiert.
Zürich, 9.11.2010
horseracing.ch
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