Das Jockey-Karrussell hat sich nochmal munter gedreht - dies weil im letzten Moment Saphir Béré als drittes Kräuliger-Pferd doch nicht als überzählig über die Klinge springen musste. Wie wir erfahren haben, hat Trainer Pavel Vovcenko für seinen Schützing Thorview die Starterangabe um rund 10 Minuten zu spät gemacht... Dies machte den Start von Saphir Béré erst möglich.
Das Ehepaar Kräuliger strebt den Sieg im GP St.Moritz mit Pont des Arts, dem Vorjahreszweiten Ziking und dem Vorjahres-Sechsten Saphir Béré offensichtlich mit aller Macht an. Dies nachdem Quiron im 2007 erst nachträglich am grünen Tisch den Sieg von der positiv getesteten First Time zugesprochen erhalten hatte.
Überhaupt ist der imposante Aufmarsch der Pferde aus Schweizer Quartieren besonders hervorzustreichen. Eine derartige Vertretung der hiesigen Elite im GP St.Moritz hat es in der Geschichte dieses Rennens wohl noch nie oder zumindest seit Jahrzehnten nicht mehr gegeben. Gleich 10 Schweizer Pferde versuchen ihr Glück gegen vier Gäste aus Deutschland, drei aus England und einen aus Frankreich.
Die Qual der Wahl ist riesengross für die Wetter - doch genau das macht im GP St.Moritz wie schon so oft den Reiz aus. Zumal dank der Zusammenarbeit mit dem französischen Wett-Giganten PMU in der "masse commune" mit ganz Frankreich gewettet wird - eine Art "Franco-Millions" analog dem europäischen Zahlenlotto. Attraktive Quoten sind garantiert - und sollte gar ein Aussenseiter, den die Franzosen nicht auf der Rechnung haben, am Ende ganz vorne sein, dann klingelt es in den Kassen der Wetter...
Eine Vorschau mit detaillierten Analysen zu jedem Starter publizieren wir später. Ebenso gibt es auf horseracing-data.ch ausführliche Tipps zu den 6 Rennen vom 3. St.Moritzer.
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