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Lyskoya



Bet on Me triumphiert mit Dirk Fuhrmann im Cross-GP Maienfeld

Sonntag, 16. Oktober 2011 17:23


Bet on Me (Dirk Fuhrmann, rechts) schlägt den Schimmel Notez Le im Cross-GP Maienfeld (Foto: Ueli Wild)

Unterwegs liess Dirk Fuhrmann den Landihof-Jumper Bet on Me an letzter Stelle galoppieren, doch am Ende war er voll da: Bet on Me kämpfte sich auf den letzten Metern an Notez Le vorbei und gewann vor 10'000 Zuschauern das höchstdotierte Cross der Schweiz.


 

Wenn der Name Programm ist: BET ON ME!

 

Bei besten Bedingungen feierten 10'000 Zuschauer, die für den Saison-Rekord-Umsatz von 142'317 Franken sorgten, ein Rennsport-Fest erster Güte. Mit packenden Duellen, wie im Grossen Preis von Maienfeld, dem mit 30'000 Franken dotierten Hauptereignis, dem mit 5400 Meter längsten Pferderennen der Schweiz.

 

Negus des Mottes zeigte dem Feld wie gewohnt vom Start weg den Weg. Jedoch in etwas weniger zügigem Tempo als in den letzten Jahren. In der Endphase konnte der 10-Jährige jedoch nicht mehr folgen, musste schliesslich hinter Pipina mit dem ungewohnten 5. Platz Vorlieb nehmen. Dies nachdem er bis nach dem drittletzten Sprung geführt hatte.

Vor dem Jeninser, dem zweitletzten von 34 Hindernissen, übernahm Notez Le resolut die Spitze. Doch Bet on Me und Monkstown liessen sich nicht abhängen. Dirk Fuhrmann entlockte nach dem letzten Hindernis Stall Landihofs Riese (sicher über 170 Zentimeter Stockmass, Jürg Langmeier wird in für die LeserInnen von horseracing.ch extra messen...) bis ins Ziel die entscheidenden Reserven und freute sich königlich über den Halblängen-Sieg. Der Grosse Preis der Stadt Maienfeld hatte im Palmarès des mehrfachen deutschen Hindernis-Champions noch gefehlt. Sein Jubel zeigte, wie wichtig dieser Treffer für ihn ist.

Notez Le blieb wie im Vorjahr (damals hinter Lyskoya) der zweite Platz vor Monkstown, der nur zwei Längen dahinter folgte.

 

"Dirk hat den Unterschied ausgemacht", analysierte Trainer Jürg Langmeier 13 Jahre nach seinem letzten Trainer-Sieg im GP Maienfeld - dazwischen hatte er 2005 mit Gottschalk als Reiter gewonnen. "Bei Bet on Me hängt alles davon ab, wie er unterwegs atmet. Wenn er pullt, geht es nicht. Dirk hat ihn perfekt im Griff. Das war nun sein vierter Start mit Bet on Me, zweimal haben die beiden gewonnen." (notabene: Genau diese Analyse mit dem "unterwegs gut atmen" hatten wir bei den Wett-Tipps auf horseracing-data.ch so beschrieben...).

 

Bet on Me gewann beim 25. Start auf Schweizer Bahnen zum 5. Mal und verdiente zusammen mit den 11 Platzgeldern auf hiesigen Bahnen bereits 65'280 Franken. Hinzu kommen 4 weitere Siege sowie rund 90'000 Euro Preisgeld aus Frankreich, wo Bet on Me bis Ende 2007 unter den Fittichen des Spitzen-Hindernis-Trainers Guillaume Macaire an den Start gegangen war.

 

Nicolas Guilbert "from hero to zero"

Im Gegensatz zu Dirk Fuhrmann, der im kleinen Cross mit Cromat bei der engen Wendung nach dem Maueraufsprung weggerutscht und ausgeschieden war, machte Nicolas Guilbert den umgekehrten Weg. Zuerst gewann er in extremis das Debütanten-Duell zwischen Vac de Regnière und Power Boy im kleinen Cross. Dann ritt er mit dem überlegenen Saint Léonard im Jagdrennen falsche Bahn (bog zu früh in die Diagonale ein), machte das Rennen trotzdem weiter (anstatt anzuhalten und das Pferd für kommende Aufgaben zu schonen) und kam weit vor den Gegnern ins Ziel - wurde nachträglich aber logischerweise disqualifziert und kassierte 2 Tage Lizenzentzug (für den 30.Oktober in Frauenfeld und den 12. November in Avenches).

 

Und nach dem Cross-GP wurde die Rennleitung gleich nochmals aktiv in Sachen Guilbert: Wegen Peitschenmissbrauchs, notabene im 5. Wiederholungsfall innert eines Jahres. Für das 4. Vergehen hatte er bereits 4 Tage Lizenzentzug und eine Busse von 600 Franken aufgebrummt bekommen, nur dank eines Rekurses (dessen Behandlung noch aussteht, der aber aufschiebende Wirkung hatte) durfte er in Maienfeld überhaupt reiten. Nun geht der Franzose also hin und haut gleich nochmal zu oft drauf (mindestens 8 oder 9 Schläge). Nun wird sich die Sanktionskommission nochmal mit dem Fall befassen - und bezüglich Rekurs spricht dieser neuerliche Vorfall kaum für ihn.

Den Sieg im Jagdrennen erbte schliesslich Youngstown mit Zdenek Matysik, der Cando Diao und Ian bezwang.

 

 

 

 

Mehr folgt.



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