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Lilian



CRB-Generalversammlung in Illnau: Arnold Furter neuer Präsident - es wartet viel Arbeit

Montag, 05. September 2011 23:52

An der ausserordentlichen Generalversammlung des Clubs der Rennpferde-Besitzer wurde Arnold Furter zum neuen Präsidenten und Andreas Lanter in den Vorstand gewählt.

Die Traktanden, welche die Mitglieder des Clubs der Rennpferdebesitzer (CRB) erhalten hatten, waren verheissungsvoll. Nichts weniger als eine Neuausrichtung wurde unter Punkt 4 der auch im Rennkalender publizierten Traktandenliste angekündigt. Letztlich war nach lediglich 30 Minuten Versammlung aber vor allem eines offensichtlich: Auf den CRB-Vorstand wartet viel Arbeit.

 

Zuerst wurde die zurückgetretene Präsidentin Liliane Zimmermann von Arnold Furter geehrt und zum Ehrenmitglied ernannt. Dies unter warmem Applaus der Anwesenden.

 

Schliesslich liessen sich die bisherigen Vorstandsmitglieder wieder wählen, Hanspeter Fritschi und Arnold Furter, der neu offiziell als Präsident fungieren wird. Neu in den Vorstand gewählt wurde Andreas Lanter, der in verdankenswerter Weise die Club-Finanzen aufgearbeitet hat. Im vergangenen Geschäftsjahr resultierte ein Verlust von 27'000 Franken. "Dies bei einem Eigenkapital, respektive liquiden Mitteln von 67'000 Franken", erklärte Lanter. Es wurden Rennen finanziert in Fehraltorf, Maienfeld sowie Avenches für insgesamt 17'000 Franken. Zudem folgten Ausgaben für diverse Ehrungen etc. 

 

Der CRB generiert pro Jahr Einnahmen aus Mitglieder-Beiträgen von rund 15'000 Franken. Den Jahresbeitrag von 80 Franken möchte der neue Präsident in absehbarer Zukunft auf 100 Franken erhöhen.

 

Sein Ziel ist es, den CRB auf ein bessere Gleis zu führen, wie Arnold Furter erklärte. Der CRB wolle sich wieder mehr Gehör verschaffen bei den Präsidenten Galopp Schweiz (Jakob Broger) oder SPV/VRV (Jean-Pierre Kratzer). Die Gelder sollen gemäss Furter nicht mehr einfach für Apéros ausgegeben werden, das sei rausgeworfenes Geld. Vielmehr gehe es darum, deutschschweizer Rennvereine zu unterstützen, die das Geld sehr nötig hätten. 

Zusammenfassend möchte Furter für den CRB: Vermehrt Kontakt zu den Dachverbänden, einen grösseren Stellenwert und 100 neue Mitglieder, wie er wörtlich sagte. 

 

Unter den anwesenden Mitgliedern gab es auch kritische Stimmen. Anton Kräuliger erklärte, es dürfe nicht einfach nur Geld verteilt und damit eine "Pflästerli-Politik" betrieben werden, sondern man müsse für neue Impulse sorgen. Geld soll nur für zusätzliche Rennen gesprochen werden.

 

Katrin Kümin wollte das verbindende Element des CRB betont haben, und dazu gehöre auch ein gutes Fest.

 

Andreas Lanter seinerseits fragte sich, wo denn der CRB im Einheitsverband überhaupt noch etwas zu sagen habe. "Wir müssen uns fragen, wo wir überhaupt noch etwas bewirken können", so Lanter, "was wir mit dem Einheitsverband aus den Händen gegeben haben, müssen wir jetzt wieder zurückerobern. Sonst ist es wirklich nur eine Farce."

 

Thomas Kammermann fügte an, die Stimme der Besitzer sei bei Galopp Schweiz nicht mehr vertreten. Und die ominöse Besitzer-Kommission gebe es inzwischen gar nicht mehr. Er regte an, das müsse die Aufgabe des CRB sein, die richtige Bezeichnung müsste für ihn lauten: "Vereinigung der Rennpferde-Besitzer" und nicht "Club".

 

Wie eingangs geschrieben: Es wartet sehr viel Arbeit auf den Vorstand, wenn aus dem einst einflussreichen CRB tatsächlich mehr als ein Club werden soll.

 



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