Um eine Million Euro ging es am 30.1.2011 im Prix d'Amérique in Paris-Vincennes. Und die 90. Ausgabe des wichtigsten Trabrennens der Welt wird als ein guter Jahrgang in die Geschichte eingehen.
Als Hauptdarsteller sahen die Wetter den schwedischen Hengst Maharajah, der im Prix de Belgique, dem letzten Vorbereitungsrennen einen vorzüglichen Eindruck gemacht hatte, mit 2.90:1 - und auf der anderen Seite den sechsjährigen Franzosen-Hengst Ready Cash, der 25 seiner 40 Rennen bisher gewonnen hatte mit 3.20:1.
Und es kam effektiv zum Zweikampf dieser beiden Protagonisten. Örjan Kihlström hatte sich früh die Spitze des 18er-Feldes gesichert. Doch Franck Nivard rückte immer besser ins Bild und zündete Ausgangs des letzten Bogens den Turbo des Schützlings von Thierry Duvaldestin - im Stile eines echten Champions hatte Ready Cash die Entscheidung im Handumdrehen herbeigeführt.
Für Franck Nivard, eben erst von einer Handverletzung genesen, war es nach 2009 mit Meaulnes du Corta nun der zweite Sieg im "Amérique".
Rang drei belegte die Cornulier-Siegerin Olga du Biwetz vor dem letztjährigen Sieger Oyonnax.
Ready Cash reduzierte den Kilometer über die 2700 Meter in 1:12,1 (3 Zehntelssekunden schneller als Oyonnax im 2010).
horseracing.ch
Die Pferderennen-Datenbank
