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Galopp Schweiz muss Hausputz machen - Galop Suisse doit faire le ménage dans ses rangs (Commentaire/Kommentar de/von Grégoire Gonin)

lundi, 14. septembre 2009 00:03

Der Westschweizer Rennsport-Journalist Grégoire Gonin äussert sich klipp und klar zum Rennleitungs-Entscheid, im Jockey Club Poseidon Adventure vom 2. auf den 4. Rang zurückzuversetzen. 

Wir geben in der Folge den Kommentar von Grégoire Gonin ungekürzt wider (zunächst unser Versuch einer deutschen Übersetzung - danach der Original-Text en français, der im Zweifelsfall "gültig" ist). 

 

 

 

Galopp Schweiz muss in seinen Reihen Hausputz machen


Was soll man von der Art und Weise halten, wie die Rennleitung und der Delegierte von Galopp Schweiz den Jockey Club-Einlauf beurteilten?
Niemand, unter den seriösen Beobachtern, verstand ihr Urteil, welches nach einer Stunde Palaver und somit trotz Zweifeln gefällt wurde.
Einmal mehr hat der Sport verloren. Nach einer solchen Anhäufung von Fehl-Einschätzungen (die oft die selben Personen miteinbezogen) seit rund 10 Jahren, muss nun dringend reagiert und die notwendigen Massnahmen ergriffen werden. 

Um einen Hals geschlagen war Poseidon Adventure, von Ailton ausgangs des letzten Bogens weit nach aussen gedrängt (das Rennleitungsprotokoll macht zu diesem Vorfall übrigens nicht die geringste Anspielung, obwohl es eindeutig ist, dass Freddy Di Fède absichtlich nach aussen zog, um den Besucher zu behindern) trotz allem schneller als Pont des Arts und Eiswind, und machte auf den letzten 150 Metern 2 Längen auf die beiden gut. Einen kurzen Kopf zurück holte Eiswind den dritten Platz. Wenn man nun also der Argumentation der Rennleitung folgt, nach welcher der behinderte Wassiljew, eine bessere Klassierung hätte erreichen können, gibt es keine Zweifel, dass dies aufgrund der geringen Abstände unter den ersten drei hätte bedeuten müssen, dass die Rennleitung die Meinung vertreten musste, dass Wassiljew GEWONNEN HÄTTE.

Nun, darauf hätte kein ernsthafter Zuschauer auch nur einen Franken gewettet. Ja, Poseidon Adventure hat einen Schwenker gemacht (Georg Bocskai schlug auf der „falschen“ Seite, und es wäre korrekt gewesen, den Jockey deswegen zu büssen), ja, Wassiljew war in seiner Beschleunigung gestört, aber nicht so stark, dass er ohne die Störung auf dem Podest hätte landen können. Man muss jetzt wirklich endlich aufhören mit dieser engstirnigen, pedantischen Haltung, welche nach den Buchstaben (dem Reglement) urteilt und nicht nach dem Esprit (dem Sport).   

Eine andere Frage an die Damen und Herren von der Rennleitung und an den Delegierten von Galopp Schweiz, welche vom Urteil des Sportgerichts in Sachen Défi du Galop (Ailton/Song of Victory) «terrorisiert » sind und darüber nachdenken – dies zu unrecht: Ein Vergleich heisst nicht Recht zu haben – zum Vergleich: Wenn Poseidon Adventure gewonnen hätte (ein Galoppsprung später und Pont des Arts wäre geschlagen gewesen), hätten Sie dann auch den Mut gehabt, ihn auf den 4. Platz zurückzuversetzen? 

Wie kann Galopp Schweiz nach einem solchen Entscheid gegenüber PMU Français glaubwürdig sein ? Was hätten unsere Nachbarn über diese Rückversetzung gedacht, wenn der Jockey Club ein PMU-Rennen gewesen wäre? Wie sieht es bezüglich internationalen Zusammenarbeits-Garantien mit solchen Urteilen? Das Ansehen des Schweizer Rennsports hätte einen Schlag versetzt bekommen, von welchem er sich nicht so schnell erholt hätte und auf den er angesichts der extrem delikaten Wirtschafssituation, in welcher sich die Deutschschweizer Rennbahnen befinden, gerne verzichtet hätte. Kein Zweifel zudem, dass die Entourage von Poseidon Adventure nicht so schnell wieder auf Schweizer Territorium kommen wird. Nicht zu reden von den Wettern, welchen jeweils nichts anderes übrig bleibt, als zu weinen, wenn das Sportgericht ein solches Urteil der Stewards korrigiert. 

Zu guter Letzt hat der Rennleitungspräsident, durch all die Vorkommnisse verwirrt oder beeinträchtigt, seine Unterschrift unter das offizielle Rennergebnis gesetzt, auf welchem steht, dass Poseidon Adventure sage und schreibe 3.25 Längen hinter dem drittplazierten Wassiljew ins Ziel gekommen sei... Mehr als ein ganzer Diskurs über Inkompetenz hat dies Symbolgehalt. 


G. Gonin, Lausanne

 

 

 

Galop Suisse doit faire le ménage dans ses rangs

Que penser de la manière dont les commissaires et le délégué de Galop Suisse ont jugé l'arrivée du Jockey Club?
Personne, parmi les observateurs sérieux, n'a compris leur choix, tombé après une heure de palabres et donc de doutes.
Une fois encore, le sport a perdu. Devant une telle accumulation d'erreurs d'appréciation (qui souvent impliquent les mêmes personnes) depuis une dizaine d'années en tous cas, il devient urgent de réagir et de prendre les mesures qui s'imposent.


Battu d'une encolure, Poseidon Adventure, emmené au large par Ailton à la sortie du tournant final (le procès-verbal ne fait d'ailleurs aucune allusion à cet incident, alors qu'il est évident que Freddy Di Fède a délibèrement pris la tangente pour contrarier le visiteur) a néanmoins terminé plus vite que Pont des Arts et Eiswind, refaisant 2 longueurs dans les 150 derniers mètres. Une courte tête plus loin, Eiswind prenait la 3e place. Si l'on suit leur raisonnement, selon lequel Wassiljew, gêné, aurait pu prendre un meilleur classement, il ne fait aucun doute que, vu les faibles écarts entre les trois premiers, cela signifie que les commissaires estimaient que Wassiljew AURAIT GAGNE. Or, aucun spectateur sérieux n'aurait misé 1 franc là-dessus. Oui, Poseidon Adventure a penché (G. Bocskai cravachant du mauvais côté, et il eût été correct de punir le jockey), oui, Wassiljew a été perturbé dans sa progression, mais pas au point de pouvoir terminer sur le podium. Il faut véritablement en finir avec cet esprit borné, pointilleux, qui juge selon la lettre (le règlement) et non l'esprit (le sport).

Autre question à MM. les commissaires et au délégué de Galop Suisse, terrorisés par le verdict du jury sportif concernant le Défi du Galop et réfléchissant - à tort: comparaison n'est pas raison - par analogie: si Poseidon Adventure avait gagné (la foulée d'après, et Pont des Arts était battu), auriez-vous eu le courage de le rétrograder à la 4e place?


Avec une telle décision, comment Galop Suisse peut-il être crédible auprès du PMU français? Qu'auraient pensé nos voisins de la rétrogradation si le Jockey Club servait de support aux paris internationaux? Quelles garanties de collaboration internationale offre ce genre de jugement? L'image du turf helvète aurait pris un coup dont il ne se relèverait pas de sitôt et dont il se passerait volontiers, vu la situation économique extrêmement délicate à laquelle sont soumis les hippodromes alémaniques. Nul doute non plus que l'entourage de Poseidon Adventure ne reviendra pas avant longtemps sur le territoire de la Confédération. Sans parler des parieurs, qui n'auront plus que les yeux pour pleurer au cas où le jury sportif casse la décision des stewards.

Au final, obnubilé ou perturbé par tout cela, le président des commissaires a même apposé sa signature sur le procès- verbal officiel, sur lequel il est écrit que Poseidon Adventure a terminé à... 3 1/4 longueurs du 3e, Wassiljew. Mieux que tout un discours sur l'incompétence, elle a valeur de symbole.

G.Gonin Lausanne



12 Kommentare
Michael Reichstein aus Zürich schreibt am 14.09.2009 01:36 Uhr
Ich gebe Gregoire Gonin in jeder Hinsicht recht. Ein krasser Fehlentscheid der Rennleitung. In England hätte es wohl nicht mal eine Untersuchung gegeben. Schade und total unnötig...

hans jörg zindel aus schaan schreibt am 14.09.2009 12:30 Uhr
Solche Entscheide tun richtig weh! Da überlegt sich wohl jeder Besitzer der im Ausland Pferde hat ob es noch Sinn macht, diese in der Schweiz laufen zu lassen. Man kann ein guter Verlierer sein. Aber so nicht!!!!!

Herbert wohlgensinger aus Marthalen schreibt am 14.09.2009 17:47 Uhr
Ob Poseidon Adventure im Jockey Club, oder Dar Ri Mi, Siegerin im Prix Vermeille Gr. 1 zu recht distanziert wurden, kann ich mit den mir zur Verfüng stehenden Unterlagen nicht beurteilen. Sicher ist aber, wären die Rennen in England gelaufen, hätten beide Pferde ihre Plätze behalten, denn das offensichtlich besser gehende Pferd hat dort Vorrang. Hier wird ein Pferd nur distanziert, wenn der Behinderer (durch die Behinderung) einen Vorteil erhält, dies in der Relation zum Behinderten.
In fast allen anderen Sportarten gibt es ein Reglement, welches weltweit angewendet wird, nur im Pferderennsport wird dies von Land zu Land anders ausgelegt. Es ist höchste Zeit, dass hier weltweit eine Einigung gefunden wird.

Stefan Hürzeler aus Thalheim schreibt am 14.09.2009 20:35 Uhr
Ich weiss nicht, WER in Person Rennleitungs-Präsident in Dielsdorf war, aber sollte es Herr Peter Berner gewesen sein, dem diese "Blumen" rühmen, dann verwundert mich gar nichts. Denn ist dieser Herr ja sehr berühmt dafür, dass er bei strittigen Entscheiden meistens - wenn nicht immer - das falsche Urteil fällt. Den Direkt-Betroffenen bleibt dann jeweils nur noch der Gang vor s Sport-Gericht; aber immerhin bekommen sie dann dort meistens recht, und der zuvor "falsche Sieger" darf dann den Preis seinem "wahren Nachfolger" übergeben...schon x-mal passiert! Aber eben, dieser Herr Berner und seine "blinden Freunde" sind ja immer noch im Amt. Herr Berner, geben Sie endlich ihren längst fälligen Rücktritt, es wäre für alle Beteiligten ein grosser Erfolg!

Johannes Jäger aus Hanau schreibt am 15.09.2009 11:03 Uhr
Danke für die Zeitlupe des Rennfilmes . Dort ist schön zu sehen das das "behinderte" Pferd , sich nicht behindert fühlt . es hebt nicht den Kopf, versucht nicht auszuweichen , es wechselt noch nicht einmal den Galopp.
Es ist fast eine Pferdelänge zwischen den beiden Pferden. Wenn das als Behinderung durchgeht dann wird in Zukunft kein Rennen mehr ohne Zurückstufungen ausgehen.
Es ist unwichtig ob es ein ausländisches Pferd ist, ( solche Entscheidungen sind für jeden Besitzer und Trainer schlecht ),viel wichtiger ist das sich die entscheidenden Personen darüber klar werden,. welche Richtlinie sie, wie auslegen wollen.
Darf ein Pferd ohne gültige Impfung an den Start. Ja oder Nein. nicht vielleicht oder schauen wir mal.
Wo fängt eine Behinderung an und wo ist es ein normaler Rennverlauf.

Hans-Peter Sorg aus Schaffhausen schreibt am 15.09.2009 14:21 Uhr
Selbstverständlich nehme ich als Sportgerichtspräsident zu den derzeit umstrittenen Fällen nicht Stellung. Doch ist es mir ein Anliegen, auf ein grosses Problem hinzuweisen, das in der bisherigen Diskussion nicht erwähnt wurde: die minderwertige Qualität der Rennverfilmung, auf die sich Rennleitung und Sportgericht bei ihren Entscheiden stützen müssen. Wenn Rennen mit internationaler Bedeutung und entsprechenden Wettumsätzen (z.B. Défi du Galop), mit hohen Dotierungen, gelaufen werden und gleichzeitig keine Frontalkamera zur Verfügung steht, ist dies nachgerade peinlich, zumal auf diesen Missstand schon seit vielen Jahren hingewiesen wurde. Avenches feiert in diesen Tagen sein 10-jähriges Jubiläum, auf die drittklassige und für Untersuchungen fast unbrauchbare Rennverfilmung wurde von allem Anfang an hingewiesen, vergeblich. Auch auf anderen Rennplätzen geschah seit Jahren (Jahrzehnten?) diesbezüglich wenig bis nichts. Dabei liesse sich die Installation einer Frontkamera mit relativ wenig Aufwand realisieren. Es bleibt zu hoffen, dass nach diesen Vorfällen die Verantwortlichen endlich handeln und dadurch Rennleitungsmitglieder Arbeitsbedingungen vorfinden, welche ihre ohnehin heikle Aufgabe nicht noch zusätzlich erschweren.

Johannes Jäger aus Hanau schreibt am 15.09.2009 19:40 Uhr
Sehr geehrter Herr Sorg, ich kenne die Qualität der Rennfilme nicht, aber wenn diese so schlecht ist , dann sollten die Damen und Herren der Rennleitung sofort ihre Arbeit einstellen und erst dann wieder beginnen wenn sie so gute Arbeitbedingungen bekommen haben wie sie es benötigen, um jedes Rennen ( nicht nur die großen ) fair und fast ohne Fehler zu beurteilen.

Thomas Bossert aus Wädenswil schreibt am 16.09.2009 19:46 Uhr
Kann man heutzutage kein Rennleitungs- oder Funktionärsentscheid mehr akzeptieren? Muss man denn immer gleich persönlich werden, obwohl ein Gremium entscheidet? Ich denke beide Fragen müssen mit einem NEIN beantwortet werden, sonst lebt der Pferderennsport in der Schweiz nicht mehr allzu lange.

Zum Fall LGT Jockey Club 2009 in Dielsdorf

Ich äussere mich nicht zu diesem Entscheid, möchte aber meine Meinung zu den Geschehnissen kundtun.

Auf den offiziellen Monitoren im Zuschauerbereich wurde nur eine Kameraansicht abgespielt. Die Rennleitung hat jedoch die Möglichkeit, andere Ansichten abzuspielen (z.B. Ansicht von vorne im Einlauf) falls überhaupt mit den anderen Kameras etwas gefilmt wurde. Ausserdem darf niemand wis-sen, wer von der Rennleitung welche Meinung abgibt und wer was entscheidet. Der Rennleitungsprä-sident setzt seine Unterschrift auf das endgültige Rennergebnis, auch wenn er nicht der gleichen Meinung ist wie die Mehrheit der anderen Rennleitungsmitglieder. All diejenigen, die Peter Berner und weitere Funktionäre persönlich angreifen und den Rücktritt fordern, sind herzlich eingeladen, sich als Funktionär zur Verfügung zu stellen und selbst Verantwortung zu übernehmen.

Wo gearbeitet wird, gibt es Fehler. Diese gilt es möglichst zu vermeiden und wenn sie trotzdem auftreten (wer ist schon fehlerfrei) sind sie sachlich zu klären. Das gibt aber gewissen Aktiven oder Journa-listen noch lange nicht die Berechtigung, Funktionäre aufs Übelste verbal zu beschimpfen oder sogar tätlich anzugreifen. Leider so geschehen am letzten Renntag in Dielsdorf. Wenn einzelne Aktive und Pressejournis so weitermachen, wird es bald keine Funktionäre mehr geben, die ihre Freizeit für den Rennsport opfern, auf die Rennbahnen kommen und dabei ihr bestmöglichstes zum Renntag beitragen. Das sollten sich einzelne Aktive mal endlich hinter die Ohren schreiben und sich für eine bessere Rennverfilmung, sprich Filmqualität, oder der Wartung der Startboxen in Avenches einsetzen. Die Aggressivität gegenüber Funktionären muss dringend beendet werden, oder wollen wir auf den Pfer-derennplätzen bald ähnliche Verhältnisse haben wie auf verschiedenen Sportplätzen anderer Sportarten, wo bald der Tumult das Sportgeschehen übertrumpft? Mit persönlichen Angriffen und Diskussionen im Internet schreckt man viele potenzielle Zuschauer oder neue (junge) Funktionäre ab, was ja auch nicht im Sinne der Aktiven sein kann.

Noch eine Bemerkung zu den Äusserungen von Herrn Stefan Hürzeler: ?Herr Berner und seine blinden Freunde? ist eine Ausdrucksweise der untersten Schublade. Solche Diffamierungen sind beschämend, entbehren jeder Anständigkeit, aber charakterisieren seine Person selbst. Verärgerung in Ehren, aber solche Ausdrücke sind eines guten Sportsmannes unwürdig.

Für die Zukunft hoffe ich auf eine friedlichere Stimmung und guter Umgang zwischen den Aktiven, der Rennleitung und Funktionären.

adrian wichser aus winterthur schreibt am 17.09.2009 15:07 Uhr
Eigentlich hat jeder der Schreiber recht (ausser jene mit persönlichen Angriffen im unteren Niveau). Fakt ist : In England, Irland oder Frankreich wäre ein solcher Rennleitungsentscheid kaum gefallen, denn das angebliche behinderte Pferd verlor kaum an Speed und wurde höchstens etwas irritiert. Fakt ist aber auch : Geht die Rennleitung strikt nach dem in der Schweiz geltenden Reglement hat sie wohl richtig entschieden. Und sind wir doch ehrlich; was vergleichen wir den Schweizer-Rennsport mit dem englischen oder französischen Rennsport ? Gibt es im Ausland einen Rennkalender in welchem eine Dopingprobe für Jockey`s eine Wochen im Voraus angekündigt wird ? Da würde selbst Kieren Fallon seine Kokainlinie einige Tage beiseite lassen oder würde sich wegen Kopfschmerzen für jenen Renntag abmelden... In der Schweiz werden auch Rennen plötzlich umgeschrieben, dies würde nicht mal dem "Ballydoyle-Imperium" in Irland gelingen plötzlich Reglemente für ein "traditionelles" Rennen umzuschreiben.
Am letzten Renntag in Aarau fehlte im Hürdenrennen ein Hürdenteil auf der Gegenseite und das Rennen musste daher mit einem "engeren" Sprung gelaufen werden. Haben sie das im Ausland schon erlebt? Oder die Kommentare aus dem Führring vor den Rennen welche mehr an eine "Chilbi-Veranstaltung" erinnern als an einen professionellen Sportanlass? Sind wir ehrlich : Unser Rennsport ist im Gegensatz zum Ausland tiefste Provinz und kann deshalb kaum verglichen werden. Wir sollten froh sein das es Leute gibt welche ehrenamtlich ihren Kopf bei (Rennleitungs)Entscheidungen hinhalten. Die Aufgabe im Ausland ist für die Rennleitung mit einer "front Camera" auch bedeutend einfacher. Hoffentlich löst diese Diskussion aber etwas aus, so dass in Zukunft mehr miteinander statt gegeneinander gearbeitet wird und dies täte dem Schweizer-Rennsport nur gut (mehr Zuschauer / positivere Medienechos / Sponsorengelder....). Denn solange sich die Presse mehr für die Kamele als für die Pferde in Dielsdorf interessiert sieht es für den Schweizer-Rennsport nicht gut aus! Rennleitungsentscheide hin oder her...
Es muss im Schweizer-Rennsport einiges profesionalisiert werden (ohne grossen finanziellen Aufwand). Missstände müssen aufgedeckt werden, aber sachlich und in gegebenem Rahmen diskutiert werden. Nur Fehlersucherei und Schuldzuweisungen könnten dazuführen, dass die Schweiz bald ganz vom Rennatlas verschwindet!

Scarlett Schär aus Münchenbuchsee schreibt am 17.09.2009 15:26 Uhr
Ich gratuliere Adrian Wichser für seine sehr treffende Sicht der Dinge! Ich kann mich seinen Worten nur anschliessen - mehr miteinander statt gegeneinander würde den (Galopp)-Rennsport in der Schweiz wohl weiter bringen.

stefan hürzeler aus thalheim schreibt am 17.09.2009 21:11 Uhr
Antwort auf die Zeilen von Herrn Bossert...
Sehr geehrter Herr Bossert,
Ihre Aeusserung "Wo gearbeitet wird, gibt es Fehler" gleicht für mich einem Schuldeingeständnis. Ich nehme mal an, Sie meinten damit, die besagten Fehler der Rennleitung. Ich denke daher nicht, dass Sie mit Ihren Worten der Rennleitung einen wirklichen Gefallen erwiesen haben, der Entourage um Poseidon Adventure dafür umsomehr! Ich hoffe für Sie, dass das auch in Ihrem Interesse war, ansonsten könnte man ja von einem "klassischen Eigengoal" sprechen...

Eva Wampfler aus Regensberg schreibt am 18.09.2009 11:21 Uhr
herrlich, dieses Eigengoal ...!!


 
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