In Avenches sind wir uns PMU-Rennen (oder eben PHH-Rennen, wie sie jetzt heissen - wir finden die alte Bezeichnung schöner...) längst gewohnt. Doch Vergleiche mit anderen Veranstaltern sind natürlich wichtig. Nun kam die Meldung aus Baden-Baden, dass der Umsatz für die 6 Rennen am Donnerstag Abend rund 1.5 Millionen Euro betrug. Nur schon der Umstand, dass Baden-Baden diesen Umsatz frei heraus kommuniziert, ist interessant. Denn in Avenches werden die Umsätze gegenüber der Presse ja nicht mehr "frei gegeben", mit dem Hinweis, PMU Frankreich wolle das nicht.
Nun gut, wie sind die 1.5 Millionen Euro im Quervergleich ein zuordnen. Zum einen ist dies deutlich tiefer als die jeweils bei den Trabrennen in Avenches erzielten Umsätze (zuletzt um 2.5 Millionen). Doch da in Avenches die Galopprennen interessanterweise auch deutlich weniger stark bewettet werden, sind die 1.5 Millionen EUR genau in der Range, welche die Galopper im IENA ebenfalls erzielen. Baden-Baden hatte zudem grosse Felder, was erfahrungsgemäss auch hilft.
So erzielte Baden-Baden Einnahmen von 45'000 EUR (3% des Umsatzes), was gewissermassen als willkommener Zustupf zu verstehen ist. So zentral wie in Avenches ist diese Einnahmequelle in Baden-Baden jedoch bei weitem nicht.
Am Samstag (4.6.2011) gibt es nochmal 6 PMU-Rennen aus Baden-Baden - bevor dann am Dienstag (Trab) und Mittwoch (Galopp) Avenches wieder an der Reihe ist.
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