Es hatte durchaus vielversprechend ausgesehen aus Schweizer Sicht an diesem Tag. Doch irgendwie war der Wurm drin in Aix-les-Bains.
In einem Handicap über 2000 Meter (14'000 EUR) bewies Stall Bocskais Löwengang, dass er auch über 2000 Meter gefährlich ist. Unter Noëmi Herren hatte er im letzten Bogen keinen glücklichen Rennverlauf, machte dann im Einlauf viel Boden gut und scheiterte als schnellstes Pferd nur um etwas mehr als 2 Längen - trotzdem gab es für den 15:1-Aussenseiter (unglaublich nach dem kürzlichen Sieg) kein Geld, denn es reichte nur für Rang 6 im Zwölferfeld.
Auf dem gleichen undankbaren 6. Platz landete auch Hans-Georg Stihls Rock of India, der unter Antoine Sanglard den Grand Prix d'Aix-les-Bains (2000 Meter 21'000 EUR) bestritt. Gegen starke Gegner machte der Schimmel im Einlauf aus hinteren Regionen noch etwas Boden gut, hatte aber am Ende keine Chance auf einen Toto-Rang. Auf Platz fünf fehlten eineinhalb Längen.
Kein Geld gab es für den für Peter Scotton laufenden und von Bernard Goudot trainierte Karazzo. Der Vierjährige, der seit dem 21.März 2010 seinen 24. (!) Start absolvierte, belegte in einem Handicap Rang 8.
Der ebenfalls gelaufene Limiel (Scuderia del Clan) war in einem 26'000-EUR-Jagdrennen am Start. Unter Thomas Beaurain lag er von Beginn weg an letzter Stelle, bevor er eine Runde vor Schluss stürzte (sorry, dass wir zunächst berichtet hatten, Limiel sei Nichtstarter gewesen - die Geny-Datenbank ist auch Tage nach dem Rennen noch immer dieser Ansicht!).
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