Die gute Nachricht vorweg: Das Jagdrennen (Grand Steeple Chase d'Automne) ist dank der Nachnennung von Habanita doch noch zustande gekommen - 6 Pferde (3 Klein-Schützlinge, 2 "Schärer" und ein Zollet) treten im letzten Hindernisrennen der Saison an, welches für die Championnate nicht mehr entscheidend ist. Die Champions (Philipp Schärer, Jürg Langmeier und das Ehepaar Kräuliger) stehen bereits fest.
Seit Jahren finden jeweils am letzten Renntag der Saison zwei Handicap-1-Rennen statt. Diesmal mit 6 Startern über die Meile und 8 auf der Derby-Distanz.
Die Technische Kommission von Galopp Schweiz täte gut daran, die Ausschreibungsrichtlinien für Handicap 1 für die Zukunft zu überdenken, oder schlichtweg (noch) weniger Handicap-1-Rennen auszuschreiben.
Die Fragen, die sich stellen: Welche Pferde sollen in Handicap-1-Prüfungen überhaupt laufen? Was ist mit den Spitzenpferden, die bei der aktuellen Situation (GAG Minus 21 bis 23) gar nicht laufen können? Umgekehrt was ist mit soliden Handicap-2-Pferden, die gegen ihr Handicap laufen müssen (z.B. Lemes Hoffnung 6 Kilo gegen ihre Marke).
Hier muss man sich fragen, ob man die Rennen dem Pferdebestand in hiesigen Ställen anpassen (eventuell ein Altersgewichtsrennen oder neu Kategorierennen ausschreiben) oder weiter einer vielleicht nicht mehr zeitgemässen "Tradition" folgen will - zumal ja in Frauenfeld drei Wochen vorher jeweils ein Handicap 1 mit 30'000 Franken stattfindet.
Fakt ist, dass z.B. ein Pferd wie Wassiljew (GAG 88) nicht in solchen Rennen unterkommt. Vielleicht ist es das Ziel, dass solche Pferde nicht in Handicap-1-Rennen laufen. Dann wäre es sinnvoll, dies offen zu kommunizieren.
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