Wo sind die Limiten dieses Hengstes? Die Frage stellt sich je länger desto mehr. Der von Henry Cecil für Khalid Abdullah trainierte Galileo-Sohn hat seine Gegner in den englischen 2000 Guineas in Newmarket sozusagen "verloren". Tom Queally liess sich mit dem grossen Favoriten (1.50:1 war sogar noch eine lohnende Quote...) auf gar keine Spielchen ein. Er übernahm sofort die Spitze, liess Frankel in seiner wunderschönen Galoppade so richtig marschieren und nie den geringsten Zweifel an seinem Sieg aufkommen. Wohl schaute Queally am Ende, dass Frankel auch schön bei der Sache blieb, zeigte ihm auch die Peitsche. Doch der Vorsprung von 6 Längen auf den gewiss nicht schlechten Dubawi Gold spricht Bände.
Gemäss Trainer Henry Cecil liess Frankel den Vorsprung von zwischenzeitlich mehr als einem Dutzend Längen nur deshalb schrumpfen, weil er auf die anderen "warten" wollte... Ein Ausnahmepferd eben!
Ein würdiger, ein frappant überlegener Sieger in der 203. Ausgabe dieses Klassikers. Nun ist die Turf-Welt gespannt auf den Derby-Auftritt von Frankel.
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