Von offizieller Seite ist es nicht kommuniziert worden, im Rennprogramm ist keine Silbe darüber zu finden. Für die Wetter (jedenfalls für die wenigen passionierten, die es auf Schweizer Rennplätzen noch gibt) ist die Message jedoch von grösster Wichtigkeit: Es gibt am 19. Juni 2011 weder im Derby noch im PMU-Trabrennen einen gemeinsamen Topf ("masse commune" wie es die Franzosen und Romands so schön sagen) für die Wetten.
Das heisst, wer in Frauenfeld wettet, spielt mit (oder gegen) alle anderen in Frauenfeld. Was in ganz Frankreich (oder auch in der Romandie) gewettet wird, spielt dabei überhaupt keine Rolle. Es gibt verschiedene Quoten in Frauenfeld und in Frankreich.
Oder noch etwas krasser ausgedrückt: Wer in Avenches im Restaurant eine Wette abschliesst, wird eine andere Quote bekommen als jemand, der die genau gleiche Wette in Frauenfeld auf dem Rennplatz spielt.
Die Buchmacher, von denen im Internet einige die Rennen auch im Angebot haben, dürften sich grösstenteils wohl an den PMU-Quoten orientieren.
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