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Marcel Scherrer geht: Der RVZ-Geschäftsführer hat gekündigt

Donnerstag, 23. Juni 2011 16:30

Der Rennverein Zürich kommt nicht zur Ruhe, Geschäftsführer Marcel Scherrer hat per Ende August gekündigt.

Nach dem Kurswechsel an der Generalversammlung des RVZ, als der designierte neue Präsident Marc Hunziker kurzfristig das Handtuch warf und schliesslich Martin Gloor als Nachfolger von Dieter Syz gewählt wurde, und dem gelungenen ersten Renntag unter der Führung von Gloor kehrt keine Ruhe ein im Rennverein Zürich.

 

Geschäftsführer Marcel Scherrer hat Ende Mai seinen Job gekündigt, wie wir erfahren haben. "Ja, das stimmt. Ende August bin ich weg", erklärte Scherrer auf Anfrage.

Scherrer, der sich als Nachfolger des langjährigen RVZ-Geschäftsführers Urs Clavadetscher rasch eingearbeitet und sich reihum viel Kredit geschaffen hatte, ist seit der Generalversammlung im Frühling auch im Vorstand des RVZ, aus dem sich das langjährige Mitglied Stefan Cavelty unmittelbar nach der Wahl verabschiedet hatte.

 

Wie die Zukunft im Rennverein Zürich nun aussieht, ist unklar. Einer der beiden Mitarbeiter von Scherrer hatte bereits gekündigt und ist noch nicht ersetzt worden. Und nun folgt die Ferien-Zeit. Wichtig ist, dass die Trainingsbedingungen nicht darunter leiden. Zumal der für nach dem Frühlingsrenntag versprochene neue Sand auf der Trainingsbahn noch immer fehlt.

Martin Gloor hat uns innert der abgemachten Frist die fest versprochene Antwort nicht geliefert, wie es denn nun weiter gehe.

 

Bahnen rund 50 Meter breit? Nun doch keine Trab-Bahn?

Auch bezüglich des Rennbahn-Projektes ist nach wie vor vieles unklar. Auf seiner Homepage hat der RVZ die aktuellsten Pläne publiziert. Auch im Newsletter ist von den verschiedenen Bahnen die Rede.

Gezeigt hat Gloor die Pläne bisher noch nie öffentlich, nicht an der "Informations-Veranstaltung" letztes Jahr und auch nicht an einer angekündigten, dann aber kurzfristig abgesagten Orientierung diesen Frühling.
Das einzig Stete in dieser Angelegenheit ist der Wandel - hiess es ganz zuerst noch, es gebe vier Bahnen (2 Gras, Allwetter und Trabbahn) schrumpfte das Projekt zwischenzeitlich auf die Variante Allwetter, Trab und kleinere Grasbahn für Hindernis sowie Trainings-Grasgalopps.
Nun spricht und schreibt Gloor von drei Bahnen: "Wir werden in Dielsdorf künftig drei Bahnen haben. Eine Allwetterbahn, eine Grasbahn für Galopper und eine Grasbahn, auf der dank schwenkbaren Hindernissen sowohl Hindernis- wie auch Trabrennen möglich sind."

Die Bahnen sollen insgesamt 48 Meter breit sein (!), die Grasbahn und die Allwetterbahn je 18 Meter, die Hindernis-/Trab-Grasbahn 12 Meter (wie die aktuelle Dielsdorfer Grasbahn).

 

Eine Sandbahn für die Traber, die sich sehr auf eine Trainingsmöglichkeit auf Sand in der Deutschschweiz (neben dem Schänzli in Basel, wo die Zukunft ungewiss ist) gefreut hatten, ist demnach nicht mehr aktuell.

 

Ungeklärt ist auch nach wie vor die Frage der Finanzierung. Welcher Investor, so die für uns entscheidende Frage, ist gewillt in Anlagen zu investieren, die einem Verein (eben dem RVZ) gehören?

Kommt Zeit, kommt Antwort.

 

Zusätzlicher Mini-Renntag am 24.September 2011

Am 24. September, dem Auktions-Samstag vor dem neu unter dem Patronat von Range Rover gelaufenen Grand Prix Jockey Club, finden zusätzlich 3 Galopprennen statt. Nach der Auktion gibt es gemäss Gloor auf der Rennbahn "ein tolles Fest für alle", wie er im RVZ-Newsletter schreibt.

 

 



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