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Fun



Jockey Mickael Barzalona schafft mit Godolphins Kinglet in Dubai das klassische Double

Donnerstag, 09. Februar 2012 21:14

Am heutigen Carnevals-Renntag in Meydan dominierten einmal mehr die blauen Godolphin-Farben und damit die beiden Trainer Suroor und Al Zarooni. Nach dem eindrücklichen Sieg in den UAE 1000 Guineas mit Gamilati letzte Woche, gewann Mickael Barzalona nun auch das Pendant der Hengste im Sattel von Kinglet!


(be.k.) Barzalona ritt den Kingmabo-Sohn am Ende des Feldes und passierte die acht Gegner auf der Einlaufgeraden. Der als Favorit gehandelte Al Zarooni-Schützling verlängerte in der Endphase seinen Galoppsprung zusehends und gewann mit einer Dreiviertellänge. Bereits im Vorjahr hatte Mickael Barzalona die UAE 2000 Guineas in den gleichen Besitzerfarben für sich entschieden, nämlich mit Splash Point. Kinglet solle eigentlich am World Cup –Tag im UAE Derby ( Dotierung von 2 MIO US Dollars!) , meinte Mahmood Al Zarooni, doch müsse man diesen Plan überdenken. Der Hengst sei nach dem Rennen sehr müde gewesen, man werde sehen, wie es weitergehe – auch betreffend Renndistanz.

 


Mendip, der Tapeta-Track-Spezialist


Die Round 2 der Al Maktoum Challenge ( Gruppe 2, 1900m, Preisgeld: 1,3 MIO SFR) war beinahe ein Wettkampf einheimischer Trainer und Besitzer! Einzig der international erfolgreiche Mike de Kock aus Südafrika trat als Trainer von zwei der elf startenden Pferde  als "Ausländer" ins Bild . Sein Master of Hounds (C.Soumillon) wurde denn auch favorisiert, während sein anderer Starter, der zehnjährige (!) Hunting Tower, als dessen Pacemaker agierte. De Kock überwintert stets mit zahlreichen Pferden, darunter auch südafrikanischen Champions, in Dubai. Nun, Master of Hounds endete als guter Dritter, doch den Sieg schnappte sich der fünfjährige Mendip mit Kieren Fallon im Sattel.
Der amerikanisch gezogene Dunkelbraune gewann mit Eineinviertellängen und realisierte seinen fünften Erfolg auf dem Tapeta-Track von Meydan!

Insgesamt hat der sensible Hengst bei neun Rennen (acht davon in Meydan) deren sechs gewonnen. Sein Trainer Saeed bin Suroor kommentierte: "Mendip hatte letzten Sommer eine Pause, bevor er wieder ins Training kam. Das tat ihm gut. Am Morgen in der Arbeit macht er alles gut, doch am Renntag ist er etwas heikel. Bisher hatte er  ausser beim Debüt als Zweijähriger immer Frankie Dettori im Sattel. Beim Comeback hier anfangs Januar wurde er Vierter und brauchte das Rennen noch. Kieren Fallon hat ihn sehr gut geritten. Nun werden wir entweder den World Cup oder ein anderes Rennen an diesem Tag anvisiseren."

Mendip, der stets mit einer Monty Roberts-Decke in die Startboxen geführt wird, ist eigentlich ein Meilenspezialist. Im World Cup geht die Reise über 2000 Meter. Das dürfte spannend werden! Fallon war jedenfalls angetan von Mendip und sagte: "Er ist ein sehr, sehr gutes Pferd und wunderschön zum Reiten. Sein Sieg hier war eigentlich viel leichter als es den Anschein gemacht haben mag." Dettori hatte in diesem Rennen den vielversprechenden Dubai Prince vorgezogen, der allerdings enttäuschend lief und unplatziert blieb.


Bold Silvano Fünfter beim Comeback


Mit Spannung erwartete man in Meydan den Auftritt von Bold Silvano.
Mike de Kocks letztjähriger World Cup-Favorit, der dann einer Verletzung wegen gar nicht starten konnte, hat eine lange Rennpause hinter sich. Als haushoher Topfavorit nahm er heute die Firebreak Stakes ( Gruppe 3, 1600m, 9 Starter) in Angriff, pilotiert von Christophe Soumillon. Der sechsjährige, imposante Silvano-Sohn galoppierte am Schluss des Feldes. Soumillon musste seinen Partner bereits früh anschieben, worauf dieser auch mitkämpfte, aber erst nicht viel Boden gut machen konnte. Dann jedoch kam er der Spitze doch noch näher. Er wurde Fünfter, nicht weit vom Sieger entfernt und ohne, dass ihn Soumillon hart angefasst hätte. Wenn alles gut läuft, wird Bold Silvano Ende März also doch noch im World Cup laufen.



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