(mmo) Bevor es für die Galopper Equidia- und PMU-mässig bereits in die Herbst-/Winterpause geht, hat der Abo-Trainer-Champion Miro weiss mit seiner Kavallerie nochmal richtig abgeräumt. Er gewann alle Rennen, in denen er Pferde an den Start brachte...
Bereits das erste Rennen, welches mangels Starter (6 an der Zahl) nicht als Premium-Rennen diente, war das Hauptereignis des Tages mit einer Dotation von 12'000 Franken. Am Ende gewann René Leisers Halling River mit Olivier Plaçais leicht vor Leiloken und Song of Victory, dem zweiten Weiss-Schützling im Rennen.
Im zweiten Rennen, dem Sprint, wurde die grosse Favoritin Siréna von einem Weiss-Schützling bezwungen. Doch es war nicht die auf 3.70:1-runtergewettete Niva mit Olivier Plaçais (die beiden wurden nach langer Führungsarbeit Letzte, womit die 1000 Guineas-Siegerin weiter Rätsel aufgibt), sondern ihr Stallgefährte Lodano mit Annina Widmer, die als 23:1-Aussenseiter ins Rennen gegangen waren. Siréna musste sich eine Dreiviertellänge hinter dem fast schon überlegenen Sieger noch gegen Golden Eagle (wie angekündigt zurück auf seiner Distanz wieder gefährlich) wehren.
Annina Widmer, die nur noch sporadisch in den Rennsattel steigt, steht nun bei zwei Saisonstarts mit einem Sieg und einem dritten Rang da. Den letzten Sieg hatte die Tierärztin im März 2010 ebenfalls in Avenches für den Stall Sigma gefeiert, damals mit Saysim West.
Im dritten Rennen doppelte Olivier Plaçais mit Stall Spirits Little Merlin im Rennen für dreijährige Sieglose nach und agierte dabei gewissermassen wie ein Zauberer, hatte doch der Verglas-Sohn bisher bei vier Starts keinen Rang unter den ersten Vier belegt.
Damit war der Weiss-Hattrick perfekt. Unterbrochen wurde die Weiss-Razzia im vierten Rennen von Turbotin - wobei Miro Weiss gar keinen Starter sattelte. Unter Julien Lemée liess der von seiner Besitzer Claudia Schorno trainierte Schimmel, eigentlich als Hindernispferd gekauft, seinen Gegnern nicht den Hauch einer Chance. Komet folgte als Zweiter mit 5 Längen Rückstand, der lange führende Be My Gallery mit weiteren zweieinhalb.
Schon ein Rennen später liess Olivier Plaçais den nächsten Sieg folgen. Max Rufers Priory Tale dominierte Bella Ragazza und Ilomita ohne das kleinste Problem.
Im letzten Rennen hatte Miro Weiss, wie schon beim Sieg von Turbotin, keinen Schützling am Start. Der Urdorfer Trainer sah schlicht keinen Sinn, in einem E-Rennen gegen Klassepferde wie Auenprince und Quilali anzutreten, wie er erklärte. Nun, Quilali musste sich erstmals überhaupt in der Schweiz bezwingen lassen, belegte am Ende Rang vier.
Der von Tina Bucher für Peter Scotton trainierte Auenprince setzte sich unter Aurélien Lemaître am Ende noch sicher gegen All In und Let's Rock durch.
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