Im Anschluss an die Rennen informierte Jean-Pierre Kratzer nicht nur über die Situation betreffend Rennverein Zürich. Er kam auch auf die PHH-Rennen für die Galopper im 2012 zu sprechen. Der definitive Entscheid, wieviele PHH-Renntage die Galopper im 2012 in Avenches haben werden, fällt Ende September.
Kratzer machte am Beispiel des aktuellen Renntages deutlich, wie wichtig mehr Starter sind. Der Wett-Umsatz war mit 1.5 Millionen EUR in den 6 Rennen gut. "Doch mit 2 Startern mehr pro Rennen könnten wir etwa 2 Millionen EUR machen", so Kratzer.
Wie es mit den November-Rennen in Avenches aussieht - noch sind keine für die Galopper ausgeschrieben - wird sich ebenfalls Ende September entscheiden.
Einigen Wirbel verursachte zudem der im Meilenrennen gegebene Fehlstart. Shetan war in seiner Boxe geblieben. Wir hatten die Gelegenheit in der Regie vor Ort den Film zu konsultieren - notabene Bild für Bild, unmittelbar auf die Vorderseite der Boxen gerichtet. Darauf ist ganz klar zu sehen, dass alle Boxen genau gleichzeitig aufspringen. Nur blieb Shetan einfach in seiner Boxe. Der Starter entschied auf Fehlstart - ein Tatsachen-Entscheid, den es zu akzeptieren gilt. Kratzer erklärte, er akzeptiere es nicht, dass Champion-Trainer Miro Weiss sich lauthals über abschätzig über die Professionalität des IENA und deren Mitarbeiter ausgelassen habe, ohne die Fakten zu kennen. Dies zeuge von der schlechten Grundstimmung im Lager der Galopper.
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