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Al Din



Der Rennverein Zürich hat noch keine Lizenz für seinen August-Renntag

lundi, 04. juillet 2011 22:49

Im aktuellen Rennkalender (5.7.2011) haben sämtliche in der zweiten Saisonhälfte veranstaltenden Rennvereine für die Durchführung ihrer Renntage vom SPV die Lizenz erhalten - ausser der RVZ.

Am 21.August soll auf der Parkrennbahn Zürich-Dielsdorf der zweite Renntag unter der neuen Regie über die Bühne gehen. Doch der Rennverein Zürich steht als einziger Rennverein, der in der zweiten Saison-Hälfte Rennen durchzuführen plant, noch ohne SPV-Lizenz da.

Explizit steht dies nicht so im aktuellen Rennkalender unter den "Mitteilungen des Vorstandes des Schweizer Pferderennsport-Verbandes", aber bisweilen ist es bekanntlich interessanter, zwischen den Zeilen zu lesen. Und so fällt auf, dass der RVZ eben nicht aufgelistet ist unter den "Lizenz-Empfängern".

 

Wir haben den SPV-Präsidenten Jean-Pierre Kratzer kontaktiert und ihn zum aktuellen Stand der Dinge in Sachen RVZ-Lizenz gefragt. "Die Unterlagen, welche uns Martin Gloor eingereicht hat, erlauben uns noch gar keine Beurteilung", erklärte Kratzer, "sie sind noch nicht vollständig oder zum Teil nicht aktuell." Kratzer betonte, der SPV mache lediglich seine Arbeit, um die Interessen seiner Mitglieder zu schützen. Deshalb möchte der Vorstand SPV wissen, wie ganz allgemein die finanzielle Situation der Rennvereine aussieht, wie es um die Finanzierung der einzelnen Renntage bestellt ist, wer für die Organisation verantwortlich ist und wie die Organisationsstruktur aussieht. Ähnlich einer Lizenz-Erteilung für einen Fussball-Club in der höchsten Liga.

 

"Im Falle des RVZ wurde im Frühling nach der Wahl von Martin Gloor zum Präsidenten eine Sanierung der Bilanz angekündigt", erklärte Jean-Pierre Kratzer, "doch anhand der uns nun übergebenen Bilanz per Ende März können wir nicht beurteilen, ob in dieser Richtung etwas getan wurde oder nicht." So oder ähnlich sieht es im "Lizenz-Dossier" offenbar bei mehreren wichtigen Punkten aus.

Gloor und seine Crew haben nun einen genau terminierten Aufschub erhalten, um die fehlenden Unterlagen nachzuliefern, respektive nachzubessern.
Es deutet einiges darauf hin, dass eine simple Vorauszahlung der Preisgelder an die Dachverbände (wie es im Frühling als Bedingung für die Lizenzerteilung verlangt wurde, damit die Dachverbände nicht plötzlich zu RVZ-Gläubigern werden) diesmal nicht mehr reicht. Denn im Unterschied zu damals kann die neue RVZ-Crew sich nicht mehr hinter den erst kurz zuvor übernommenen Geschäften verstecken.

 

VRV will keinen Mini-Renntag am Auktions-Samstag vor dem Jockey Club

Im selben Rennkalender sticht eine Mitteilung unter dem Titel "Verband der Rennvereine - Mitteilungen des Vorstandes" ins Auge. Dabei geht es um den vom RVZ geplanten Mini-Renntag vom 24.September mit drei Galopprennen (darunter die mit 30'000 Franken dotierte Chance 2011). Gemäss Statuten muss der VRV jeden Renntag genehmigen. "Dazu braucht es Einstimmigkeit", erklärt Kratzer, "doch an der Versammlung vom 24.Juni in Avenches war keiner der Rennvereine dafür." Im September ist der Datenkalender gemäss Ansicht der Rennvereins-Präsidenten mit 9 Renntagen so dicht gedrängt, dass ein zusätzlicher Renntag wenig Sinn mache, nicht zuletzt der Belastung der Funktionäre wegen. Auch Galopp Schweiz-Präsident Jakob Broger äusserte sich gemäss der Mitteilung im Rennkalender dahingegend.
Notabene war dies gewissermassen nur eine Eventual-Abstimmung, denn ein RVZ-Antrag lag gemäss Kratzer gar nicht vor. Martin Gloor selbst fehlte bei seiner ersten VRV-Sitzung als RVZ-Präsident - weder eine Abmeldung, bzw. Entschuldigung noch ein allfälliger RVZ-Stellvertreter waren in Avenches angekommen.

So wurde auch die Verteilung der Renndaten für 2012 in Abwesenheit des RVZ vorgenommen. Dielsdorf ist im Datenkalender für die kommende Saison wie von Martin Gloor angekündigt mit 5 Renntagenvertreten, am 29. April, 10. Juni, 19. August, sowie 23. und 30. September. Wobei hinter dem Juni-Renntag noch "evtl." steht.

Eventuell - diesem Wort kommt nach aktuellem Stand der Dinge eine nicht unwichtige Bedeutung zu. 

 

Endlich neuer Sand auf der Trainingsbahn

Positives gibt es auch noch zu berichten: Für die Trainingsbahn in Dielsdorf gab es letzte Woche endlich den frischen Sand, der für nach dem Mai-Renntag angekündigt und vom Präsidenten im Brief vom 24. Mai 2011 (also zwei Wochen nach dem Renntag) nochmal versprochen wurde, mit den Worten: "Es gilt die Arbeiten an der Sandbahn (Einfüllen von neuem Sand) abzuschliessen, die Bedingungen für den Trainingsbetrieb zu verbessern." Gut für die Gesundheit der Pferde, dass dies nun endlich geschehen ist.

 

 

 



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