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Noble Limousin



Avenches Karfreitag 2012: Heros Champ und Nègre du Digeon spielen ihre Klasse aus

Freitag, 06. April 2012 21:14

Am Premiums-Abend am Karfreitag, 6.April 2012, setzten sich in den wichtigsten beiden Rennen die Klasse-Pferde Heros Champ (Prix des Jeunes) und Nègre du Diegon (Elite) durch.

(mmo) Die beiden Meilenrennen sahen verdiente Sieger am Freitag in Avenches. Zunächst war der zuletzt mehrfach unglückliche (weil im Einlauf "eingemauerte") Heros Champ an der Reihe. Dies im Prix des Jeunes, dem mit 15'000 Franken höchstdotierten Rennen des Tages. Mit der Startnummer 8 blieb Thomas Fuchs nicht viel anderes übrig, als den Toto-Favoriten entweder aufzunehmen oder marschieren zu lassen. Er tat letzteres, tauchte sofort an der Seite von Topattina auf und übernahm in der Gegenseite die Spitze - dies mit einem Speedpferd. Doch Thomas Fuchs hat schon mehrfach bewiesen, dass er eine gute Hand und ein gutes taktisches Gespür hat. In der Tat stiefelte Heros Champ in der Folge seinen Gegnern davon. In 1:14,5 dominierte er nach Belieben, mit dreineinhalb Längen Vorsprung auf die gut fertig machende Sonate de Bomo, die den vor dem letzten Bogen fehlerhaften Tango du Martza noch abfing.

Es war dies der 5. Sieg für Heros Champ beim 15. Start in der Schweiz, weitere 9 Mal plazierte er sich auf einem Geldrang. Er verbesserte seinen Rekord von 1:16,0 auf 1:14,5.

 

Im Meilenrennen der Elite-Pferde übernahm wie erwartet Rattzino die Spitze und sorgte für ein schnelles Tempo. In seinem Rücken hatte Nègre du Digeon ein ideales Rennen. Aussen versuchte Number One Chah aufzurücken, machte jedoch im letzten Bogen einen Fehler und liess den Toto-Favoriten Nocéen de Digeon "Nase im Wind". Dieser beschleunigte in der Zielgerade zwar, schien Mitte Gerade um den Sieg mitreden zu können, kam aber auf den letzten 150 Metern nicht mehr weiter. Nègre du Digeon, sein Fast-Namensvetter, hingegen zog in Front und gewann mit Marcel Humbert leicht vor dem ein gutes Comeback gebenden Prince du Chevrel. Noble Limousin schnappte Nocéen de Digeon auf den letzten 50 Metern noch Rang drei weg.

Wie schnell das Rennen war, zeigt die Tatsache, dass zwei Pferde ihren Rekord verbesserten: Noble Limousin von 1:14,0 auf 1:13,7 und Quick Fighter von 1:14,6 auf 1:14,0. Der Sieger Nègre du Digeon trabte den Kilometer sehr guten 1:13,2, Prince du Chevrel in 1:13,5 und auch der viertplazierte Nocéen de Digeon blieb noch einen Zehntel unter 1:14.

 

Einen beeindruckenden Sieg landete Joey Vignoni mit Quel Trio, der Ramuntcho Fleuri und Pachmina de Lucle im Einlauf keine Chance liess. Ludovic Theureau zeichnete als Trainer.

 

Ebenfalls überlegen gewann Qualentino, der seinen Anhängern in der Anfangsphase des Rennens ein Schaudern des Schreckens den Rücken runterlaufen liess. Er startete nämlich langsam, war sofort hinter dem Feld. Doch Simone Theureau liess ihn schon vor der Tribüne auf- und am Feld vorbei an die Spitze marschieren. Der Rest war Formsache, denn der Pujol-Schützling spulte sein Programm in 1:16,3 locker ab und gewann überlegen mit fünf Längen Vorsprung auf Mignard und Nonix de la Vallée (womit wir mit unserer Tipp-Aussage endlich recht bekommen haben..).

 

Die erste Schweizer Niederlage kassierte Pensylvania bei den Dreijährigen. Bei ihrer Rentrée tauchte sie eine Runde vor Schluss in zweiter Spur "Nase im Wind" auf. Im Einlauf fehlte ihr der Punch, nochmal zuzulegen und belegte Rang 4. So setzte sich von der Spitze aus überraschend Vitesse du Val (erstmals "barhuf") mit Raphaël Fresneau durch. Bernard Perrin trainiert die Super Photo Kosmos-Tochter, die vor Vivace du Martza und Vitocorleone gewann.

 

Im letzten Rennen debütierte Jean-Bernard Matthey Troika Helvetia gleich siegreich. Von der Spitze aus liess JBM mit der 13:1-Aussenseiterin Une Belle Miss und Ulysse du Martza überraschend hinter sich.

 

 

 

 



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