Fünfzehn Pferde aus Italien, Frankreich, Deutschland, aus Tschechien und aus der Schweiz laufen am Sonntag im Gran Premio di Merano über 5000 Meter und 24 Hindernisse auf Gruppe-I-Ebene.
Mit zwei Pferden ist der französische Top-Hindernis-Trainer Guillaume Macaire vertreten. Er entsendet Chercheur d'Or (23 Starts, 10 Siege, in diesem Jahr nach fast zwei Jahren Pause bei drei Starts noch ungeschlagen) und Ole Campanero (4 Siege bei 24 Starts), um den im Vorjahr mit dem zuvor in Avenches siegreichen Rigoureux errungenen Titel zu verteidigen. Drei weitere Pferde kommen aus Frankreich.
Jiri Kousek, in der Schweiz bestens bekannt, reitet den aus Tschechien angereisten Imprezer. Deutschland sind zwei Recke-Schützlinge dabei. Mit Charakter Building ist sogar ein Pferd dabei, das diesen Frühling noch im Grand National am Start war (15. von 19 klassierten).
Aus Schweizer Sicht interessiert aber natürlich insbesondere das Abschneiden von Oh Calin, der letztes Jahr auf dem hervorragenden dritten Rang überrascht hatte. Wiederum ist Christophe Monjon der Partner des "Baumgartners". Letztes Jahr waren 12 Pferde am Start, 6 kamen ins Ziel. Rigoureux hatte sich damals mit sage und schreibe 17 Längen Vorsprung durchgesetzt. Der inzwischen 11-Jährige hat am 22. April diesen Jahres sein (bisher?) letztes Rennen bestritten. Bei 45 Starts hat er 27 Mal gewonnen - so eben auch im April in Châteaubriant.
Im Rahmenprogramm bietet Philipp Schärer zudem Bagmati auf, der in den Farben der Scuderia del Clan um 18.10 Uhr ein mit 18'000 EUR dotiertes Hürden-Rennen über 3300 Meter bestreitet.
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