Die dichte Aufeinanderfolge von Renntagen - in Avenches werden am 20./21. September die Renntage Nummer 5 und 6 innerhalb von 3 Wochen ausgestragen - zeigt Wirkung. Allerdings eine kaum erwünschte. Die Felder werden klein und kleiner, jedenfalls deuten die Nennungen darauf hin. Was schon in Dielsdorf, wo im Normalfall jeweils verhältnismässig grosse Felder zusammenkommen, für den Renntag vom 14. September der Fall zu sein scheint, dürfte sich eine Woche später in Avenches gemäss Nennungsergebnis noch akzentuieren.
Zweimal 7 Nennungen (darunter für die Chance, wo "traditionell" wenig Pferde laufen), zweimal 8 und viermal 9 - die Organisatoren hatten sich bestimmt mehr erhofft. Zumal die Rennen zum Teil üppig dotiert sind.
Dabei zeigen sich zwei Dinge einmal mehr:
1) Rennen für die mittlere oder gar "schwächere" Kategorie haben meist genug Nennungen (19 Pferde sind für das 1800-Meter-Rennen am 20.9. genannt; in Dielsdorf gab es für das Handicap-3 sowie das 2000-Meter-Rennen 21 resp. 22 Nennungen)
2) Mit dem aktuellen Pferdebestand braucht es nicht in erster Linie mehr Rennen, sondern viel eher besser verteilte Einsatzmöglichkeiten (Stichwort Sommerpause; wer kann/will dann Rennen machen?) und höhere Dotationen.
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