Dass wir auf Schweizer Bahnen längst nicht mehr wie früher rein "schweizerisch" wetten, ist bekannt. Dass nun ein nochmal neues Vermittlungs-System (ohne Zwischenstation in Lausanne) direkt von Paris auf den jeweiligen Rennplatz eingeführt wurde, weiss hingegen kaum jemand. Solange das funktioniert, spielt das Ganze auch keine Rolle.
Doch in Basel sahen sich die Verantwortlichen und vor allem die Wetter mit einer ungewohnten Situation konfrontiert. Zum einen fehlte nach dem vierten Rennen die Verbindung, womit die Auszahlung nicht freigegeben werden konnte (mehr als eine Stunde später erst). Und zum Zweiten wurden neu bei den Sieg- und Platzwetten neben den Programm-Nummern auch die Namen der Pferde angezeigt. Dumm nur, dass für den ganzen Basler Renntag kein einziger dieser Namen stimmte. Wer zum Beispiel im Basler Sprint Onic Dream auf Sieg gewettet hatte, sah neben der Nummer 2 den Namen Tigador. Napoléon de Bussy war "umgetauft" in Nahema d'A Foata oder im Monté hiess die Nummer 6 statt Prince du Chevrel neu Idéal de Bersac.
Des Rätsels Lösung: Offenbar hatte man den Basler Renntag mit einem Renntag in Biguglia auf Korsika verwechselt... Zum Glück wurden die Gewinne dann aber anhand der Nummern und nicht der Namen ausbezahlt.
Trotzdem bleibt zu hoffen, dass das Ganze in Dielsdorf dann richtig funktioniert.
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