Kleine Felder, grosse Gelder - diese alte Wett-Weisheit macht den Wettern am Sonntag Hoffnung für die Hauptrennen. Denn ausgerechnet da sind nur wenige Starter dabei, so dass zum Beispiel die Zweierwette in richtiger Reihenfolge getroffen werden muss und bei der Platzwette das herausgesuchte Pferd unter die ersten zwei kommen muss.
Ausgesprochen interessant sind die beiden Hauptereignisse jedoch trotzdem: In beiden Rennen ist keine klare Hierarchie auszumachen. Bei den Zweijährigen in der VSV-Chance 2011 liegt dies in der Natur der Sache, denn 7 Kandidaten haben allesamt erst wenige Starts absolviert, Zack Tiger ist gar Lebensdebütant. Fundao dürfte mit Trois fois Trois und Prado die Favoritenrollen übernehmen.
Im Silberblauen Band von Zürich, dem Kids' Day Race, hat effektiv jeder der 6 Starter - die Hälfte aus dem Quartier von Miro Weiss - eine Siegchance, was es für die Wetter definitiv nicht einfach macht. Interessant ist insbesondere auch der Auftritt von Shakalaka, der vor einer Wochen aus einer Pause kommend mit gutem Schluss-Spurt überzeugte.
Im besten Trabrennen des Tages, dem mit 15'000 Franken dotierten Preis der Lieferanten, trifft sich die erweiterte Elite in Abwesenheit des neuen Meisters Onic Dream und Nucléar. Im letzten Rennen vor der Meisterschaft, am August-Renntag, gewann hier Prince du Chevrel über 1600 Meter. Nun muss er wie auch Altmeister Junior du Rib mit 25 Meter Zulage starten - hinter sehr guten Pferden wie Owens d'Em, Narcos d'Acanthe, dem frischen Sieger Norisdor und seinem runner-up Mask du Granit.
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