"Wir wollen unbedingt, dass die Rennen stattfinden", lautet die unmissverständliche Botschaft von Christian Hebeisen. Der umtriebige Co-Präsident des Aroser OK's ist überzeugt, dass die Durchführung nach wie vor möglich ist - sofern die Temperaturen denn endlich wieder winterlich werden. "Wir schauen jetzt auch, dass wir für die Bahn etwas mit Kunstschnee organisieren können", so Hebeisen. Erspart bleibt den Arosern in den letzten Tagen nichts. So hat der Bahnchef Hitta Brunold zu allem Überfluss noch den Arm gebrochen. "Ein offener Armbruch, aber wie wir Hitta kennen, wird er trotzdem bald schon wieder mithelfen", meinte Hebeisen.
Am Montag Abend kommen die Aroser Organisatoren auf dem Obersee zusammen, um die Situation vor Ort zu analysieren (der rührige Co-Präsident nimmt dafür extra die rund 170 km lange Strecke von seinem Wohnort Hünikon unter die Räder). "Dann werden wir über die weiteren Schritte informieren. Sollte am 23. nicht gelaufen werden können, prüfen wir auch die Möglichkeit, die Rennen auf den 30. zu konzentrieren. Ziel ist aber natürlich, beide Tage durchzuführen."
Die Organisatoren bitten die Aktiven und Turfisten um Geduld und bitten sie, nicht irgendwelchen Gerüchten Glauben zu schenken. Hier auf horseracing.ch informieren wir am Montag Abend umgehend aus erster Hand, wie sich die Situation präsentiert.
Wie optimistisch und mit wie viel Engagement Christian und Cornelia Hebeisen dabei sind, zeigt die Tatsache, dass sie den Arosa-Werbe-Aufkleber auf ihrem Auto bereits der neuen Situation angepasst haben: Anstatt 16./23. Januar steht jetzt 23./30. Januar drauf.

Der Aroser Obersee am 15.1.2011 (11.05): Hier wollen wir Rennen sehen am 23.+30.1!
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