(SCS) Der Prix de France gilt als Revanche für den Prix d’Amérique – gestern kam es in Vincennes zur Revanche. Nur gerade 10 Pferde traten an zur ersten Prüfung des Circuit International über 2100 Meter Autostart. Ready Cash (Frank Nivard) musste mit der Startnummer 6 ins Rennen – es gelang ihm nicht,
die Spitze zu nehmen. Jean-Philippe Dubois beorderte den Love-You Sohn Royal Dream umgehend nach vorne und nahm Tempo weg. Dahinter kam es zu taktischen Spielchen – Ready Cash’s Driver Franck Nivard wirkte dabei recht unglücklich – und als er dann auch noch den Mitfavoriten Main Wise AS (Pierre Levesque) dicht im Nacken spürte, quittierte er dies mit einen heftigen Kopfschlagen. Es kam wie es kommen musste, Royal Dream zog vorne seines Weges – Ready Cash kämpfte tapfer um Rang zwei – musste sich aber auch noch vom aussen heranfliegenden Main Wise AS geschlagen geben.

Royal Dream (Nr 7, rechts) schlägt Main Wise AS (links) und Ready Cash (Nr 6). Foto: Stéphane Caron.
Dahinter klassierte sich The Best Madrik (J.Et. Dubois) auf dem guten vierten Platz und bewies erneut, dass er gegen die Besten mithalten kann.
Die weiteren Pläne von Royal Dream, der den Kilometer in 1.11.6 reduzierte, sind noch unklar – ein Start im Prix de Paris am kommenden Sonntag wird allerdings ausgeschlossen. Möglich wäre allenfalls eine Teilnahme im Grand Critérium de Vitesse in Cagnes-sur-Mer.
Der Amérique-Triumphator und "Roi de Vincennes" Ready Cash wirkte in der Endphase des Rennens müde und wird nun wohl pausieren – respektive in Bälde die Decksaison in Angriff nehmen.

Ein Natur-Traber ohne Hilfsmittel: Royal Dream macht grossen Eindruck!
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