von Markus Monstein
Der Tod gehört zum Leben. Und doch verdrängen wir ihn oft so gut es nur geht. Die Häufung von Todesfällen im Schweizer Rennsport macht uns jedoch bewusst, dass wir alle nicht für die Ewigkeit auf dieser Welt sind.
Letzte Woche, am 16. Dezember 2016, ist Margrit Gysel-Breitenmoser in ihrem 74. Lebensjahr friedlich eingeschlafen. Nach kurzer, schwerer Krankheit, wie es in der Todesanzeige heisst.
Mit Magrit Gysel verliert der Schweizer Trabrennsport eine Frau, die in der Szene als aufgestellte, couragierte Fahrerin und Besitzerin bekannt war. In ihren Farben (orange mit blauen Nähten und blauer Kappe). Unvergessen sind (sicher nicht nur beim Schreibenden) Margrits Rennen mit ihrem Pacha du Moulin. Ihn führte sie am 13. Februar 1994 noch als Dreizehnjährigen in St. Moritz zu einem schönen Sieg in einem 18er-Feld (!). Das Paar musste 25 Meter Starthandicap wettmachen und bescherte seinen Anhängern eine Siegquote von 11.30:1.
Wie der Todesanzeige zu entnehmen ist, findet die Trauerfeier für Margrit Gysel bereits heute Nachmittag um 14 Uhr statt, und zwar in der reformierten Kirchen in Oberentfelden.

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