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Ungar



Enttäuschung für Overdose-Fans: Der Wunderhengst wurde in England entzaubert (updated mit VIDEO)

Samstag, 21. Mai 2011 18:02

Der lange ungeschlagene Sprinter aus Ungarn musste sich in seinem Heimatland auf der Rennbahn von Haydock am Samstag (21.5.2011) recht deutlich geschlagen geben - und seine Entourage kann diesmal im Unterschied zu seiner ersten Niederlage kaum eine plausible Ausrede geltend machen.

Ist er schlicht nicht so gut, wie alle glaubten? Diese Frage dürften sich einige Zuschauer gestellt haben, die das Haydock-Rennen geschaut haben. Overdose galoppierte unter Andreas Suborics wie gewohnt sofort in vorderer Linie. Doch früh schon musste der Österreicher sich im Sattel des Favoriten rühren, ohne eine sichtbare Reaktion von Overdose. Als es auf den letzten 200 Metern zur Sache ging, kam keine Beschleunigung mehr. Er kämpfte zwar, doch es half nichts. Rang 7 im Zwölferfeld war natürlich nicht das, was die Entourage und alle Fans sich erhofft hatten. 4 Längen betrug der Rückstand auf den Sieger Sole Power.

 

Was ist nun von dieser Overdose-Leistung zu halten? Schwierig, doch zunächst gilt es festzuhalten, dass es sich um Gruppe-II-Rennen handelte. So starke Gegner hat Overdose, wie wir in der Vorschau schon geschrieben hatten, schlicht noch nie getroffen - ausser natürlich in Paris bei jenem denkwürdigen Rennen, welches er nach einem Fehlstart zwar "gewonnen" hatte, das jedoch annulliert worden war.

Anders als bei der ersten Niederlage in Baden-Baden, wo er Minutenlang mit der Startboxen-Crew gekämpft und damit schon vor dem Rennen viel Energie verpufft hatte, kann für Overdose diesmal keine "externe" Entschuldigung gefunden werden. Möglich, dass er beim zweiten Start nach langer Pause noch nicht in Top-Form war - eine solche wäre nötig gewesen gegen diese Gegner. 

 

Um zur Eingangsfrage zurückzukehren: Man müsste diese vermutlich etwas anders stellen, um Overdose gerecht zu werden. Denn aktuell als Sechsjähriger ist er definitiv nicht so gut, wie die meisten von uns geglaubt hatten. Doch damals als Dreijähriger war er ein Ausnahmepferd, definitiv. Mit einer phänomenalen Beschleunigung. Nur werden wir leider den Overdose jener Tage mit grösster Wahrscheinlichkeit nicht mehr sehen. Dies ist die bittere Erkenntnis für seine Fans aus dem Haydock-Rennen.

Doch - und deshalb gibt es noch Hoffnung - gerade im Rennsport gab es schon oft überraschende Wendungen. Auch ab und zu im Positiven...

 

 

Hier der Rennfilm (mit italienischem Kommentar...)

 

 

 

 

 



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